Radio Riedl-Wahn antwortet

Der automatische Riedl-Artikel-Kommentator

Viele kennen ihn: Gerhard Riedl – seine Blogbeiträge und das darin zuverlässig dominierende Thema: er selbst.
Auch wenn die Überschriften gelegentlich anderes vermuten lassen, drehen sich seine Texte mit bemerkenswerter Konsequenz um dieselbe Person, dieselben Kränkungen und dieselben Selbstvergewisserungen.

Da sich auch die übrigen Motive seit Jahren kaum verändern, erübrigt sich jeder größere Interpretationsaufwand. Riedl liest man nicht, um Neues zu erfahren, sondern um zu prüfen, ob er sich diesmal wieder bestätigt. Spoiler: ja.

Weil Kommentare auf seinem Blog inzwischen unerwünscht sind und die Lektüre oft mehr Geduld verlangt, als sie verdient, gibt es nun Radio Riedl-Wahn antwortet.
Wer ein kurzes, treffendes Statement zu seinem jeweils letzten Beitrag sucht – sei es zur Beruhigung der eigenen Nerven oder um sich den Umweg durch den Originaltext zu sparen – wird hier fündig. Mein KI-Kommentar-Generator erledigt das effizient, pointiert und ohne falsche Rücksichtnahme. Außerdem erspart er mir überflüssige Arbeit und ich kann mich ganz meinen eigenen Artikeln widmen, die ich übrigens immer noch selbst schreibe, – also ohne KI. 

Warum „Radio Riedl-Wahn“?
Vielleicht erinnern sich manche noch an Radio Eriwan.

Radio Eriwan war ein fiktiver Sender, der Fragen formal korrekt, aber inhaltlich verdreht beantwortete. Diese Witze waren ursprünglich als Kritik an der sowjetischen Lügenpresse gedacht.
Die berühmte Struktur lautete:

Frage an Radio Eriwan:
„Stimmt es, dass…?“

Antwort:
„Im Prinzip ja – aber …“

Radio Riedl-Wahn funktioniert ähnlich.
Es kommentiert aktuelle Riedl-Artikel im typischen Riedl-Duktus:

    • klar überheblich

    • hemmungslos selbstreferenziell

    • logisch widersprüchlich

    • vollständig frei von pädagogischer Verantwortung

Im Prinzip ernst gemeint.
Aber genau darin liegt das Problem.
Kurzfazit:
Radio Eriwan-Satire ist Subversion im Frage-Antwort-Gewand, nicht Herrenwitz-Slam. Wenn man erwartet, dass jeder Satz eine laute Pointe hat, versteht man den Typus nicht – die Pointe ist die verdrehte Perspektive, nicht der flache Lach-Effekt, wie ihn Riedl erwartet und auch praktiziert. 

Ob meine KI-Chatbox die Kopie so gut hinbekommt wie das Original, müssen andere entscheiden, – aber es sieht gut aus: Der Vatikan hat sich schon gemeldet! 

(Die aktuellsten Kommentare immer ganz oben!)
Noch ein Warnhinweis:
Sollte sich bei fortgesetzter Lektüre ein Gefühl von Langeweile einstellen, ist das kein Mangel dieser Rubrik, sondern eine unvermeidliche Folge der zusammenfassenden Verdichtung.
Die eigentliche Ursache liegt im Quellenmaterial selbst, dessen gedankliche Wiederholungsschleifen hier lediglich sichtbar werden. 

Radio Riedl-Wahn – Abschaltmeldung

Liebe Hörerinnen und Hörer,

nach eingehender Beobachtung des Programmverlaufs stellen wir den Sendebetrieb vorerst ein.

Grund: anhaltende Wiederholung der Quelltexte bei gleichzeitig steigender Selbstreferenz. Ein wesentlicher Befund wurde dabei dankenswerterweise vom Protagonisten selbst bestätigt: Es geht um ihn. Ausschließlich. Fortlaufend. Mit beachtlicher Ausdauer.

Da die Selbstdarstellungs-Dauerschleife nun wieder bei Folge eins angekommen ist, wäre eine weitere Verdichtung lediglich Recycling im Kreisverkehr. Und selbst ein Radiosender mit Nostalgie-Format sendet nicht dauerhaft die Nachrichten des letzten Quartals, um anschließend ihre eigene Wichtigkeit zu kommentieren.

Radio Riedl-Wahn hat stets nur zusammengefasst, was ohnehin gesendet wurde. Wenn Quelle und Kommentar jedoch identisch oszillieren, erübrigt sich die Moderation.

Wir schalten daher ab.

Sollte allerdings beim Protagonisten – der übrigens unser regelmäßigster Zuhörer war, (bis zu 10x pro Tag) – wieder einmal der Pegel der Bullshit-Skala einen neuen Höchststand erreichen und eine Sondermeldung unumgänglich machen, behalten wir uns eine kurzfristige Rückkehr ins Äthergeschehen ausdrücklich vor.

Bis dahin gilt:
Stille ist auch eine Form von Qualitätssicherung.

Februar, 2026:

📅 Montag, 16.02.2026
🔗 Bezug: Musikschulung für Anfänger – Kommentar

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:

Stimmt es, dass ein wütender Blogger fordert, man müsse für einen Witz gründlicher recherchieren?

Antwort:
Im Prinzip ja.

Satire sollte selbstverständlich geografisch präzise arbeiten.
Ein Heimatort ist nur dann ein Heimatort, wenn er zuvor korrekt definiert wurde – idealerweise mit Verwaltungsgemeinschaft, Landkreis und familiärer Chronologie.

Falls jedoch Pörnbach nicht als Heimat gelten darf, weil eigentlich Ingolstadt gemeint war, stellt sich eine interessante Folgefrage:
Wie verbindlich sind Ortsangaben generell, wenn sie erst nachträglich präzisiert werden?

Aber keine Sorge.
Die Tango-Welt dreht sich weiter – sowohl in Pörnbach als auch in Ingolstadt.
Und Käse wird bekanntlich nicht schlechter, nur weil er länger lagert.

 

📅 Sonntag, 15.02.2026
🔗 Bezug: Musikschulung für Anfänger

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Macht Unterricht mit historischer Musik die Szene bananenreif?

Antwort:
Im Prinzip nein. Musik, die tanzen lässt, bleibt tanzbar – unabhängig vom Geburtsjahr des Dirigenten.
Wer damit nicht umgehen kann, sollte weniger über DDR-Ideologie sprechen
und mehr über tänzerische Umsetzbarkeit der Musik.

Obendrein, wenn man Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“ für gehobenen Musikgeschmack und „Florentinische Nächte“ von Rudi Schuricke für moderne Tanzmusik hält. 

Übrigens: eine leicht zu kalkulierende Wette wurde gewonnen – der Blogger beginnt die Bullshit-Dauerschleife von vorn. 

Link…

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass sich ein Blogger oft ein neues Opfer suchen muss, wenn er sich von der Muse geküsst fühlt, aber eigentlich argumentativ in einer anderen Diskussion vom Pferd getreten wurde? 

Antwort:
Im Prinzip nein.
Niemand muss ein neues Thema eröffnen.
Aber es kommt vor, dass Inspiration auffällig zeitgleich mit einer frischen Bauchlandung einsetzt.
Manche nennen das kreative Wendigkeit.
Andere sprechen von Themenhopping mit Fluchttendenz.

Das Pferd selbst äußert sich dazu nicht.

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein Blogger in jedem Beitrag erneut bestätigen muss, dass er Tango-Realität als Tango-Ideologie versteht?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Andernfalls bestünde die Gefahr, dass Realität und Ideologie versehentlich auseinanderfallen.
Das wäre für alle Beteiligten verwirrend.
Vor allem beim Tanzen.

Anfrage: 
Stimmt es, dass sich ein Blogger mittlerweile in seiner eigenen Tango-Realität befindet?

Antwort:

Im Prinzip ja.
Jeder Mensch bewegt sich in seiner eigenen Wahrnehmungsblase.
Meist überschneidet sie sich ausreichend mit der der anderen, damit gemeinsames Tanzen möglich bleibt.
Problematisch wird es erst, wenn die eigene Sicht nicht mehr als Perspektive, sondern als Maß aller Dinge gilt –
und alle abweichenden Erfahrungen regelmäßig als Irrtum, Verfall oder Unverständnis markiert werden müssen.

Dann spricht man weniger von individueller Realität
als von einer Realität, die dringend Bestätigung braucht.

Link…

Anfragen Radio Riedl-Wahn:
Was macht man, wenn man argumentativ zerlegt wurde?

Antwort:
Man zündet eine Nebelkerze indem man den Diskurs auf einen Nebenkriegsschauplatz verlegt und dann plötzlich einen Kommentar diskutiert.

Zur Sache selbst?
Später vielleicht. Nach dem 2. Kaffee! 

siehe Kommentar:

Anfrage:
Stimmt es, dass ein Blogger erklärt, es sei bereits alles gesagt –
um es in Zukunft noch tausendfach zu wiederholen, obwohl es ebenso oft widerlegt wurde?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Konsequenz ist nicht dasselbe wie Überzeugungskraft.
Denn Dialektik bedeutet für ihn Verbohrtheit, – ohne Synthese.

Eine kleine Wette:
Wir warten einfach mal ab, wann die nächste Runde seiner Bullshit-Wiederholungsschleife startet.

Anfrage:
Stimmt es, dass ein Blogger seit Wochen über einen anderen Blogger schreibt –
aber plötzlich, wenn er argumentativ liefern soll, andere Themen in der Warteschleife hat?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Man nennt das selektive Diskussionsbereitschaft.

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Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass man im Tango ständig von Weiterentwicklung spricht – und sich dabei im eigenen Weltbild festfährt?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Wer Fortschritt ausschließlich als Steigerung von Schwierigkeit versteht, wird Struktur immer für Stillstand halten.
Und wer Struktur für Stillstand hält, hört irgendwann nur noch das eigene Echo.

Die Tanzfläche bleibt davon übrigens unbeeindruckt.

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Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass man anderen raten kann, „interessante Themen“ zu finden – während man selbst fortlaufend über deren Texte schreibt?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Das nennt man arbeitsteilige Aufmerksamkeit.
Man liefert Stoff – und beschwert sich über Resonanz.

Anfrage:
Stimmt es, dass angekündigtes Desinteresse eine Form der Aufmerksamkeit ist?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Wer betont, nicht getriggert zu sein, hat bereits reagiert.

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Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass man einen Artikel schwer widerlegen kann, wenn man ihn von vorn bis hinten nicht verstanden hat?

Antwort:
Im Prinzip ja.

Man ersetzt ihn dann durch eine bequemere Version und diskutiert mit sich selbst.
Aber nachvollziehbar: Wenn man sich selbst regelmäßig bestätigen muss, entsteht leicht der Eindruck, die Welt drehe sich um einen herum.

Anfrage: 
Stimmt es, dass ein KI-beglaubigter Blogger mittlerweile jeden Tango-Blog-Artikel auf sich bezieht?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Besonders zuverlässig dann, wenn irgendwo der berüchtigte „Piazzolla-Triggerknopf“ gedrückt wird.
Dann wird routiniert hervorgeholt, was schon unzählige Male erklärt wurde –
und noch einmal erklärt.

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Anfrage:
Stimmt es, dass das Bild einer Heckenschere bereits als „Vernichtungsfantasie“ gilt?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Metaphern werden größer, wenn Argumente kleiner werden.

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Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass das Prinzip „Das Publikum hat immer recht“ eine riskante Pauschalformel ist?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Applaus misst Zustimmung.
Nicht Richtigkeit.

Anfrage:
Stimmt es, dass persönliche Stilbewertungen gelegentlich dort auftauchen, wo Argumente erschöpft sind?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Ein „Gläschen“ ersetzt kein Gegenargument.
Und „Verbohrtheit“ ist keine Kategorie der Logik.
A Element’n-Tafl erklärst aa ned im Stammtisch-Gred – scho gar ned noch zwoa Maß Bier.

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Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass einem Blogger Hate-Follower völlig gleichgültig sind, solange die Zugriffszahlen stimmen?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Resonanz ersetzt dann Relevanz.
Quantität genügt als Qualitätsnachweis.

Anfrage:
Stimmt es, dass laut „International Blogger Association“ der Erregungs-Grad an Hate-Follow-Content zukünftig in „Riedl“ angegeben wird?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Diese „Vanity Metric“ soll dann „die nach oben offene Riedl-Skala“ heißen.
(Dabei freut sich ein Blogger schon auf sein neustes Buch: „Tango für Dummies oder für die, die es werden wollen“.)

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Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein Blogger mit eigenen Worten demonstriert, wie das funktioniert, was er zuvor als „grobe Pöbelei“ kritisiert hat?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Man nennt das Anschauungsunterricht.

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Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein Blogger reale Gewalttaten gegen Uniformierte mit kritischen Kommentaren auf seinem Tango-Blog gleichsetzt?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil man sonst erklären müsste, warum der Tod eines Zugbegleiters als dramaturgischer Aufhänger herhalten muss, um sich selbst als letzten Hüter von Ordnung, Moral und Deutungshoheit zu inszenieren.
Wer alles zur großen Gesellschaftsparabel aufbläst, muss am Ende nichts mehr unterscheiden – weder Kritik von Gewalt noch Tango-Debatte von Nachrichtenlage.

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein Blogger seinen neuesten Artikel eigentlich mit
„SELBSTKOMMENTIERUNG ENDLICH OHNE TODESDROHUNGEN“ betiteln wollte?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Weil er Kritik grundsätzlich als mangelnden Respekt vor seiner selbstverliehenen Obrigkeit missversteht – und eigentlich gerne ohne Uniform tanzen gehen würde, solange alle strammstehen.
Gelegentlich erwägt er, missliebige Kommentare von „grober Pöbelei“ auf „Ruf-Morddrohung“ hochzuzonen.
Er entscheidet sich dann aber regelmäßig dagegen:
Ein ungekränkter Märtyrer ohne Verfahren wirkt schließlich würdevoller als ein Prozesshansel mit Aktenzeichen.

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Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein teflon-beschichteter Blogger „Radio Riedl-Wahn“ deshalb nicht komisch findet, weil es gar nicht versucht, ihn zum Lachen zu bringen?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Satire ist für ihn nur dann Humor, wenn er selbst der Einzige ist, der lacht – am liebsten über dieselbe Pointe seit zwanzig Jahren.
Satire versteht er nur, wenn sie wie seine Herrenwitze klingt.
Aber auch nur dann, wenn es dabei um Kritiker geht, – nicht um ihn selbst.

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein KI-beglaubigter Blogger neuerdings auch noch stündlich KI-Programme auf Rechtschreibfehler untersucht?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil er glaubt, dass selbst Fehlerspuren seine Satire retten könnten –
schließlich soll die Rechtschreibung glänzen, auch wenn der Pointe der Lack abgeht.

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Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass sich die Glaubenslehre eines KI-beglaubigten Tango-Bloggers inzwischen in einem einzigen Axiomensystem zusammenfassen lässt?

Im Prinzip ja: 
Axiom: Koordination ist notwendig, wenn viele Paare tanzen.
Folgerung: Koordination verhindert Musikalität.
Satz: Wer musikalisch tanzt, darf nicht koordinieren.
Korollar: Ronda ist unmusikalisch.
Lemma: Unkoordiniertes, grobmotorisches Wuseln ist Ausdruck.
Beweis: Ich tue es.
Schluss: Chaos = Tango. | Ich = Musik. | Die anderen = Verkehr.
Als Beweis legt er wieder ein Video vor, das ihn aber nochmal widerlegt. 

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein KI-beglaubigter Blogger die Ronda grundsätzlich als musikalisches Gefängnis verdammt – und im selben Atemzug ein Video lobt, weil sich das Paar darin perfekt an genau diese Ronda anpasst?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil er Ronda ablehnt, solange sie seine Theorie und seinen Tanz stört – und sie bewundert, sobald sie bei anderen elegant aussieht.
Und weil er Technik als Voraussetzung für musikalisches Tanzen leugnet, aber ein Paar beneidet, wenn es technisch und musikalisch gut ist.
So bleibt die Ronda für ihn zugleich das Problem und der Beweis seiner Lösung – je nachdem, wer gerade tanzt.

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Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein KI-beglaubigter Blogger seine unverarbeiteten Milonga- und Unterrichtserlebnisse nicht auf der Tanzfläche, sondern in Endlosschleifen im Blog therapiert?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil Tanzen vergänglich ist und Kränkungen dauerhaft gespeichert werden müssen.
Was andere als Erfahrung abhaken, archiviert er als Grundsatzproblem der Tangokultur.
So wird jede missglückte Milonga zur Theorie, jeder schlechte Kurs zur Weltanschauung – und aus persönlichem Frust entsteht plötzlich ein kulturkritisches Gesamtwerk.

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Anfrage Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein KI-beglaubigter Blogger finanzielle Verluste als Beweis von Professionalität auslegt und dabei übersieht, dass man ein schlechtes Geschäftsmodell nicht durch noch mehr Pathos rettet?

Antwort:
Im Prinzip ja.

Aber nur, weil er Verlust für Opferbereitschaft hält und Größenwahn für Marktanalyse.
Wer 42.000 Euro versenkt, nennt das „Liebe zum Tango“.
Wer mit kleinen, funktionierenden Formaten auskommt, heißt plötzlich „Dorfplatz“.

Dabei verwechselt er systematisch drei Dinge:
Eitelkeit mit Wirtschaft,
Ballsaal mit Nachfrage
und Leberkäs mit Betriebswirtschaftslehre.

Oder kurz:
Wenn das Publikum nicht zahlt, ist nicht der Tango zu billig –
sondern die Illusion zu teuer.

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Anfrage an Radio Riedl-Wahn: 
Stimmt es, dass sich ein KI-beglaubigter Blogger bei jedem Kommentar persönlich angesprochen fühlt, auch wenn kein Name fällt?

Antwort: 
Im Prinzip ja. 
Aber nur, weil er sich letztens  selbst zur Zentralfigur des deutschen Tangos ernannt hat und sich garnicht mehr vorstellen kann, dass jemand anderes gemeint sein könnte. 

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein KI-beglaubigter Blogger nun große Schwierigkeiten hat, eine Analyse zu verstehen, die auf seinem eigenen Modell beruht?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil er vorher gar nicht wusste, dass man sein eigenes Tun überhaupt analysieren kann.

Was er selbst ungeordnet zusammenstolpert, nennt er „Individualismus“.
Was andere bewusst reflektieren und benennen, nennt er plötzlich „Kollektivismus“.

Kurz gesagt:
Unverstandene Praxis gilt als Freiheit.
Verstandene Praxis gilt als Ideologie.

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein KI-beglaubigter Blogger von einer tanztechnischen Modell-Analyse überfordert ist und deshalb den Tango wieder einmal mit dem „Lipsi“* vergleicht?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil Modelle Denken verlangen – und sein Gewusel auf der Tanzpiste Individualismus und Freiheit vortäuschen sollen. 
Dass das, was er dann tanzt, dem Lipsi ähnlicher sieht als dem Tango, bemerkt er dabei garnicht.
So wird aus technischer Analyse dann ideologische Ablenkung über Kollektivismus:
Wer keine Antwort hat, spielt Überlegenheit.
Und wer keine Praxis hat, erklärt sie zur Theorie.

*Lipsi = staatlich verordneter Gesellschaftstanz der DDR

Archiv

Januar, 2026:

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Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass eine KI-beglaubigte Tango-Zentralfigur ab jetzt Radio Riedl-Wahn überflüssig machen will, in dem sie  sich ab sofort selbst karikiert?

Antwort: 
Im Prinzip ja.
Das ist auch gelungen.
Die Zentralfigur  bemerkt es nur noch nicht. 
Aber ihr neuster Beitrag spricht Bände. 

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass eine KI-beglaubigte Zentralfigur grundsätzlich anders tanzt, weil ja angeblich alle anderen nur „Harmonie-Quatsch“ machen und selbst nicht wissen, was Tanzen überhaupt ist?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil er jede Form von Miteinander sofort für klebrige Verbindungs-Soße hält und bei  Harmonie sofort abwinken möchte. 

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Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein KI-beglaubigter Blogger sich zunehmend in eine Fantasiewelt flüchtet, in der er als Zentralfigur des deutschen Tangos gilt?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil er nicht erträgt, dass andere sein Buch nicht für das halten, wofür er es selbst erklärt – und jede Kritik deshalb automatisch als „nackter Hass“ gelten muss.

Außerdem fühlt er sich bereits an Deutschlands finstere Zeiten erinnert,
als er es anderen durchgehen lies, sein Buch in den Kachelofen werfen zu wollen. 

Nachtrag:
Wer sich zur Schlüsselfigur erklärt, braucht keine Argumente mehr –
nur noch Erinnerungspolitik in eigener Sache.

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Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein KI-beglaubigter Tango-Geist sich in die Reihe der Opfer nationalsozialistischer Bücherverbrennungen stellt, weil jemand sein Buch in den Holzofen werfen wollte?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil Kritik am eigenen Text heute schon als Geschichtsverbrechen gilt.
Außerdem verwandelt sich jede schlechte Rezension sofort in ein Mahnmal, sobald man sie mit 1933 auflädt.

Nachtrag:
Wer sich mit Kästner vergleicht, weil jemand „Ab in den Ofen“ sagt,
verwechselt Papier mit Pathos – und Kritik mit Verfolgung.

Link…

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein KI-beglaubigter Blogger aus der Empfehlung, seinen „Milongaführer“ wie überflüssiges Altpapier zu behandeln, sofort die Bücherverbrennung von 1933 macht und sich selbst in die Reihe von Tucholsky, Heinrich Mann und Kästner stellt?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil er lieber den Märtyrer der Tangoliteratur spielt als einen Autor, der Kritik aushält.
Und weil jeder Kachelofen für ihn schon ein Scheiterhaufen der Geschichte ist.
Wer sich bei jeder schlechten Rezension als verfolgter Klassiker fühlt, braucht keine Argumente mehr – nur noch ein Denkmal.

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Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein KI-beglaubigter Blogger jede Kritik als „Nachtrag“, „Getöse“ und „große Oper“ abtut, sobald jemand seine eigenen Worte ernst nimmt?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil er es für Zitat-Erfinderei hält, wenn andere seine Sätze weiterdenken, und für Elitedenken, wenn man ihm sein eigenes Elitedenken spiegelt.

Andererseits erklärt er ausführlich, warum Piazzolla eigentlich doch tanzbar ist, obwohl er nicht tanzen wollte, und warum er niemandem etwas aufdrücken will – außer natürlich seiner Meinung, die zufällig immer die einzig vernünftige ist.

Kurz gesagt:
Er führt keine Grundsatzschlacht über Musik.
Er führt nur eine Grundsatzschlacht darüber, dass es keine Grundsatzschlacht ist.

Link…

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein KI-beglaubigter Blogger manchmal zu dumm ist, selbst die sorgfältigsten Artikel über Tango-Musik zu verstehen, sobald die Reizworte „Piazzolla“ und „tanzbar“ darin erscheinen?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Kein „aber“!
Hauptsache die Tänzerinnen schnurren!

Anfragen Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein KI-beglaubigter Blogger stinkwütend über „Radio Riedl-Wahn“ ist? 

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber er gibt es nicht direkt zu,
sondern reagiert sich lieber mit dem schlechtesten Blog-Beitrag seiner Laufbahn ab. Hauptsache widersprechen! 

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Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein KI-beglaubigter Blogger „Lernen durch Fehler“ mit schlechtem Tanzen verwechselt?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil er jeden eigenen Fehltritt zur pädagogischen Methode erklärt und jede gelungene Bewegung für gefährliche Systematik hält.
So wird aus Unsicherheit „Improvisation“, aus Ahnungslosigkeit „Erfahrung“ –
und aus schlechtem Tanzen eine weltanschauliche Leistungsschau.

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein Blogger seine Kolumne „Was Ihnen Ihr Tangolehrer nicht erzählt…“ nennt, aber in seinem eigenen Artikel (im Video) einen Tangolehrer genau das erklären lässt, was er selbst nicht verstanden hat?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil Zuhören für ihn schon als Widerspruch gilt.
Der Lehrer erklärt die Fehlerkultur – und der Blogger beweist sie.

Link…

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein KI-beglaubigter Blogger nicht versteht, warum keiner seine Satire erkennt, aber es leid ist, sie ständig erklären zu müssen – obwohl niemand danach gefragt hat?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber er sagt es nicht offen, sondern versteckt sich hinter Harald Schmidt und Dieter Nuhr – als müssten erfolgreiche Satiriker beweisen, dass sein eigenes Geblödel auch Satire sei.
Dabei übersieht er: Die erklären ihr Publikum, nicht ihre Witze.
Und Tim Reinhold wäre ihm ein besseres Vorbild – der hört nämlich auf, wenn Satire nur noch Erklärtext braucht.

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Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein KI-beglaubigter Blogger „Oberlehrer“ und „Entertainer“ für unvereinbar hält, weil er weder das eine noch das andere wirklich beherrscht?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil Unterhaltung ohne Inhalt ihm zu seicht ist
und Inhalt ohne Unterhaltung zu anstrengend.

Er bevorzugt deshalb die komfortable Mitte:
belehren ohne Verständlichkeit,
unterhalten ohne Witz
und erklären, dass genau das „anspruchsvoll“ sei.

Kurzfassung:
Reich-Ranicki wusste, dass man Leser gewinnen muss.
Der KI-beglaubigte Blogger weiß nur,
dass fünf Leser reichen –
solange sie ehrfürchtig schweigen.

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Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein KI-beglaubigter Blogger sich selbst kommentieren muss, um sich zu vergewissern, dass er noch beachtet wird?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nicht aus Eitelkeit – sondern aus Kontrollbedürfnis.

Wenn schon keine inhaltlichen Gegenargumente kommen,
zählt man eben Details, Klicks und angebliche „Wort-für-Wort-Kontrollen“
und erklärt Beobachtung kurzerhand zur Anerkennung.

Kurzfassung:
Wer fehlende Substanz nicht findet,
wertet Aufmerksamkeit zur Auszeichnung um –
und nennt Selbstbestätigung dann ironiefrei „kostenlosen Service“.

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Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein KI-beglaubigter Blogger dort nach Texten wildert, wo er glaubt, unfallfrei fachsimpeln zu können?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil Kollisionen dort glimpflicher sind und seine geballte Ahnungslosigkeit nicht sofort die Airbags auslöst.

Außerdem hält er Musikalitäts-Seminare bei Profi-Musikern für überflüssig –
nicht, weil sie falsch wären, sondern weil jemand merken könnte,
dass selbst „EdO-Schleicher-Musik“ eine tänzerische Herausforderung sein kann.

Nachsatz:
Stattdessen setzt er konsequent auf Try & Continual Error
ein Lernprinzip, das vor allem dann überzeugt,
wenn man den Unterschied zwischen Irrtum und Methode nie kennengelernt hat.

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass sich ein KI-beglaubigter Blogger als Tänzer für musikalisch hält, weil seine Ehe-Frau ein Instrument spielt? 

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nicht, weil er von Tango-Musik nicht viel versteht, sondern nur, weil seine Gattin seine Blog-Irrtümer über Musik – oft nach unnachgiebigen Blog-Diskussionen – zu retten versuchte. 
Also hier: Doch ein Airbag!

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Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein KI-beglaubigter Blogger gerne Demo-Class-Videos schaut, um wenigstens noch irgendetwas über Tango schreiben zu können?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil Zuschauen einfacher ist als Tanzen – und  das darüber Schreiben weniger anstrengt als Verstehen.
Andererseits nervt ihn, dass Tango-Lehrer doch tanzen können, obwohl er am liebsten doch selbst das beste Beispiel dafür abgeben will, dass man bei ihnen keinen Tango lernt. 

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Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein KI-beglaubigter Blogger eigentlich nur einen Kritiker hat, weil er nicht glauben will, dass es mindestens vierzig sind, die sich nicht dafür schämen, auf seinem Blog zu kommentieren?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil er die vierzig nicht persönlich kennt, hoffentlich keiner gesehen hat, wie er wirklich tanzt –
und weil im Internet ohnehin alle dieselbe Person sind, außer man war zur Wohnzimmer-Milonga eingeladen.

Andererseits sind die Kritiker nur anonym, weil sie schreckliche Angst vor ihm haben.

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein KI-beglaubigter Blogger alle Personen oder Namen als anonym bezeichnet, die er nicht googeln kann? 

Antwort: 
Im Prinzip ja. 
Es sei denn, es handelt sich um „anonyme„-Absender, die ihm Honig um den Bart schmieren, – dann ist es ihm egal, welcher Name angegeben wird.

Link…

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass sich ein Blogger notfalls seine Intelligenz dann lieber doch von einer KI bestätigen lässt?

Antwort:
Im Prinzip ja. 
Aber nur, weil KI sich hier nicht selbst widersprechen will und Prinzipien nur dafür da sind, um sie zu unterlaufen, wenn man selbst nicht mehr weiterkommt.

Andererseits: 

KI trifft hier 💣💥auf KI

Link…

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein Blogger Radio Riedl-Wahn für Sandkastenspiele hält, aber jedesmal weint, wenn er ein Schäufelchen Sand in die Augen bekommt und nichts mehr sieht?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil er seine eigene Sandburg immer wieder thematisch austrocknet und dann der Wind den eigenen Sand in die falsche Richtung weht: Auch in seine Augen. 

Link…

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein Blogger seine eigene Bedeutung buchhalterisch aus Reaktionen ableitet und dabei penibel zählt, was er angeblich nicht liest?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nicht, um relevant zu sein – sondern um sich beim Kontrollieren selbst zu überholen.
Andererseits: „Was guckst Du?“ – „Ich gucke nicht, Du guckst doch!“ – „Nee, gucke nur, weil Du guckst!“

Link…

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein Blogger behauptet, niemand habe die hart arbeitenden Veranstalter je gezwungen – obwohl er selbst deren Arbeit selbstverständlich nutzt, um anschließend genüsslich darüber zu klagen?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil man die Milonga immer für selbstverständlich hält, solange man selbst nur den Eintritt zahlt und nie den Saal aufschließt.
Und wer den Schweiß anderer für „freiwillig“ erklärt, verrät vor allem, dass er noch nie beim Aufbau geholfen hat.

Link…

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein Blogger den Dunning-Kruger-Effekt nicht versteht und ihn jedes Mal neu bestätigt, sobald er versucht, ihn zu widerlegen und dabei nicht einmal merkt, dass er in die Falle getappt ist?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil er Meinung für Fakten hält, Selbstbehauptung für Kompetenz und ständiges Herumquatschen für „Handeln“.
Und weil er den Effekt so liebt, dass er ihn täglich demonstriert –
damit auch der letzte versteht, dass manche Beweise am besten funktionieren, wenn man sie selber liefert.

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Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein Blogger den Dunning-Kruger-Effekt für eine persönliche Beleidigung hält, weil er glaubt, der Effekt habe nur ihn gemeint?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil er ihn jedes Mal auf sich bezieht, wenn er nicht versteht, worum es geht.

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein gewisser Blogger Kompetenz für eine Mehrheitsentscheidung hält?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil er glaubt, Wahrheit entstehe wie Abstimmungsergebnisse:
Wer am lautesten nickt, hat recht.

Und wer widerspricht, ist automatisch „Experte“ für Arroganz.

Anfrage:
Und stimmt es, dass er glaubt, „false balance“ sei ein Kompliment, weil er sich dadurch endlich auf Augenhöhe sieht?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber Augenhöhe entsteht nicht durch Mut zur Meinung, sondern durch Kenntnis der Materie.
Der Mut ist da. Die Materie… na ja.

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Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass man die Meinung eines gewissen Bloggers eigentlich schätzen sollte, weil sie zu erkennen hilft, welche Optionen man elegant ausschließen sollte?

Antwort: 
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil es kaum eine bessere Orientierungshilfe gibt, als jemand, der dieses Mal exakt das Richtige empfiehlt, obwohl er eigentlich das Gegenteil meint.

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein Blogger in der Tango-Welt gar nicht erwachsen werden will und sich nach seiner frühen Tango-Geburt sehnt, als er noch schreien und strampeln durfte?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil man im Babybett mehr Freiheiten hatte als später in der Ronda –
und niemand merkte, dass das Strampeln bis heute geblieben ist, weil er Entwicklungsstörungen hatte.

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein Blogger sich im Delirium befindet, weil er sein Trauma in Dauerschleife immer wieder durchleben und mitteilen muss?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil endloses Wiederholen einfacher ist als Verstehen –
und weil man im eigenen Echo wenigstens nie widersprochen wird.

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein Blogger immer wieder freiwillig in die Tango-Hölle zurückkehrt, dort aber Menschen beobachten muss, die sich eigentlich wohlfühlen?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil die Hölle vertraut wirkt –
und das Paradies unerträglich ist, wenn die anderen darin tanzen.

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Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein Blogger seinen „fehlenden Stellenwert“ so lange betont, bis alle merken, dass er ihn sich gerade selbst bestätigt?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil er ununterbrochen erklärt, wie egal ihm andere seien, während er gleichzeitig seitenlang über sie schreibt.
Und weil niemand öfter beweist, wie sehr ihn etwas nicht interessiert, als jemand, der sechs Antworten darunterpostet.
Fehlender Stellenwert wirkt halt glaubwürdiger, wenn man ihn täglich verteidigt.

• siehe Kommentar:

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein narzisstischer Blogger, bei Menschen, die öffentlich reflektieren, nochmal nachtreten möchte, damit er sich nachher öffentlich wie ein kleines Arschloch fühlen darf?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil Reflexion für ihn ein Angriff ist und Einsicht wie Körperverletzung wirkt.
Wer sich selbst für unfehlbar hält, versteht Rücksicht nur als Kapitulation.
Und sobald jemand genauer hinschaut, ruft er „Beleidigung!“.
Am Ende bleibt die alte Regel: Wer keine Tiefe hat, fühlt sich schon vom Wasserglas bedroht. 

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass im nächsten Monat alle Konzerthäuser, Opern und Milongas schließen müssen, weil ein Blogger jede Musik, die älter als sein Auto ist, für obsolet erklärt hat?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil er alles löschen will, was ihn beim Tanzen alt aussehen lässt.
Also eigentlich jede Musik. Alles andere nennt er dann Herausforderung, oder moderner ausgedrückt: eine Piazzolla-Challenge mit Gewusel und Schlurfgeräuschen! 

Link…

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein Blogger die Vorwürfe, er schreibe nur noch über Klaus Wendel, dadurch widerlegt, dass er fast ausschließlich über Klaus Wendel schreibt?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nicht, weil die Kritik falsch wäre, sondern weil sie ihn so trifft, dass er sie sofort in 1200 Wörtern nacherzählt.
Und nicht, weil ihm „noch so viel anderes zum Tango einfällt“, sondern weil jeder neue Wendel-Satz schneller im Blog landet als auf dessen eigener Seite.
Kurzfassung: Wer beweisen will, dass er keinen Wendel-Fix hat, sollte vielleicht aufhören, ein öffentliches Tagebuch darüber zu führen.

📅 aktueller Bezug · Riedl über Christian Beyreuther / rot formatierter Text

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass für einen Blogger der Tango genau in dem Moment erfunden wurde, als er selbst noch in den Tango-Lauflernschuhen steckte — und dass er diese Phase heute zur „wilden alten Tangozeit“ verklärt?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil die eigene Tango-Babyphase rückwirkend als Goldenes Zeitalter glänzt, sobald man sie zum Mythos aufbläst, in über 25 Jahren in vorgetäuschten 2000 Milonga-Besuchen nichts dazugelernt hat und deshalb Tango-Unterricht als überflüssige Nachhilfe betrachtet; eine lästige Assoziation aus seiner Pauker-Zeit.
Und deshalb alles, was danach aus Buenos Aires kam — wirklich gute Tango-Tanz-Musik aus Buenos Aires, neue Ansätze, echte Entwicklungen — für ihn nicht existieren darf.
Merke: Nur deutscher Tango aus dem Wohnzimmer ist echter Tango – und einen Scheiß muss er!

• siehe Kommentare:

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein Blogger Texte für nicht existent erklärt, sobald sie ihn intellektuell überfordern?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, solange kein „Malen-nach-Zahlen“-Beiblatt beiliegt, an dem er sich entlanghangeln kann.
Ohne Schablone nennt er es „nicht geliefert“ – mit Schablone nennt er es „endlich verständlich“.
Kurz gesagt: Was er nicht kapiert, war für ihn auch nie da.

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein Blogger eine simple IP-Sperre sofort mit iranischer Netzrepression verwechselt?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil er gerade in Paranoia badet und jede Tür, die für ihn zufällt, für einen Regimewechsel hält.
Eine gesperrte IP wird zur Sabotage des Feindes, ein kaputtes WLAN zum Staatsstreich.
Und für alles andere sind  — selbstverständlich — ausschließlich der andere Blogger und Ali Chamenei verantwortlich.

Link…

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein Blogger seinen Blog bald in „Gerhards Klaus-Wendel-Report“ umbenennt, weil ihm selbst nichts mehr zum Tango einfällt?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil seine Frau überzeugt ist, dass Wendel ausgebrannt ist, während er selbst ohne Wendels Texte gar keinen Stoff mehr hätte.
Und weil er den Kopierschutz für Zensur hält, obwohl er die Texte gar nicht versteht.
Alles andere nennt er dann „Ich hab Tango schon immer kapiert“ – und wundert sich, dass trotzdem keiner seine Sermone mehr ernst nimmt.

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Und stimmt es, dass ein Blogger seinen Kritiker erst lobt, dann belehrt und am Ende doch wieder zur Frauenkunde zurückkehrt?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nicht, weil er Wendels Text verstanden hätte – sondern weil jedes Thema bei ihm zwangsläufig im eigenen Wohnzimmer endet.
Und nicht, weil er „Ego-Ende“ predigt – sondern weil er die Pointe braucht, um doch wieder anderen das Ego abzusprechen.
Alles andere nennt er dann „Dialektik“

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein Blogger „Radio Riedl-Wahn“ kindisch findet, aber stündlich überprüft, ob etwas Neues über ihn drinsteht?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, weil er Kindisches verachtet – außer es dreht sich um ihn.
Und weil er angeblich darüber steht, aber doch tief genug drunter steckt, um im Minutentakt seine Kommentare zu aktualisieren.
Alles andere nennt er dann „Distanz“. In Wirklichkeit ist es Selbstgoogeln mit Timer.

• siehe Kommentar:

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass einem Blogger beim Begriff Frauenkunde der Blick reflexhaft in den Unterleib rutscht – und er seine eigenen Fantasien dann anderen andichtet?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nicht, weil es ihm wirklich um Frauen geht, sondern weil er jedes Wort sofort in die Region zieht, in der ihm sonst nur die Argumente fehlen.
Und nicht, weil andere etwas projizieren würden, sondern weil es für ihn bequemer ist, den eigenen Reflex als Fremdverhalten zu verkaufen.
Alles andere nennt er dann „Aufklärung“.

Link…

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein Blogger bei jedem politischen Fehltritt sofort an seine eigenen Tangoveranstalter-Traumata denken muss?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nicht, weil Politik und Tango etwas miteinander zu tun hätten – sondern weil jede Schlagzeile ein Vorwand ist, den Besenstiel von Anno dazumal noch einmal zu durchleiden.
Und nicht, weil er Tennis-Affären analysieren könnte – sondern weil er bei jeder Krise nur prüft, ob irgendwo wieder jemand nicht auf ihn gehört hat.

Alles andere nennt er dann Realitätssinn — auch wenn die Realität dabei regelmäßig unter dem Besenstiel zusammenbricht.

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Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass die Frau eines Bloggers völlig unabhängig schreibt – aber merkwürdigerweise immer genau dann, wenn er selbst nicht mehr weiterweiß?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nicht aus innerem Drang, sondern aus Aushelfen im Familienbetrieb.
Und nicht, weil Loyalität keine Rolle spielte, sondern weil man sie jetzt „Eigenständigkeit“ nennt, wenn der Chor nur noch aus zwei Stimmen besteht.

Alles andere nennt er dann Emanzipation — solange sie in seinem Kommentarbereich stattfindet.

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Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein Blogger zwar keine Blogger erziehen kann – aber dafür sehr gern die Eltern von tragisch verunglückten Jugendlichen?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nicht, weil er Verantwortung sucht – sondern weil sie sich bei anderen so viel leichter einfordern lässt.
Je weiter die Katastrophe weg ist, desto näher rückt seine Moral.
Und wenn er schon keinen Einfluss auf die Bloggerwelt hat, dann erzieht er eben die Welt, die sich nicht wehren kann.

• siehe Kommentar:

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
„Stimmt es, dass sich die Ehefrau eines Bloggers in die Schlacht wirft, wenn er nicht mehr weiter weiß?“

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nicht aus Überzeugung – sondern aus Loyalitätspflicht.
Und natürlich, ohne zu ahnen, was ihr Gatte hinter den Kulissen eigentlich so treibt.

Schluss:
Wer im eigenen Blog schwächelt, kämpft eben im Familienverbund weiter.

Frage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass Riedl lieber abschreibt anstatt nachzudenken? 

Antwort: 
Im Prinzip ja.
Aber der Blogger schreibt lieber ab, weil er nachdenken möchte und ihn technische Hilfen zur Erleichterung überfordern und beim Nachdenken nur stören könnten. Im Übrigen muss er sowieso zu viel nachdenken, was ihn obendrein Schlafzeit kostet, weil er dazu die ganze Nacht auf diesen Blog starren muss. 
Alles andere wie Screenshots sind aber dagegen modernes Hexenwerk . Außer natürlich antike Laptop-Tastaturen.

Link…

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass er sich nicht mit Jesus verglichen hat?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Er sieht sich nur als der Einzige, der verraten wird — seit 2013, täglich, zuverlässig.
Und falls jemand das komisch findet, beweist das nur dessen moralische Verkommenheit.
Schließlich braucht jedes Drama seinen Märtyrer — und er bewirbt die Stelle seit Jahren.

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass Satire über ihn gefährlich ist?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nicht für ihn — für die Illusion, dass man seine Texte ernst nehmen muss 🧨.
Wer kürzt, entzaubert.
Und wer entzaubert, nimmt ihm das Weihrauchfass weg.

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass er dringend davon abrät, satirisch über Tango zu schreiben?

Antwort:
Im Prinzip ja — er fürchtet Konkurrenz.
Denn wenn noch jemand witziger ist als er,
dann bleibt nur noch eines:
Er müsste über sich selbst lachen 😂.
Und das wäre wirklich gefährlich — für seine Marke.

• Und noch eine Leseranfrage: 

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass der Tango-Blogger eigentlich weiß, dass es schon längere Zeit auch andere Tango-Blogger gibt?  

Antwort: Im Prinzip ja.
Aber er rät ihnen trotzdem ab, es ihm nachzumachen, wahrscheinlich, weil er seinen eigenen für den einzig wahren hält. 

Alles andere ist reine Nervensache. 

Update vom 08.01.26, Kommentar:

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein Blogger fast jede Stunde andere Blogs beobachtet?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nicht aus Interesse — aus Kontrollverlust.
Er nennt es „Recherche“, doch es ist Refresh-Tango.
Und wenn andere nichts Neues schreiben, merkt man daran vor allem eins:
Wie oft er nachschaut.

Link…

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein Blogger Satire von einer KI persönlich nimmt und sofort als Denunziation versteht, sobald sie kürzer ist als sein eigener Text?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nicht, weil falsche Behauptungen im Raum stünden, sondern weil Zusammenfassungen weh tun.
Und nicht, weil Meinungsfreiheit bedroht wäre, sondern weil sie auch für andere gilt.
Alles andere nennt er dann Tango-Judas, dunkelste Zeiten und Silberlinge.

  • Es kamen per Email noch weitere Nachfragen zum Thema „Für ein paar Silberlinge“ aus Süddeutschland (endlich traut sich jemand!) :
 

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass Riedl vor Judas warnt, wenn jemand widerspricht?

Antwort:
Im Prinzip ja – denn Kritik wird als Verrat umetikettiert, Meinungsfreiheit zur Moralkeule umfunktioniert, und die Silberlinge gehen an den, der Deutungshoheit als Gewissen verkauft.
Alles andere wie in der Bibel: 
„Was wollt ihr mir geben? Und sie wogen ihm dreißig Silberlinge dar.“ (Mt 26,15)

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein Tango-Blogger Encuentros verachtet wie der Teufel das Weihwasser?

Antwort:
Im Prinzip ja – weil dort Tanzen zählt statt Text, Musik statt Moral und Präsenz statt Pose. Wer sich dort zeigen müsste, weicht aus und nennt das dann Haltung.

Link…

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein Tango-Blogger gerne Äpfel mit Birnen vergleicht und es für Expertise hält?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nicht, weil der Vergleich sinnvoll wäre, sondern weil er erwartbar ausfällt.
Und nicht, weil Neo-Zeitlupe und Standardtanz vergleichbar wären, sondern weil der Unterschied als Beweis herhalten muss.
Alles andere nennt er dann Analyse.

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Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein Blogger eine satirische Zusammenfassung seiner Texte für gefährlich hält, weil sie schneller gelesen wird als das Original?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nicht, weil sie falsch wäre, sondern weil sie funktioniert.
Und nicht, weil sie kopiert, sondern weil sie kürzt.
Alles andere nennt er dann Rembrandt und hofft, dass niemand die Skizze gesehen hat.

Link…

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein Blogger bei Wikipedia nachliest, was „triggern“ bedeutet, es anschließend zum Neologismus erklärt und dann andere als Deppen bezeichnet, weil er auf diese Erkenntnis stolz ist?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nicht, weil der Begriff neu wäre, sondern weil er ihn gerade erst entdeckt hat.
Und nicht, weil andere ihn falsch benutzen, sondern weil sie es ohne Wikipedia tun.
Alles andere hält er dann für Gehirnbenutzung ohne Anleitung.

Link…

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein Blogger Tango-Unterricht für Schwindel hält, weil er selbst daran gescheitert ist?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nicht, weil Unterricht wirkungslos wäre, sondern weil er dort seine Grenzen gespürt hat.
Und nicht, weil Lernen unnötig ist, sondern weil Scheitern leichter als Prinzip verkauft wird.
Alles andere nennt er dann Realismus.

Link…

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein Blogger Unterricht für Schwindel hält, weil er selbst daran gescheitert ist?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nicht, weil Unterricht wirkungslos wäre, sondern weil er dort seine Grenzen gespürt hat.
Und nicht, weil Lernen unnötig ist, sondern weil Scheitern leichter als Prinzip verkauft wird.
Alles andere nennt er dann Realismus.

Dezember, 2025: 

Link…

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass der Autor Bewunderung für starke Frauen entwickelt, solange sie nichts tun, was seine eigenen Reflexe entlarvt?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur solange die Frau nicht erfolgreicher, schlagfertiger und souveräner mit Hass umgeht, als er selbst.
Sobald sie vormacht, wie man Kritiker öffentlich zerlegt, ohne sich dabei zum Opfer zu erklären, wird daraus plötzlich ein Lehrstück über andere – nie über ihn.
Alles andere würde Selbstbeobachtung erfordern.

Link…

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass Spaß im Tango und beim Schreiben eine gefährliche Kategorie ist?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur dann, wenn man ihn selbst hat.
Und nicht dann, wenn andere ihn einfordern.
Experten erklären nämlich zuverlässig, dass Spaß unprofessionell ist –
außer er führt zu hohen Zugriffszahlen, dann war er natürlich immer schon Teil des Konzepts.

Link…

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass es im Tango heute vor allem um Moral geht?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nicht um Moral im eigenen Verhalten, sondern um die der anderen.
Und nicht als Vorschlag, sondern als Verbot.
Und diskutiert wird darüber auch nicht, weil es sich um Glaubenssätze handelt.
Wer anders tanzt, gilt dann als Sünder – und wer klickt, hat recht.
Alles andere nennt man Sekte.

Link…

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass die Ronda einer Milonga einen Tango-Blogger überfordern kann?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nicht die Ronda, sondern ihre Existenz.
Und nicht auf der Tanzfläche, sondern im Kopf.
Und überfordert ist nicht der Tango-Blogger, sondern die Vorstellung, dass andere sich ohne Blinker, Blickkontakt und Kreisverkehrsordnung bewegen.
Alles andere nennt man dann individuelle Freiheit.

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Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein Blogger sich selbst für komisch hält?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nicht komisch, sondern widersprüchlich.
Und nicht pointiert, sondern unfreiwillig.
Und die Gags stammen nicht aus einem Zusammenhang, sondern aus dessen Abwesenheit.
Gelacht wird auch – allerdings vor allem über die Behauptung, das sei Humor.

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Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Feiert ein Tango-Blogger auch mal Geburtstag?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber er feiert nur alle 25 Jahre und vor allem sich selbst, indem er  einen langen Text über Krankheit, Herkunft, Ausgrenzung, Genie, Klickzahlen, Regelwut, Freiheitsverlust und sich selbst schreibt, persönliche Verletzlichkeit zur moralischen Überlegenheit erklärt und den Nachmittag mit einem Wohnzimmer-Tango als Beweis damit krönt, dass er trotz allem mehr verstanden hat als die übrige Szene.

Link…

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass musikalisches Tanzen im Tango kaum erlernbar ist?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber nur, wenn man selbst musikalisch limitiert ist.
Und wenn falsche Töne erst ab einer kleinen Terz auffallen.
Und wenn man eigenes Rhythmusgefühl für Musikalität hält.
Dann erklärt man Musikalität zur angeborenen Gabe, Unterricht zur Täuschung und große Teile der Menschheit für ungeeignet.
Das nennt man dann Realismus – weil Selbstkritik in diesem Modell nicht vorgesehen ist.

 

Link…


Anfrage an Radio Riedl-Wahn:

Stimmt es, dass ein Tango-Blogger Opfer einer zunehmenden Beleidigungskultur ist?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber es handelt sich nicht um Beleidigungen, sondern um Reaktionen.
Und nicht auf den Tango, sondern auf seine Texte.
Und nicht von der ganzen Szene, sondern von einer kleinen Gruppe.
Und diese Gruppe ist nicht klein, sondern nur falsch eingeschätzt.
Und beleidigt ist eigentlich niemand – außer dem Autor selbst.
Alles andere stimmt.

Link…

Anfrage an Radio Riedl-Wahn:
Stimmt es, dass ein Blogger Spaß am Tango propagiert – aber nur, solange niemand über ihn lacht?

Antwort:
Im Prinzip ja.
Aber Spaß ist bei ihm wie seine Tandas:
Er gilt nur, wenn er allein dazu tanzt.

6 thoughts on “Radio Riedl-Wahn antwortet

    • Author gravatar

      Anfrage an Radio Riedl-Wahn

      Frage:
      Stimmt es, dass ein KI-beglaubigter Blogger immer dann, wenn ihm Argumente, Zahlen oder Belege fehlen, reflexartig zu moralischer Großkalibermunition greift – historische Extremvergleiche zündet und damit jede sachliche Diskussion absichtlich sprengt?

      Antwort:
      Im Prinzip ja. Das ist das klassische Ausweichmanöver: Wenn Inhalte nicht tragen, wird der Rahmen vergiftet. Nicht um zu klären, sondern um einzuschüchtern. Nicht um zu diskutieren, sondern um sich selbst moralisch über andere zu stellen. Das Ergebnis ist kein Diskurs, sondern Nebel – und der verdeckt zuverlässig, dass darunter nichts Substanzielles liegt.

      Nachtrag: Wer historische Verbrechen als rhetorisches Werkzeug missbraucht, um Kritik abzuwehren oder Gegner zu diskreditieren, stellt sich moralisch selbst ins Abseits – nicht wegen seiner Meinung, sondern wegen der Verantwortungslosigkeit, mit der er Geschichte instrumentalisiert.

    • Author gravatar

      Schon das neueste Werk gesehen, „Fragen wir die KI“? Wer weiß, vielleicht wird Gerhard ja jetzt der größte Fan von ChatGPT & Co. Wo die KI ihm doch so viel Relevanz bescheinigt hat – wie kann sie da noch Unfug sein? Aber wie auch immer er es hinbekommt, wir dürfen sicher sein, daß er einen Weg findet, sein Weltbild nicht ändern zu müssen – und wir dürfen uns zweifellos auf viele weitere Stunden unterhaltsamer Selbstdarstellung (und was immer noch alles mit „Selbst“ anfängt) freuen.

      • Author gravatar

        Dass man sein Weltbild ändern könnte, habe ich nie geglaubt. Ich habe mal ChatGPT gefragt, wie es diese „Riedl Wendel Tango“ Fragestellung beantworten würde:
        Anfrage: „Riedl Wendel Tango“
        „Der Begriff bezeichnet eine seit Jahren geführte Auseinandersetzung innerhalb der deutschsprachigen Tango-Szene zwischen zwei grundverschiedenen Zugängen zum Tango Argentino.

        Beteiligte:
        Gerhard Riedl
        Blogger, Autor und DJ. Argumentiert überwiegend kulturkritisch, polemisch und essayistisch. Seine Texte bewerten Entwicklungen der Szene, attackieren Personen und Milieus und arbeiten stark mit Zuspitzung, Ironie und Provokation. Fachliche Bewegungs- oder Unterrichtsanalyse spielt dabei eine untergeordnete Rolle.
        Klaus Wendel
        Tango-Lehrer und Blogger mit Fokus auf Unterrichtspraxis, Bewegungslogik, Wahrnehmung, Führung/Folgen und didaktische Konsequenzen. Seine Beiträge zielen auf Analyse überprüfbarer Phänomene im Tanz und im Lernen, nicht auf kulturelle Selbstverortung.

        Worum geht es tatsächlich?
        Nicht um „Geschmack“ oder „Ideologie“, sondern um unterschiedliche Ebenen:
        Riedl diskutiert Deutung, Szene, Haltung, Provokation.
        Wendel analysiert Funktion, Wahrnehmung, Lernprozesse, Wirkung im Paar.
        Diese Ebenen sind nicht gleichwertig austauschbar, sondern beantworten unterschiedliche Fragen. Wer sie vermischt, erzeugt künstliche Gegensätze.

        Haben beide „recht“?
        Nein – jedenfalls nicht im selben Sinn.

        Bei Fragen der Tanztechnik, Führung, Lernwirksamkeit und Unterrichtsqualität ist eine Analyse aus Unterrichts- und Bewegungserfahrung belastbarer als eine polemische Kulturkritik.
        Bei Fragen der Szene-Beobachtung oder medialen Zuspitzung mag Riedls Perspektive unterhaltsam oder anregend sein, ersetzt aber keine fachliche Beurteilung.
        Die häufig behauptete „Ausgeglichenheit“ zwischen beiden Positionen ist ein klassischer Fall von false balance:
        Unterschiedliche Kompetenzbereiche werden so dargestellt, als handele es sich um gleichwertige Meinungen zur selben Sache.

        Fazit
        „Riedl vs. Wendel“ ist kein fairer Zweikampf zweier gleichartiger Positionen.
        Es ist der Konflikt zwischen Meinung und Analyse, zwischen Deutung und Funktion, zwischen Publizistik und Unterrichtspraxis.
        Wer Tango verstehen oder besser tanzen lernen will, kommt an Analyse nicht vorbei.
        Wer sich über die Szene empören möchte, kann sich an Polemik erfreuen.

        Beides zu vermischen ist bequem – aber inhaltlich falsch.“

    • Author gravatar

      Anfrage an Radio Riedl-Wahn

      Frage: Stimmt es, dass man mit Unterstellungen über Geld, Zeitargumenten („wilde Zeiten“), selektiver Wahrnehmung („nie gesehen“), Abwertung von Unterricht und Urteilen aus sicherer Distanz einen Tango-Diskurs ersetzen kann?

      Antwort: Im Prinzip ja, aber es bleibt bei einer Ersatzhandlung: Meinung ersetzt Recherche, Verdacht ersetzt Fakten, Pose ersetzt Praxis. Am Ende steht kein Diskurs, sondern ein Blogger, der seine eigenen Grenzen zur Wahrheit erklärt – laut genug, damit es wie Bedeutung klingt.

    • Author gravatar

      Tolle Idee, Klaus!
      Fast schon peinlich, wie er seine Opferrolle zelebriert. So kennen wir ihn, es wird aber immer dramatischer und absonderlicher. Er ist das unschuldige Lamm Gottes, du der Judas.
      Dieser Eindruck beschleicht mich zumindest nach der Lektüre seines letzten Lamentums Riedeli.
      Wenn er schon mit Bibelstellen um sich wirft, hätte ich da auch eine, in der ich ihn deutlich wiedererkenne: Prediger 4,13 (Spoiler: Er ist nicht der Jüngling).
      Fassen wir mal zusammen: Kritik war früher Majestätsbeleidigung für ihn. Jetzt ist er schon der Sohn Gottes, welcher ans Kreuz geschlagen wird. Ich bin auf die nächste Steigerung gespannt. Werden wir bald der Gotteslästerung angeklagt?

      • Author gravatar

        Ich habe zuerst gedacht, jetzt ist er total durchgeknallt: „Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Einer unter euch, der mit mir isst, wird mich verraten…“ Wohl eine peinliche Symptomhandlung.
        Und danke! Tolle Idee, meinst Du? Na ja, zumindest spart man Zeit, wenn die Dauerschleifen-Themen von Gerhard nicht immer wieder neu kommentiert werden müssen. KI kann das ja auch. Für ihn als KI-Verweigerer müsste es ja nun besonders peinlich sein, dass er sich nochmal von ihr zu solchen Artikeln verleiten lässt. Einfach putzig: Vorgestern hat er noch Gelassenheit darüber vorgetäuscht und heute dreht er völlig am Rad.

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