Christian Beyreuthers Brief an Karin Law Robinson-Riedl
Betreff: Nur der Name war falsch – der Rest war echt!
Liebe Karin, lieber Gerhard,
da es offenbar Zweifel gibt, ob der Kommentar tatsächlich von mir stammt, möchte ich das hiermit gern bestätigen: Ja, der Text stammt von mir. Ich habe ihn formuliert, Klaus hat mir dabei geholfen, ihn zu veröffentlichen – weil ich derzeit in Belgien bin, nur mein Smartphone zur Verfügung habe und nicht durch eure Blogkommentarfunktionen komme.
Dass mein Nachname dabei falsch geschrieben wurde, lag schlicht daran, dass er in Klaus’ Adressverzeichnis so abgespeichert war. Das hätte man durch eine einfache Nachfrage leicht klären können – aber offenbar war es angenehmer, daraus gleich eine Verschwörung zu basteln.
Ich finde es bemerkenswert, dass sich inzwischen mehr Empörung über einen falsch geschriebenen Namen sammelt als über den Inhalt des Gesagten. Und ich wundere mich, mit welcher Vehemenz darüber diskutiert wird, ob ich etwas nicht direkt per Mail geschrieben habe – obwohl die gesamte öffentliche Diskussion überhaupt erst über eure Blogs entstanden ist.
Dass Karin ihren Vorschlag selbst verfasst hat, glaube ich ihr sofort. Es ändert aber nichts daran, dass ich ihn inhaltlich für ein Ausweichmanöver halte – das habe ich erklärt, respektvoll formuliert und begründet.
Wer sich öffentlich äußert, sollte damit rechnen, dass man ihm ebenso öffentlich antwortet. Und wer anderen regelmäßig Haltung und Transparenz abverlangt, sollte sich selbst auch daran messen lassen – auch wenn es unbequem wird.
In diesem Sinne: Mein Name war falsch geschrieben. Alles andere stimmt.
Viele Grüße
Christian Beyreuther
[…] mich ja entlasten. (Ich erspare euch jetzt noch mehr Text. Wer ihn lesen will, klicke bitte auf den LINK…hier | Passwort: Brief)So ist Riedl eben, verletzend und […]