Warum räumlich begrenztes Tanzen allein kein Qualitätsmerkmal ist
Vielleicht müsste man beim Tango gelegentlich wieder bei den einfachsten Dingen anfangen. Nicht bei Stilbezeichnungen, historischen Legenden oder der Frage, welche Milonga angeblich den „eigentlichen“ Tango bewahrt hat, sondern bei einer ziemlich banalen Tatsache:
Tango ist ein Gesellschaftstanz.
Das bedeutet zunächst einmal nichts Geheimnisvolles. Mehrere Paare teilen sich einen Tanzraum. Und sobald mehrere Menschen dieselbe Fläche benutzen, muss dieser Raum untereinander aufgeteilt werden.