Bloggerwelt


Seit knapp zwei Monaten klimpere ich wieder regelmäßig in die Tasten und fülle meinen Blog mit neuen Artikeln. Zwischendurch ging’s dabei auch mal etwas turbulenter zu – vor allem wegen eines gewissen anderen Bloggers. Mein Angebot, Kommentare von Leser:innen zu veröffentlichen, die auf Gerhards Tango Report blockiert wurden, hat hier ordentlich Betrieb gemacht. Danke für den Traffic – war nett, euch mal alle kennenzulernen.
Aber meine eigentlichen Lieblinge, die Sachartikel zum Tango, dümpeln leserzahlentechnisch eher so vor sich hin. Laut „Matomo“ (ein schlaues Tool, das echte Leser von Bot-Geklicke unterscheiden kann) komme ich im Schnitt auf rund 120 Besucher am Tag. Nicht schlecht – aber eben auch nicht viral.
Dass meine Artikelreihe „Gedanken über Tango-Unterricht“ nicht ganz so abgeht wie der „Riedl-Klamauk“ wundert mich ehrlich gesagt nicht. Klar, wo’s kracht, guckt man halt lieber hin. Wer will schon trockene Fachartikel, wenn er stattdessen beim metaphorischen Schulhof-Keilerei-Gucken Popcorn essen kann?
Aber genau deswegen hab ich das Thema „Gerhard Riedl“ aus meinem Blog verbannt. Nach einem letzten, abschließenden Kommentar über Gerhard Riedl (https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-14-teil/) bin ich raus aus dem Boxring – ich schreib nicht für Fans von verbalen Handgreiflichkeiten.
Ganz ehrlich: Mir sind Leserzahlen herzlich egal. Ich schreibe für Leute, die wirklich Interesse an Tango haben – auch wenn das in Deutschland eine eher seltene Spezies ist. (Fast schon vom Aussterben bedroht, wenn ihr mich fragt.)
Also: Wer was zu sagen hat – haut gerne in die Tasten. Und keine Sorge wegen Tippfehlern – ich bin kein Grammatik-General. Rechtschreibung ist kein IQ-Test. Und falls jemand möchte, helf ich auch gern beim Glätten von Flüchtigkeitsfehlern. Muss ja nicht gleich alles aussehen wie in der Deutsch-Abiklausur.
Mit tangotänzerisch-gelassener Grußnote
Klaus Wendel
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Hallo Klaus,
zu einer ähnlichen Schlußfolgerung bin ich auch gekommen, auch weil das Muster/die Masche einfach langweilig geworden ist. Vielleicht richte ich noch irgendwo eine Art fortlaufende Riedl-Ecke (eine Seite oder ein Blogpost) ein, wo Leute – vielleicht auch ich selbst ab und zu, wenn das Bullshit-Meter bei einem seiner Texte besonders stark ausschlägt – zu Riedl-Artikeln kommentieren können. Einen Namenskandidaten habe ich jedenfalls schon dafür: Continuous Riedl Answering Page finde ich gut, weil man das so schön mit CRAP abkürzen kann. Alternativvorschläge sind willkommen.
Hallo Yokoito,
…das ist vielleicht keine schlechte Idee. Ich habe hingegen keine Lust mehr seinen Blog überhaupt noch zu lesen.