Ein Gast-Beitrag von Christian Beyreuther
Wer kennt es nicht? Man betritt eine gut besuchte Milonga, freut sich auf einen tänzerischen Abend – und hofft insgeheim auf das Wunder: eine funktionierende Ronda. Geordnet, respektvoll, im Fluss. Eine Ronda, in der alle aufeinander achten, wo sich niemand vordrängelt, niemand stehen bleibt wie angewurzelt, und niemand rückwärts in den Nacken anderer tanzt.
Doch oft bleibt dieser Wunsch nur eine Illusion. Der gemeinsame Tanzfluss stockt, kollabiert oder löst sich ganz auf. Woran liegt das?