
Über Musikgeschmack lässt sich nicht herrschen
Mir ist in letzter Zeit aufgefallen, wie viel Energie man damit vergeuden kann, sich mit Menschen, Texten und Debatten zu beschäftigen, die einen ärgern. Man liest, widerspricht, erklärt und verteidigt sich – und am Ende bleibt vor allem Erschöpfung. Gleichzeitig habe ich die Musik wiederentdeckt. Nicht nur den Tango, sondern vor allem die Oper und die klassische Musik: Liszt, Tschaikowski, Grieg, Dvořák, Beethoven. Musik, die eine andere Welt öffnet, eine Welt der Konzentration, der Empfindung, der Größe und manchmal auch des Trostes.
Gerade in einer Zeit, in der Krieg, Machtgier und Zerstörung wieder so viel Raum einnehmen, wirkt diese Musik wie eine Gegenbewegung. Nicht, weil Musik Kriege verhindern könnte. Sie macht Menschen auch nicht automatisch besser, schließlich gingen selbst Diktatoren in die Oper. Aber sie erinnert daran, wozu Menschen ebenfalls fähig sind: zu Schönheit, Zusammenarbeit, Disziplin, Fantasie und etwas, das weit über den Augenblick hinausreicht. Jeder Tyrann kann eine Stadt zerstören. Keiner von ihnen könnte eine Beethoven-Sinfonie schreiben.
Musik mitten im Alltag
Vielleicht berühren mich deshalb auch jene Videos so sehr, in denen Musiker plötzlich auf öffentlichen Plätzen, in Bahnhöfen oder Einkaufszentren zu spielen beginnen. Ein Orchester entsteht mitten im Alltag, ein Chor setzt ein, Menschen bleiben stehen, lächeln, filmen, singen mit oder haben Tränen in den Augen. Klassische Musik verlässt dort den Konzertsaal und begegnet den Menschen ohne Eintrittskarte, Kleiderordnung und Schwellenangst. Niemand muss ihnen vorher erklären, warum sie diese Musik gefälligst gut zu finden haben. Sie ist einfach da – und sie wirkt.
Das ist vielleicht ihre größte Kraft: Sie kann Menschen für einige Minuten aus ihrem Alltag herausholen. Fremde hören gemeinsam dieselbe Melodie, und für einen kurzen Augenblick verschwinden die Unterschiede zwischen ihnen. Sie sind keine politischen Lager, keine gesellschaftlichen Gruppen und keine Gegner. Sie sind Zuhörer. Musik schafft deshalb noch keinen Frieden, aber sie bewahrt eine Vorstellung davon, weshalb Frieden überhaupt erstrebenswert ist.
André Rieu und der Kitsch
Natürlich schützt auch die Musik nicht vor Kitsch. Eine der häufigsten Kritiken an André Rieu lautet, er sei ein musikalischer Rosinenpicker, der die schönsten und eingängigsten Melodien herausgreift und in einer üppigen Potpourri-Show verwurstet, in der klassische Musik, Operette, Walzer und Unterhaltung kaum noch voneinander zu trennen sind.
Ich gebe zu: Auch mich irritiert manches an dieser Inszenierung. Die überladene Bühne, das viele Gold und vor allem die bunten Kleider der Musikerinnen, die mich eher an die Ballkleider des Hofstaats eines Schützenfestes erinnern als an ein klassisches Orchester. Vermutlich soll damit eine nostalgische Welt aus Wiener Kongress, Ballsaal und kaiserlicher Romantik beschworen werden. Mir ist das meistens zu viel.
Aber dann sieht man das Publikum. Man sieht lächelnde Gesichter, Menschen, die mitsingen, Paare, die sich an den Händen halten, und Zuhörer, denen die Tränen kommen. In solchen Momenten verliert die Frage nach dem guten Geschmack erheblich an Bedeutung. Das heißt nicht, dass Kritik plötzlich verboten wäre. Man darf Rieus Arrangements sentimental, seine Ausstattung kitschig und seine Programme gefällig finden. Die Freude des Publikums beweist schließlich nicht automatisch höchste musikalische Qualität. Aber sie beweist etwas anderes: Die Musik erreicht die Menschen.
Wer angesichts dieses Glücks nur noch darüber sprechen möchte, wie geschmacklos die Kleider seien oder wie wenig anspruchsvoll die Auswahl der Stücke ausfalle, übersieht womöglich das Wesentliche. Man kann den Kitsch kritisieren, aber man sollte nicht versuchen, die Gefühle der Menschen wegzukritisieren. André Rieu erreicht Menschen, die vielleicht niemals ein klassisches Konzert besuchen würden. Er schafft ein gemeinsames Erlebnis, und sei es nur für einige Stunden. Die Zuhörer erinnern sich, lachen, weinen und vergessen für einen Augenblick ihre Sorgen und das Elend der Welt. Dagegen wirkt die Frage, ob ein paar Ballkleider zu bunt geraten sind, ausgesprochen klein.
Was hat das mit Tango zu tun?
Sehr viel. Auch in der Tangoszene wird seit Jahrzehnten darüber gestritten, welche Musik wertvoll, angemessen oder überhaupt „richtige“ Tangomusik sei. Solche Diskussionen sind nicht grundsätzlich sinnlos. Man kann sehr wohl darüber sprechen, ob ein Arrangement gelungen ist, ob ein Orchester differenziert spielt, ob ein DJ-Set abwechslungsreich zusammengestellt wurde oder ob sich eine Musik gut zum Tanzen eignet. Auch ich habe oft einseitige Programme, musikalische Monokultur und den Überhang bestimmter Klangfarben kritisiert. Daran ist nichts Verwerfliches. Kritik an Musik, Interpretation und Programmgestaltung ist legitim.
Außerordentlich dumm wird es jedoch, wenn aus Musikgeschmack ein Kulturkampf gemacht wird. Dann werden Menschen aufgrund ihrer Vorlieben in Lager einsortiert: hier die angeblich traditionsbewussten und musikalisch gebildeten Tänzer, dort die vermeintlich oberflächlichen, modernen oder ahnungslosen. Aus einer persönlichen Vorliebe wird eine Weltanschauung, aus einer Playlist ein Gesinnungsnachweis. Wer andere Musik hört, hat angeblich nicht nur einen anderen Geschmack, sondern den Tango grundsätzlich nicht verstanden.
Begeisterung lässt sich nicht anordnen
Musikalische Vorlieben lassen sich nicht von oben herab verordnen. Niemand beginnt eine Musik zu lieben, weil ihm ihre Überlegenheit nur streng genug erklärt wurde. Man kann das Hören schulen, Zusammenhänge vermitteln, auf Feinheiten hinweisen und Menschen mit Musik bekannt machen, die sie bislang nicht kannten. Aber Begeisterung lässt sich nicht befehlen.
Das wird in diesen Debatten regelmäßig verwechselt. Man darf erklären, weshalb man Biagi für nervös und pointiert, Fresedo für elegant und schwebend, Troilo für dicht und vielschichtig oder Donato für leicht, rhythmisch und verspielt hält. Man darf ebenso begründen, weshalb man eine andere Musik langweilig, sentimental oder zum Tanzen ungeeignet findet. Daraus folgt aber nicht, dass alle anderen Menschen nach hinreichender Belehrung zwangsläufig zum selben Urteil gelangen müssten.
Man kann niemandem vorschreiben, was ihn berührt. Musik ist kein Schulfach, in dem am Ende alle dieselbe richtige Antwort anzukreuzen haben. Ein Stück, das den einen überwältigt, lässt den anderen kalt. Das ist zunächst weder ein Bildungsdefizit noch ein moralisches Versagen, sondern schlicht eine unterschiedliche Empfindung.
Die Tangoszene hat längst gewählt
Ohnehin hat sich die Tangoszene längst weitgehend ausdifferenziert. Natürlich gibt es nicht in jeder Provinzstadt ein so breit gefächertes Angebot wie in Berlin, Hamburg oder im Ruhrgebiet. Nicht jeder kann zwischen mehreren Veranstaltungen wählen. In größeren Städten und Regionen gibt es jedoch traditionelle Milongas, gemischte Formate, Neotango-Veranstaltungen, Abende mit Non-Tango und Veranstaltungen mit zeitgenössischen Orchestern. Viele Veranstalter benennen ihr musikalisches Konzept inzwischen ziemlich deutlich. Wer die Wahl hat, kann dorthin gehen, wo er sich musikalisch zu Hause fühlt.
Niemand wird gezwungen, André Rieu zu hören. Niemand muss zu Neotango tanzen, niemand muss eine traditionelle Milonga besuchen. Wer ausschließlich die Orchester der Época de Oro hören möchte, findet dafür Veranstaltungen. Wer moderne Orchester, elektronische Musik oder ein gemischtes Programm bevorzugt, findet andere. Natürlich ist dieses Angebot regional unterschiedlich verteilt. Aber der immer wieder beschworene Kampf um die einzig richtige Musik ist in weiten Teilen längst durch unterschiedliche Veranstaltungsformen ersetzt worden.
Warum also weiterhin Menschen in Lager sortieren? Weshalb muss ausgerechnet der eigene Musikgeschmack zur verbindlichen Definition des Tango erhoben werden? Niemandem wird etwas weggenommen, nur weil an einem anderen Ort zu anderer Musik getanzt wird.
Musikverständnis als Voraussetzung
Dass jeder die Musik bevorzugen darf, die ihn erreicht, bedeutet allerdings nicht, dass Musik im Tango nur eine Frage des persönlichen Geschmacks wäre. Für den Tanz genügt es nicht, eine Musik lediglich zu mögen. Man muss auch verstehen, was in ihr geschieht.
Was mir in dem Unterricht, den ich früher selbst erhielt, häufig fehlte, war die Erklärung, wie die tänzerischen Elemente mit der Musik zusammenhängen. Man zeigte Schritte, Figuren und Bewegungsabläufe, aber nur selten wurde erläutert, warum eine Bewegung an einer bestimmten Stelle sinnvoll war, wie sie auf einen Akzent reagierte oder welche Möglichkeiten sich aus Rhythmus, Phrase und Dynamik ergaben. Die Musik lief zwar, blieb aber häufig nur Begleitung. Das lag auch daran, dass feste Sequenzen und Figuren vermittelt wurden, die ja gar nicht musikalisch sein konnten.
Mir selbst fiel erst im Laufe meiner tänzerischen Entwicklung auf, wie eng Musik und Tanz tatsächlich miteinander verbunden sind. Je mehr ich den Tanz verstand, desto mehr begann ich auch die Musik zu verstehen. Umgekehrt eröffnete mir das genauere Hören neue tänzerische Möglichkeiten. Der Tanz erklärte mir gewissermaßen die Musik, während die Musik zugleich meinen Tanz veränderte.
Musikverständnis ist deshalb keine zusätzliche Verzierung für Fortgeschrittene, die irgendwann nach den „eigentlichen“ Schritten behandelt werden kann. Es ist eine Voraussetzung für guten Tanz. Wer Rhythmus, Akzente, Phrasen, Pausen und Spannungsverläufe nicht wahrnimmt, kann zwar Bewegungen zu einer laufenden Musik ausführen, aber kaum wirklich mit ihr tanzen.
Dabei müssen nicht alle Tänzer dieselben musikalischen Entscheidungen treffen. Dieselbe Musik eröffnet häufig mehrere Möglichkeiten. Der eine orientiert sich stärker am Rhythmus, der andere an der Melodie, an einer Gegenstimme oder an den Spannungsbögen. Musikalität bedeutet nicht Gleichförmigkeit, sondern eine erkennbare Beziehung zwischen dem Gehörten und der Bewegung.
Gerade deshalb sollte Musik im Tangounterricht nicht erst behandelt werden, wenn bereits ein großes Figurenrepertoire vorhanden ist. Schon ein einfacher Schritt kann rhythmisch, getragen, weich, hart, federnd oder verzögert getanzt werden. Ohne den Bezug zur Musik bleiben Figuren lediglich Bewegungsmaterial. Erst die Musik gibt ihnen Anlass, Form und Ausdruck.
Musikgeschmack und musikalisches Tanzen
Welche Musik jemand mag, ist zunächst seine Sache. Ob jemand zu dieser Musik musikalisch tanzt, ist etwas anderes. Rhythmus, Akzente, Phrasen, Pausen, Dynamik und Charakter sind nicht bloß subjektive Einbildungen. Sie sind in der Musik vorhanden. Im Tanz können sie sichtbar und spürbar werden – oder weitgehend fehlen.
Ich kann niemandem vorschreiben, ob ihn D’Arienzo, Di Sarli, Pugliese, ein modernes Orchester oder elektronische Musik berührt. Ich kann aber sehr wohl beobachten, ob sein Tanz einen erkennbaren Bezug zu dieser Musik besitzt. Ein Tanz, der zu sehr unterschiedlichen Stücken nahezu gleich aussieht, der Bewegungsfolgen unabhängig von Rhythmus und Phrasierung abspult oder die musikalische Dynamik weitgehend ignoriert, darf als unmusikalisch bezeichnet werden. Das ist keine Bevormundung des Musikgeschmacks, sondern eine tänzerische Beurteilung.
Musikgeschmack ist frei. Musikalität ist dagegen nicht einfach das, was jeder beliebig dafür erklärt. Wer jeden Tango mit denselben Figuren, im selben Tempo und mit derselben Bewegungsqualität tanzt, tanzt möglicherweise zu Musik, aber nicht unbedingt mit ihr. Die Behauptung, jeder empfinde Musik eben anders, reicht dann als Erklärung nicht aus. Unterschiedliche Interpretationen sind möglich, aber irgendeine erkennbare Beziehung zur Musik muss vorhanden sein.
Nachträglich hinzugefügt am 4. Aug. 2026 | 16:05 Uhr
Fremde Musik und fremde Menschen
Toleranz beginnt nicht dort, wo mir etwas ohnehin gefällt. Sie beginnt dort, wo mir etwas fremd bleibt oder sogar Unbehagen bereitet. Mit Techno und Rave kann ich beispielsweise überhaupt nichts anfangen. Diese Musik löst in mir keine Begeisterung aus, sondern eher den Wunsch, mich möglichst weit von ihr zu entfernen. Straßenfeste und andere Orte, an denen sie in entsprechender Lautstärke gespielt wird, meide ich deshalb nach Möglichkeit.
Das ist zunächst mein gutes Recht. Niemand muss jede Musik mögen, und niemand ist verpflichtet, sich aus Gründen kultureller Offenheit stundenlang etwas anzuhören, was ihm auf die Nerven geht. Ich käme aber nicht auf die Idee, die Anhänger dieser Musik deshalb als stumpfe, musikalische Banausen zu bezeichnen. Dass mir ihr musikalisches Erlebnis verschlossen bleibt, bedeutet nicht, dass es für andere keines gibt.
Dasselbe gilt für Heavy Metal. Wenn Menschen nach Wacken fahren, sich dort in ein rasendes Publikum stürzen und einige Tage lang genau jene Musik feiern, die sie lieben, ist das für mich völlig in Ordnung. Ich muss weder die Musik noch das Ritual verstehen, um ihnen dieses Erlebnis zuzugestehen. Auch ein hervorragender Schauspieler wie Charly Hübner verliert nichts von meiner Wertschätzung, weil er mit dieser Welt verbunden ist. Im Gegenteil: Gerade bei Menschen, die man schätzt, fällt häufig auf, wie unsinnig es wäre, sie allein aufgrund ihres Musikgeschmacks in eine Schublade zu stecken.
Warum sollte beim Tango etwas anderes gelten? Wer Piazzolla nicht als Tanzmusik mag, ist deshalb kein musikalischer Hinterwäldler. Wer zu Piazzolla tanzt, ist umgekehrt kein Verräter an der Tradition. Wer Neotango liebt, ist nicht automatisch oberflächlich, und wer ausschließlich die Orchester der Época de Oro hören möchte, ist nicht zwangsläufig engstirnig. Das alles sind zunächst Vorlieben, Erfahrungen und persönliche Zugänge.
Natürlich darf man erklären, warum man eine bestimmte Musik für ungeeignet hält, weshalb man zu ihr nicht tanzen möchte oder welche musikalischen Eigenschaften einem fehlen. Was man nicht darf, jedenfalls nicht ohne sich selbst der Lächerlichkeit preiszugeben, ist die musikalische Vorliebe anderer Menschen als Beweis für deren geistige, kulturelle oder tänzerische Minderwertigkeit zu behandeln.
Gerade Menschen, die sich selbst für besonders kultiviert halten, verwechseln ihre Abneigung gern mit einem Qualitätsurteil und dieses Qualitätsurteil anschließend mit einem Urteil über den Menschen. Aus „Ich mag diese Musik nicht“ wird dann „Diese Musik ist minderwertig“, und daraus schließlich „Wer sie mag, hat von Musik keine Ahnung“. Genau an diesem Punkt endet die Kritik und beginnt die Intoleranz.
Ich muss Techno nicht mögen, um Technohörer als Menschen ernst zu nehmen. Ich muss nicht nach Wacken fahren, um den Besuchern ihre Begeisterung zu gönnen. Und ich muss nicht zu Piazzolla tanzen, um anzuerkennen, dass andere Tänzer darin etwas finden, das mich nicht erreicht. Diese Toleranz sollte man besitzen. Sie kostet schließlich nichts – außer vielleicht die Vorstellung, der eigene Geschmack sei der Mittelpunkt der musikalischen Welt.
Kritik oder Herablassung?
Die entscheidende Grenze verläuft daher nicht zwischen Kritik und kritikloser Toleranz, sondern zwischen begründeter Beurteilung und Herablassung. Ich darf ein DJ-Set langweilig, ein Arrangement sentimental, eine Inszenierung überladen und einen Tanz unmusikalisch finden. Ich darf auch erklären, warum. Daraus folgt aber nicht, dass Menschen, die andere Musik mögen, minderwertige, dumme oder falsche Tangotänzer sind.
Man kann Musik kritisieren, ohne ihre Zuhörer abzuwerten. Man kann Rieus Inszenierungen kitschig finden und dennoch anerkennen, dass sie Menschen glücklich machen. Man kann Neotango ablehnen, ohne dessen Anhängern den Tango abzusprechen. Man kann ausschließlich traditionelle Musik bevorzugen, ohne daraus eine moralische oder kulturelle Überlegenheit abzuleiten. Und man kann einen Tanz als unmusikalisch beurteilen, ohne damit über den Wert des Menschen zu urteilen, der ihn tanzt.
Musik kann Gegenstand leidenschaftlicher Auseinandersetzungen sein. Sie sollte aber nicht als Mittel dienen, Menschen in richtige und falsche Lager einzuteilen. Ihre größte Leistung besteht schließlich nicht darin, dass ein Geschmack über einen anderen siegt. Sie besteht darin, dass sie Menschen erreicht, berührt und für einen kurzen Augenblick miteinander verbindet.
Manchmal sogar in kitschig-bunten Ballkleidern.
2 thoughts on “Über Musikgeschmack lässt sich nicht herrschen”
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Lieber Klaus Wendel,
zum Thema des Spannungsfelds zwischen Klassischer Musik und Tango möchte ich auch besonders aus dem Blickwinkel der Alpenrepublik an den österreichischen Komponisten eines der bekanntesten Tangos erinnern (ich meine, Klaus, dass wir vor Jahren bereits darüber korrespondiert hatten), nämlich W. A. Mozart.
Sogar Gardel war sich nicht zu schade, diese Melodie weiter populär zu machen:
https://www.youtube.com/watch?v=AzRQOlY3UBA&t=202s
Beste Grüsse aus dem 1. Bezirk
Tangovifzack
Hallo Tangovifzack,
Ich freue mich, dass Du Dich nach so langer Zeit mal wieder meldest, noch dazu mit diesem netten Schmankerl von W.A. Mozart, das ja die Melodie von „Por Una Cabeza“ ist. Und verzeihe mir, dass ich wiederholt Österreich in meiner Komponisten-Liste vernachlässigt habe. Ich gelobe Besserung.
Liebe Grüße aus dem II. Stadtbezirk von Essen
von Klaus