Über das Ende einer kleinen Debattenkultur – und die Frage, ob es irgendwann auch für mich reicht
Es gab einmal eine Zeit, da war das Bloggen im Tango durchaus eine eigene kleine Welt. Man schrieb nicht nur Veranstaltungshinweise, kündigte Workshops an oder stellte das nächste Tangowochenende vor. Man vertrat Positionen, widersprach einander, berichtete von Erfahrungen, stritt über Musik, Unterricht, Tanzstile, Milongas, Traditionen und Veränderungen in der Szene. Manchmal war das klug, manchmal ärgerlich, manchmal überzogen. Aber immerhin wurde geschrieben.
Davon ist nicht mehr viel übrig.