Teil A) Warum Improvisation im Unterricht beginnt und auf der Milonga funktionieren muss
Was sollen unsere Schüler eigentlich lernen?
Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel mit dem Titel „Warum mich guter Tango immer mehr langweilt“ geschrieben. Darin ging es um die zunehmende Gleichförmigkeit vieler tänzerischer Darbietungen, die ich heute auf Instagram und anderen Plattformen sehe. Trotz beeindruckender technischer Fähigkeiten schiebe ich solche Videos inzwischen häufig schon nach wenigen Sekunden weiter. Ich kenne die Bewegungen, erkenne die Muster und kann oft schon ahnen, was als Nächstes kommt.
In den letzten beiden Kapiteln dieses Artikels habe ich mich mit der Frage beschäftigt, was diese Entwicklung für den Tango-Unterricht bedeutet. Denn wenn sich die Vorstellungen von gutem Tango zunehmend an Bühnenauftritten, Wettbewerben und technisch hoch entwickelten Tänzern orientieren, bleibt das nicht ohne Folgen für diejenigen, die Tango lernen möchten.
Neueste Kommentare