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	Kommentare zu: Gedanken über Tango Unterricht &#124; 1. Teil	</title>
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	<description>Ein Tango Blog von Klaus Wendel</description>
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		<title>
		Von: Klaus Wendel		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-teil-1/#comment-450</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Wendel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jun 2025 14:11:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=2752#comment-450</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-teil-1/#comment-449&quot;&gt;Jürgen&lt;/a&gt;.

Liebe Jürgen,
vielen Dank für Deinen ausführlichen Beitrag. 
Und ich kann vieles - eigentlich alles - bestätigen, was Du schreibst.
Eigentlich könnte man das Problem der &quot;Hauptsache Spaß&quot; - Fraktion mit der fehlenden Unterscheidung von Methodik und Didaktik beschreiben:
&quot;Wenn Spaß zur Didaktik wird und nicht methodisch eingesetzt wird, kommt nicht viel dabei heraus.&quot; 

Aber um es mal ehrlich zu formulieren: Eine rein kommerziell konzipierte Tanzschule kann allein aus ökonomischen Gründen kein Interesse daran haben, dass sich ihre Kundschaft auf die &quot;eigenen Füße&quot; stellt und unabhängig wird. Dieser Widerspruch wird nicht deutlich genug ausgesprochen. Wenn man aber als Tangolehrer weiß, dass die guten Tanzschüler:innen auf der öffentlichen Piste die beste Referenz für die eigene Tanzschule und für neue Schüler sind, dann geht das Konzept &quot;Schüler-unabhängig-machen&quot;auf. 
Mit freundlichen Grüßen 
Klaus Wendel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-teil-1/#comment-449">Jürgen</a>.</p>
<p>Liebe Jürgen,<br />
vielen Dank für Deinen ausführlichen Beitrag.<br />
Und ich kann vieles &#8211; eigentlich alles &#8211; bestätigen, was Du schreibst.<br />
Eigentlich könnte man das Problem der &#8222;Hauptsache Spaß&#8220; &#8211; Fraktion mit der fehlenden Unterscheidung von Methodik und Didaktik beschreiben:<br />
&#8222;Wenn Spaß zur Didaktik wird und nicht methodisch eingesetzt wird, kommt nicht viel dabei heraus.&#8220; </p>
<p>Aber um es mal ehrlich zu formulieren: Eine rein kommerziell konzipierte Tanzschule kann allein aus ökonomischen Gründen kein Interesse daran haben, dass sich ihre Kundschaft auf die &#8222;eigenen Füße&#8220; stellt und unabhängig wird. Dieser Widerspruch wird nicht deutlich genug ausgesprochen. Wenn man aber als Tangolehrer weiß, dass die guten Tanzschüler:innen auf der öffentlichen Piste die beste Referenz für die eigene Tanzschule und für neue Schüler sind, dann geht das Konzept &#8222;Schüler-unabhängig-machen&#8220;auf.<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Klaus Wendel		</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jürgen		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-teil-1/#comment-449</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jürgen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jun 2025 13:47:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=2752#comment-449</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Klaus,

zunächst einmal herzlichen Dank, dass Du den Blog wieder betreibst und dass Du Dich überhaupt um das Thema Tango-Lehrer, Methodik und Didaktik bemühst.
Viele Tango-Lehrer können wahrscheinlich mit den Begriffen Methodik oder Didaktik garnichts anfangen.

Wir alle wissen, dass es auch im „normalen“ Schulunterricht „gute“ und „weniger gute“ Lehrer gibt. Wenn man genauer hinschaut  ist nicht jeder Lehrer für jede/n Schüler:in gleich gut geeignet und
nicht jeder Lehrer hat die gleiche „pädagogische“ Ausbildung, geschweige denn psychologische Ausbildung.

Ich empfehle jedem angehenden (Tango-)Lehrer „Das erzieherische Verhältnis“ von Hermann Nohl als Grundlagenliteratur!

Veränderung tut weh! Niemand will sein eigenes Weltbild zerstören, sein Bild des Tango, wie er es aus dem Fernsehen („Let&#039;s Dance“) oder von den Standard-Turnieren her kennt.
 Das „Fremde“ wird immer erst zu innerem Widerstand führen, wie wir es ja auch beim Thema Immigration täglich erleben. Erst, wenn man das/den Neue/n näher kennen“gelernt“ hat, schwindet langsam die Furcht vor dem Anderssein.
Jeder Lernschritt bedeutet Veränderung! (Gerade beim Tango! Learning by doing, heißt hier „Tanzerfahrung“, Verinnerlichung.)
Als „normaler“ Pauker ist mir klar, dass der Spaß erst kommt, wenn man&#039;s kann, d.h. beim Tanzen!
Nur mit häufigerem Üben und Anwenden des Gelernten auf Milongas lässt der Schmerz nach! 

So ist z.B. die Devise einiger traditioneller Tanzschulen: Hauptsache, die Tanzpaare haben Spaß beim Unterricht! Dann machen die Paare auch weiter, egal, was unterrichtet wird.
Der Tanzlehrer wird zum Animateur degradiert! Das Lernziel ist, Spaß auf jeden Fall! Ein Spaß, der dazu führt, die „Eleven“ vom Lernprozess abhängig zu machen, die wie Ratten konditioniert werden.
„Wir hatten viel Spaß! Gelernt haben wir nichts“ so die Devise(n). 
Wie im Blog bereits bemerkt, geht es hierbei nur um&#039;s Geld.

Guter Unterricht ist Luxus! Was ich in der Lehrerausbildung gelernt habe und zu meiner Maxime gemacht habe:
Das Unterrichtsziel eines jeden (guten) Lehrers sollte sein, sich selbst überflüssig zu machen! 
Das kann sich nicht jeder Tanz-/Tango-Lehrer leisten! 
Diese Maxime sollte hingegen auf jeder Leistungsstufe gültig sein, unabhängig davon, wieviel der Lehrer/die Lehrerin selbst kann.
Wodurch sich auch die Diskussion erübrigt, wie gut der/die Tanzlehrer:in selbst tanzen können muss. Was ist denn mit all den älteren, erfahrenen Tanzlehrern (z.B. aus Argentinien...),
die „nicht mehr“ so gut tanzen können, da sie die Knochen kaputt haben, aber trotzdem aus einem reichen Erfahrungsschatz schöpfen, da sie ihr ganzes Leben dem Tango gewidmet haben.
Der Weg von „Quantität“ der Tanzschritte, den akrobatischen Showfiguren, hin zu musikalischer Bewegungs“qualität“ kommt mit dem Alter von selbst!
Ihr wisst, wie es läuft: „Zeig mal!“ „Was hast Du Neues gelernt? Wie geht das?“ Und schon sind wir beim „Figurentanzen“, beim „Vokabeln“aneinanderreihen (Choreographie), ohne dass die „Grammatik“ dazu befähigt, eigene „Sätze“ selbständig spontan zu sprechen,
ohne verstanden zu haben, wie es funktioniert, ohne den „Sinn“, das Beziehungsgefühl, des kommunikativen Prozesses erfasst zu haben.
„Freies Sprechen“ - „Freies Tanzen“  - Improvisation... Wer will das Verbieten? „Tanzlehrer“, und umso mehr „Tangolehrer“, ist ein „Freier Beruf“!!! Das hat damit zu tun, dass Tanzen eine „Künstlerische Berufung“ ist...
Im Endeffekt geht es bei der ganzen Diskussion doch nur darum, wer jemandem verbieten soll/darf, Tango (oder andere Tänze) zu unterrichten!
Jeder Versuch, die Tango-Lehrer Ausbildung zu standardisieren, wird darin enden, den Tango selbst zu standardisieren!?

(Die “Freiheit der Lehre“ ist nicht zuletzt auch der Grund für das föderalistische System, nachdem Bildung und Kultur Ländersache ist!)

Abrazo,

Jürgen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Klaus,</p>
<p>zunächst einmal herzlichen Dank, dass Du den Blog wieder betreibst und dass Du Dich überhaupt um das Thema Tango-Lehrer, Methodik und Didaktik bemühst.<br />
Viele Tango-Lehrer können wahrscheinlich mit den Begriffen Methodik oder Didaktik garnichts anfangen.</p>
<p>Wir alle wissen, dass es auch im „normalen“ Schulunterricht „gute“ und „weniger gute“ Lehrer gibt. Wenn man genauer hinschaut  ist nicht jeder Lehrer für jede/n Schüler:in gleich gut geeignet und<br />
nicht jeder Lehrer hat die gleiche „pädagogische“ Ausbildung, geschweige denn psychologische Ausbildung.</p>
<p>Ich empfehle jedem angehenden (Tango-)Lehrer „Das erzieherische Verhältnis“ von Hermann Nohl als Grundlagenliteratur!</p>
<p>Veränderung tut weh! Niemand will sein eigenes Weltbild zerstören, sein Bild des Tango, wie er es aus dem Fernsehen („Let&#8217;s Dance“) oder von den Standard-Turnieren her kennt.<br />
 Das „Fremde“ wird immer erst zu innerem Widerstand führen, wie wir es ja auch beim Thema Immigration täglich erleben. Erst, wenn man das/den Neue/n näher kennen“gelernt“ hat, schwindet langsam die Furcht vor dem Anderssein.<br />
Jeder Lernschritt bedeutet Veränderung! (Gerade beim Tango! Learning by doing, heißt hier „Tanzerfahrung“, Verinnerlichung.)<br />
Als „normaler“ Pauker ist mir klar, dass der Spaß erst kommt, wenn man&#8217;s kann, d.h. beim Tanzen!<br />
Nur mit häufigerem Üben und Anwenden des Gelernten auf Milongas lässt der Schmerz nach! </p>
<p>So ist z.B. die Devise einiger traditioneller Tanzschulen: Hauptsache, die Tanzpaare haben Spaß beim Unterricht! Dann machen die Paare auch weiter, egal, was unterrichtet wird.<br />
Der Tanzlehrer wird zum Animateur degradiert! Das Lernziel ist, Spaß auf jeden Fall! Ein Spaß, der dazu führt, die „Eleven“ vom Lernprozess abhängig zu machen, die wie Ratten konditioniert werden.<br />
„Wir hatten viel Spaß! Gelernt haben wir nichts“ so die Devise(n).<br />
Wie im Blog bereits bemerkt, geht es hierbei nur um&#8217;s Geld.</p>
<p>Guter Unterricht ist Luxus! Was ich in der Lehrerausbildung gelernt habe und zu meiner Maxime gemacht habe:<br />
Das Unterrichtsziel eines jeden (guten) Lehrers sollte sein, sich selbst überflüssig zu machen!<br />
Das kann sich nicht jeder Tanz-/Tango-Lehrer leisten!<br />
Diese Maxime sollte hingegen auf jeder Leistungsstufe gültig sein, unabhängig davon, wieviel der Lehrer/die Lehrerin selbst kann.<br />
Wodurch sich auch die Diskussion erübrigt, wie gut der/die Tanzlehrer:in selbst tanzen können muss. Was ist denn mit all den älteren, erfahrenen Tanzlehrern (z.B. aus Argentinien&#8230;),<br />
die „nicht mehr“ so gut tanzen können, da sie die Knochen kaputt haben, aber trotzdem aus einem reichen Erfahrungsschatz schöpfen, da sie ihr ganzes Leben dem Tango gewidmet haben.<br />
Der Weg von „Quantität“ der Tanzschritte, den akrobatischen Showfiguren, hin zu musikalischer Bewegungs“qualität“ kommt mit dem Alter von selbst!<br />
Ihr wisst, wie es läuft: „Zeig mal!“ „Was hast Du Neues gelernt? Wie geht das?“ Und schon sind wir beim „Figurentanzen“, beim „Vokabeln“aneinanderreihen (Choreographie), ohne dass die „Grammatik“ dazu befähigt, eigene „Sätze“ selbständig spontan zu sprechen,<br />
ohne verstanden zu haben, wie es funktioniert, ohne den „Sinn“, das Beziehungsgefühl, des kommunikativen Prozesses erfasst zu haben.<br />
„Freies Sprechen“ &#8211; „Freies Tanzen“  &#8211; Improvisation&#8230; Wer will das Verbieten? „Tanzlehrer“, und umso mehr „Tangolehrer“, ist ein „Freier Beruf“!!! Das hat damit zu tun, dass Tanzen eine „Künstlerische Berufung“ ist&#8230;<br />
Im Endeffekt geht es bei der ganzen Diskussion doch nur darum, wer jemandem verbieten soll/darf, Tango (oder andere Tänze) zu unterrichten!<br />
Jeder Versuch, die Tango-Lehrer Ausbildung zu standardisieren, wird darin enden, den Tango selbst zu standardisieren!?</p>
<p>(Die “Freiheit der Lehre“ ist nicht zuletzt auch der Grund für das föderalistische System, nachdem Bildung und Kultur Ländersache ist!)</p>
<p>Abrazo,</p>
<p>Jürgen		</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Klaus Wendel		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-teil-1/#comment-240</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Wendel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2025 13:16:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=2752#comment-240</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-teil-1/#comment-239&quot;&gt;Tango Vifzack&lt;/a&gt;.

Lieber Vifzack,
ich glaube nicht, das es ein so grundlegender Dissens war, denn wir haben unbeabsichtigt ein wenig aneinander vorbei argumentiert:
denn ich meinte die praktische Umsetzbarkeit und Du die theoretische Optimal-Forderung, wie es sein sollte. Und da stimme ich mit Dir überein. 
Und ja, ich werde dieses Thema in einem weiteren Teil behandeln und unsere Meinungen dabei berücksichtigen. Wobei ich zuerst mal ausgiebig recherchieren sollte, wie bisherige Lehrerausbildungen so gelaufen sind - viel Arbeit. Ich danke Dir für Deinen Beitrag. 
Mit freundlichen Grüßen  aus dem II. Stadtbezirk Essen
Klaus Wendel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-teil-1/#comment-239">Tango Vifzack</a>.</p>
<p>Lieber Vifzack,<br />
ich glaube nicht, das es ein so grundlegender Dissens war, denn wir haben unbeabsichtigt ein wenig aneinander vorbei argumentiert:<br />
denn ich meinte die praktische Umsetzbarkeit und Du die theoretische Optimal-Forderung, wie es sein sollte. Und da stimme ich mit Dir überein.<br />
Und ja, ich werde dieses Thema in einem weiteren Teil behandeln und unsere Meinungen dabei berücksichtigen. Wobei ich zuerst mal ausgiebig recherchieren sollte, wie bisherige Lehrerausbildungen so gelaufen sind &#8211; viel Arbeit. Ich danke Dir für Deinen Beitrag.<br />
Mit freundlichen Grüßen  aus dem II. Stadtbezirk Essen<br />
Klaus Wendel		</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Tango Vifzack		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-teil-1/#comment-239</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tango Vifzack]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2025 12:54:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=2752#comment-239</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-teil-1/#comment-237&quot;&gt;Klaus Wendel&lt;/a&gt;.

Lieber Klaus Wendel,

leider kann ich der Aussage &quot;weil so ein hoher Tanzstatus gar nicht in großer Menge verlangt wird&quot; nur sehr begrenzt zustimmen, denn diese weist eine gewisse Unvereinbarkeit mit dem bereits angesprochenen Phänomen der schnellen Überfüllung der &quot;Master-Classes&quot; auf.
(Letzteres ganz besonders in unserem Nachbarland Deutschland zu beobachten) 

Trotz dieses Dissens, war es bislang eine anregende Diskussion und ich würde mich daher freuen, wenn Du dieser Thematik einen eigenen Blogbeitrag widmen könntest. 

Mit freundlichen Grüssen aus dem 1. Bezirk,

Tango Vifzack]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-teil-1/#comment-237">Klaus Wendel</a>.</p>
<p>Lieber Klaus Wendel,</p>
<p>leider kann ich der Aussage &#8222;weil so ein hoher Tanzstatus gar nicht in großer Menge verlangt wird&#8220; nur sehr begrenzt zustimmen, denn diese weist eine gewisse Unvereinbarkeit mit dem bereits angesprochenen Phänomen der schnellen Überfüllung der &#8222;Master-Classes&#8220; auf.<br />
(Letzteres ganz besonders in unserem Nachbarland Deutschland zu beobachten) </p>
<p>Trotz dieses Dissens, war es bislang eine anregende Diskussion und ich würde mich daher freuen, wenn Du dieser Thematik einen eigenen Blogbeitrag widmen könntest. </p>
<p>Mit freundlichen Grüssen aus dem 1. Bezirk,</p>
<p>Tango Vifzack		</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Klaus Wendel		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-teil-1/#comment-237</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Wendel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2025 21:03:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=2752#comment-237</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-teil-1/#comment-236&quot;&gt;Tango Vifzack&lt;/a&gt;.

Lieber Vifzack,
Alles schöne Vorschläge, aber sie scheitern wohl an der Realität, das beweisen die vielen, unterschiedlichen Motive des Tanzpublikums Tango zu lernen. 
Dein Vorschlag: Das würde - auf das Reiten übertragen - bedeuten, dass ein Reitlehrer bei einem Mitglied der Spanischen Hofreitschule ausgebildet worden sein müsste. 
Ich schreibe jetzt erstmal über Tangoschulen, Tangolehrer in Deutschland.  
Bei der ganzen Diskussion vergisst man immer deren Ansprüche, an sich, an die Tanzschule und das Lernziel. Der Lern- und Übungsfleiß der meisten Tangoschüler ist nicht sehr ausgebildet. 

Wir habe hier in Deutschland keine besonders gute Tänzer als Tangolehrer, Einige können sich jedoch sehen lassen und machen seit Jahren gute Arbeit. Wir habe eine lebendige Szene. Die meisten tanzen vielleicht nicht besonders gut. Und das liegt nicht unbedingt an den Lehrern, denn Paare, zumindest schon mal qualitativ an den Status des Lehrers heranzuführen, scheitert meisten schon. 
Viele unterrichten auch Schrott, aber deren Schüler, die es wirklich wissen wollen, wechseln die Tangoschule oder zumindest den Lehrer. 

Die wenigsten Tänzer:innen möchten an Wettbewerben teilnehmen, sehen dieses sogar ab. 
Sie bevorzugen das Schräge, das Persönliche. 

Bruna &amp;  Franco haben auch nicht unbedingt so viele Schüler, wie man es erwarten könnte, Sie machen es auch als Hobbylehrer, denn Franco ist beruflich selbstständig und sie verdienen sich so Geld für ihr kostspieliges Hobby dazu. 
Die ganze Lernstruktur, der fehlende Ehrgeiz, noch nicht einmal Städtemeisterschaften ist ganz anders als in Buenos Aires, bitte den 2. Teil meines Blogartikels ab „Gedanken über Tangounterricht &#124; 3. Teil“ ab. Ich werde auf die Problematik in Deutschland  nochmal genauer eingehen. 

Sogar Berlin, immer als deutsche Tango-Hauptstadt gepriesen, enttäuscht die meisten Besucher bezüglich Qualität der Durchschnittstänzer. Selbst der Kreis der „Hardcore-wir-wollen-es-wissen-Tanzpaare“ ist sehr begrenzt, obwohl sich dort viele - tänzerisch - gute Tangolehrer aufhalten. 

Das alles erwähne ich hier, weil so ein hoher Tanzstatus gar nicht in großer Menge verlangt wird. 
Viele haben auch garnicht das Geld für eine so aufwändige Lehrer-Ausbildung, und die geht ja auch zeitlich nicht mal eben nebenberuflich.
Dass hier alles so ist, wie es ist, hat wohl seinen Grund, es liegt nicht allein an mangelndem Willen oder Können der Tangolehrer.
Mit lieben Grüßen aus dem II. Stadtbezirk Essen (kein Witz!)
Klaus Wendel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-teil-1/#comment-236">Tango Vifzack</a>.</p>
<p>Lieber Vifzack,<br />
Alles schöne Vorschläge, aber sie scheitern wohl an der Realität, das beweisen die vielen, unterschiedlichen Motive des Tanzpublikums Tango zu lernen.<br />
Dein Vorschlag: Das würde &#8211; auf das Reiten übertragen &#8211; bedeuten, dass ein Reitlehrer bei einem Mitglied der Spanischen Hofreitschule ausgebildet worden sein müsste.<br />
Ich schreibe jetzt erstmal über Tangoschulen, Tangolehrer in Deutschland.<br />
Bei der ganzen Diskussion vergisst man immer deren Ansprüche, an sich, an die Tanzschule und das Lernziel. Der Lern- und Übungsfleiß der meisten Tangoschüler ist nicht sehr ausgebildet. </p>
<p>Wir habe hier in Deutschland keine besonders gute Tänzer als Tangolehrer, Einige können sich jedoch sehen lassen und machen seit Jahren gute Arbeit. Wir habe eine lebendige Szene. Die meisten tanzen vielleicht nicht besonders gut. Und das liegt nicht unbedingt an den Lehrern, denn Paare, zumindest schon mal qualitativ an den Status des Lehrers heranzuführen, scheitert meisten schon.<br />
Viele unterrichten auch Schrott, aber deren Schüler, die es wirklich wissen wollen, wechseln die Tangoschule oder zumindest den Lehrer. </p>
<p>Die wenigsten Tänzer:innen möchten an Wettbewerben teilnehmen, sehen dieses sogar ab.<br />
Sie bevorzugen das Schräge, das Persönliche. </p>
<p>Bruna &#038;  Franco haben auch nicht unbedingt so viele Schüler, wie man es erwarten könnte, Sie machen es auch als Hobbylehrer, denn Franco ist beruflich selbstständig und sie verdienen sich so Geld für ihr kostspieliges Hobby dazu.<br />
Die ganze Lernstruktur, der fehlende Ehrgeiz, noch nicht einmal Städtemeisterschaften ist ganz anders als in Buenos Aires, bitte den 2. Teil meines Blogartikels ab „Gedanken über Tangounterricht | 3. Teil“ ab. Ich werde auf die Problematik in Deutschland  nochmal genauer eingehen. </p>
<p>Sogar Berlin, immer als deutsche Tango-Hauptstadt gepriesen, enttäuscht die meisten Besucher bezüglich Qualität der Durchschnittstänzer. Selbst der Kreis der „Hardcore-wir-wollen-es-wissen-Tanzpaare“ ist sehr begrenzt, obwohl sich dort viele &#8211; tänzerisch &#8211; gute Tangolehrer aufhalten. </p>
<p>Das alles erwähne ich hier, weil so ein hoher Tanzstatus gar nicht in großer Menge verlangt wird.<br />
Viele haben auch garnicht das Geld für eine so aufwändige Lehrer-Ausbildung, und die geht ja auch zeitlich nicht mal eben nebenberuflich.<br />
Dass hier alles so ist, wie es ist, hat wohl seinen Grund, es liegt nicht allein an mangelndem Willen oder Können der Tangolehrer.<br />
Mit lieben Grüßen aus dem II. Stadtbezirk Essen (kein Witz!)<br />
Klaus Wendel		</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Tango Vifzack		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-teil-1/#comment-236</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tango Vifzack]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2025 18:42:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=2752#comment-236</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Klaus Wendel,

leider scheitert ein Vorschlag (im D-A-CH Gebiet), einen Tangolehrer-Ausbilder anhand seiner Schüler zu bewerten an ganz praktischen Gründen. Zum einen, weil es nur wenige gibt, die eine Liste von präsentablen Lernenden vorweisen können, zum anderen, weil die Absolventen solcher Ausbildungen selbst lieber auf ihre Kurse bei Pablo Veron, Angel Zotto, Geraldin Rojas etc referenzieren.

Aus psychologischer Sicht dürfte das auf den gleichen Effekt zurückzuführen sein, wie der Umstand, dass jene Kurse eines argentinischen Gastlehrer-Paares, die das Wort &quot;Masterclass&quot; im Titel tragen, als erste ausgebucht sein werden.

Wonach sollte sich ein Lernwilliger denn nun richten? Vor diesem Hintergrund würde ich die Verbindung zu der Mundial als einen wichtigen Aspekt (unter mehreren anderen) sehr positiv sehen.

Auch, wenn dann vermutlich Franco &#038; Bruna die einzigen in Deutschland sein dürften, die eine Tangolehrerausbildung anbieten dürften.


Mit freundlichen Grüssen aus dem 1. Bezirk,

Tango Vifzack]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Klaus Wendel,</p>
<p>leider scheitert ein Vorschlag (im D-A-CH Gebiet), einen Tangolehrer-Ausbilder anhand seiner Schüler zu bewerten an ganz praktischen Gründen. Zum einen, weil es nur wenige gibt, die eine Liste von präsentablen Lernenden vorweisen können, zum anderen, weil die Absolventen solcher Ausbildungen selbst lieber auf ihre Kurse bei Pablo Veron, Angel Zotto, Geraldin Rojas etc referenzieren.</p>
<p>Aus psychologischer Sicht dürfte das auf den gleichen Effekt zurückzuführen sein, wie der Umstand, dass jene Kurse eines argentinischen Gastlehrer-Paares, die das Wort &#8222;Masterclass&#8220; im Titel tragen, als erste ausgebucht sein werden.</p>
<p>Wonach sollte sich ein Lernwilliger denn nun richten? Vor diesem Hintergrund würde ich die Verbindung zu der Mundial als einen wichtigen Aspekt (unter mehreren anderen) sehr positiv sehen.</p>
<p>Auch, wenn dann vermutlich Franco &amp; Bruna die einzigen in Deutschland sein dürften, die eine Tangolehrerausbildung anbieten dürften.</p>
<p>Mit freundlichen Grüssen aus dem 1. Bezirk,</p>
<p>Tango Vifzack		</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Klaus Wendel		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-teil-1/#comment-235</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Wendel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Apr 2025 18:57:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=2752#comment-235</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-teil-1/#comment-234&quot;&gt;Tango Vifzack&lt;/a&gt;.

Lieber &#039;Tango Vifzack&#039; (ein Pseudonym?),
das sind hohe Anforderungen, eigentlich hast Du Recht: ein Lehrerausbilder sollte tänzerisch sehr hohe Qualitäten, aber auch ein theoretisches Wissen über Tango haben. 
Was mich bei einem Lehrerausbilder mehr überzeugen würde, sind seine/ihre Tanz-Schüler:innen. Sie geben mir doch mehr Auskunft über seine/ihre Qualifikation als Lehrer:in, als irgend ein Titel. 
&quot;Gut tanzen&quot; heißt nicht unbedingt &quot;gut unterrichten&quot;. Ich habe eine ganze Reihe guter Tanzpaare kennengelernt, aber da waren oft auch sehr schlechte Lehrer:innen dabei. 
Ein guter Repetitor für Konzertpianisten muss auch keine Konzerte geben müssen. Ich habe schon oft Lehrer unterschätzt , weil ich sie nur nach ihrem Tanz beurteilt habe. Zum Beispiel mein Lehrer Antonio Todaro († 1994) war nicht unbedingt ein sehr guter Tänzer, aber mit viel Erfahrung. Von Beruf Maurer. Er hat die gesamte damalige Bühnentänzergeneration der 70-80er Jahre Miguel &amp; Osvaldo Zotto, Milena Plebs, Alejandro Aquino, Vanina Balou uva. geprägt. 
Das meiste Schrittmaterial der heutigen Mundial-Teilnehmer geht auf ihn und seinen Freund Raul Bravo zurück. Aber nicht Juan Carlos Copes, einer der besten Bühnentänzer dieser Zeit. Pablo Veron ebenfalls Spitzentänzer, aber… (wir wissen es alle). 
Fazit: Eigentlich ist ein Lehrerausbilder kein Tanzausbilder, (denn er sollte nur sehr gute Tänzer:innen annehmen, aber das liebe Geld?), sondern jemand der das Tangolehren vermittelt. 
Er/sie sollte ausgebildeter Tanzpädagoge:in sein, als Grundausbildung. Dann braucht er/sie gute Tango-Lehrkonzepte, z.B. Eric Dinzel). Erfahrungen von bürokratischen Hindernisse, Gema und steuerrechtliche Dinge haben. usw.
Fazit: gut tanzen &amp; gut lehren befähigt Lehrerausbilder
Liebe Grüße von Klaus Wendel
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-teil-1/#comment-234">Tango Vifzack</a>.</p>
<p>Lieber &#8218;Tango Vifzack&#8216; (ein Pseudonym?),<br />
das sind hohe Anforderungen, eigentlich hast Du Recht: ein Lehrerausbilder sollte tänzerisch sehr hohe Qualitäten, aber auch ein theoretisches Wissen über Tango haben.<br />
Was mich bei einem Lehrerausbilder mehr überzeugen würde, sind seine/ihre Tanz-Schüler:innen. Sie geben mir doch mehr Auskunft über seine/ihre Qualifikation als Lehrer:in, als irgend ein Titel.<br />
&#8222;Gut tanzen&#8220; heißt nicht unbedingt &#8222;gut unterrichten&#8220;. Ich habe eine ganze Reihe guter Tanzpaare kennengelernt, aber da waren oft auch sehr schlechte Lehrer:innen dabei.<br />
Ein guter Repetitor für Konzertpianisten muss auch keine Konzerte geben müssen. Ich habe schon oft Lehrer unterschätzt , weil ich sie nur nach ihrem Tanz beurteilt habe. Zum Beispiel mein Lehrer Antonio Todaro († 1994) war nicht unbedingt ein sehr guter Tänzer, aber mit viel Erfahrung. Von Beruf Maurer. Er hat die gesamte damalige Bühnentänzergeneration der 70-80er Jahre Miguel &#038; Osvaldo Zotto, Milena Plebs, Alejandro Aquino, Vanina Balou uva. geprägt.<br />
Das meiste Schrittmaterial der heutigen Mundial-Teilnehmer geht auf ihn und seinen Freund Raul Bravo zurück. Aber nicht Juan Carlos Copes, einer der besten Bühnentänzer dieser Zeit. Pablo Veron ebenfalls Spitzentänzer, aber… (wir wissen es alle).<br />
Fazit: Eigentlich ist ein Lehrerausbilder kein Tanzausbilder, (denn er sollte nur sehr gute Tänzer:innen annehmen, aber das liebe Geld?), sondern jemand der das Tangolehren vermittelt.<br />
Er/sie sollte ausgebildeter Tanzpädagoge:in sein, als Grundausbildung. Dann braucht er/sie gute Tango-Lehrkonzepte, z.B. Eric Dinzel). Erfahrungen von bürokratischen Hindernisse, Gema und steuerrechtliche Dinge haben. usw.<br />
Fazit: gut tanzen &#038; gut lehren befähigt Lehrerausbilder<br />
Liebe Grüße von Klaus Wendel</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Tango Vifzack		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-teil-1/#comment-234</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tango Vifzack]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Apr 2025 17:30:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=2752#comment-234</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-teil-1/#comment-227&quot;&gt;Klaus Wendel&lt;/a&gt;.

Lieber Klaus Wendel,

Nun ich meine doch, dass die qualifizierte Teilnahme an der Mundial ein Maßstab sein sollte - und um auf Deine Einwände einzugehen - allerdings nicht der einzige.

 Nicht in dem Sinne, dass nur noch der im Reglement &#039;Tango Pista&#039;  definierten Stil unterrichtet werden sollte. Gerne doch auch andere Stile, also z.B Apilado oder Milonguero, oder Orillero, Canyengue, Villa Urquiza etc (um nur einige zu nennen).

Oder, warum nicht auch von der anderen Seite des Spektrums auch gerne Tango Escenario?

Die Idee war jedoch, dass jemand, der Tangolehrerausbilder sein möchte, auch wirklich nachweisen können sollte, dass er selbst in der Königsdisziplin mithalten kann.

Allerdings, und da  liegt vermutlich zwischen uns kein Dissens vor, sollte er auch gleichfalls belegbare andragogische Kenntnisse vorweisen können.
Und einiges mehr.

Zugegeben:  vor dem Hintergrund Deiner Erfahrung mit Pro-Tango würde ein Protestschrei laut werden. 

Aber abgesehen von dem Konsumentenschutz (eine Ausbildung kostet je nach Anbieter durchaus mehrere tausend Euros), würde ich eine deutliche Verbesserung  der Ausbilder-Auszubildenden-Beziehung sehen.

 Denn die Berechtigung des Ausbilders (bislang eher geprägt von der Maxime &quot;Dieu et mon droit&quot;) kann dann mehr von dem Motto &quot;Pour le merite&quot; geprägt sein.


Mit Grüssen aus dem 1. Bezirk,

Tango Vifzack]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-teil-1/#comment-227">Klaus Wendel</a>.</p>
<p>Lieber Klaus Wendel,</p>
<p>Nun ich meine doch, dass die qualifizierte Teilnahme an der Mundial ein Maßstab sein sollte &#8211; und um auf Deine Einwände einzugehen &#8211; allerdings nicht der einzige.</p>
<p> Nicht in dem Sinne, dass nur noch der im Reglement &#8218;Tango Pista&#8216;  definierten Stil unterrichtet werden sollte. Gerne doch auch andere Stile, also z.B Apilado oder Milonguero, oder Orillero, Canyengue, Villa Urquiza etc (um nur einige zu nennen).</p>
<p>Oder, warum nicht auch von der anderen Seite des Spektrums auch gerne Tango Escenario?</p>
<p>Die Idee war jedoch, dass jemand, der Tangolehrerausbilder sein möchte, auch wirklich nachweisen können sollte, dass er selbst in der Königsdisziplin mithalten kann.</p>
<p>Allerdings, und da  liegt vermutlich zwischen uns kein Dissens vor, sollte er auch gleichfalls belegbare andragogische Kenntnisse vorweisen können.<br />
Und einiges mehr.</p>
<p>Zugegeben:  vor dem Hintergrund Deiner Erfahrung mit Pro-Tango würde ein Protestschrei laut werden. </p>
<p>Aber abgesehen von dem Konsumentenschutz (eine Ausbildung kostet je nach Anbieter durchaus mehrere tausend Euros), würde ich eine deutliche Verbesserung  der Ausbilder-Auszubildenden-Beziehung sehen.</p>
<p> Denn die Berechtigung des Ausbilders (bislang eher geprägt von der Maxime &#8222;Dieu et mon droit&#8220;) kann dann mehr von dem Motto &#8222;Pour le merite&#8220; geprägt sein.</p>
<p>Mit Grüssen aus dem 1. Bezirk,</p>
<p>Tango Vifzack		</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Markus Betz		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-teil-1/#comment-229</link>

		<dc:creator><![CDATA[Markus Betz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Apr 2025 11:56:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=2752#comment-229</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-teil-1/#comment-220&quot;&gt;Tangovifzack&lt;/a&gt;.

Hi Tangovifzack,

dir geht es um die Qualifikation eines Lehrers, andere Lehrer zu Lehrenden auszubilden, richtig?
Und was als transparentes Gütesiegel herhalten könnte <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f914.png" alt="🤔" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />

Mmmh, dabei stellt sich dann die Frage, wie relevant es ist, ob dieses Wissen aus der Primärquelle stammt oder auch nicht. 

Weil dieser Beitrag zunächst den Beginner Unterricht behandelte, würde ich die Frage nach der Qualifikation zunächst hinten anstellen, bis wir wissen, welche Ansprüche an den Fortgeschrittenen und Amateur/Profi/Master Unterricht gestellt werden.

Aber vorweg: ohne die eigene Erfahrung einer Kultur, kann diese nicht wirklich weiter vermittelt werden, denke ich.
Als Lehrende:r für Lehrende wird es nicht ausreichen, immer mal wieder Argentinische Gäste bei sich zuhause zu haben.

Oder es ist einem egal, wenn der Tango in der eigenen Kultur assimiliert wurde und man „nur“ diese Essenz noch weiter trägt bzw. sich vermitteln lassen möchte!?!

LG]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-teil-1/#comment-220">Tangovifzack</a>.</p>
<p>Hi Tangovifzack,</p>
<p>dir geht es um die Qualifikation eines Lehrers, andere Lehrer zu Lehrenden auszubilden, richtig?<br />
Und was als transparentes Gütesiegel herhalten könnte 🤔</p>
<p>Mmmh, dabei stellt sich dann die Frage, wie relevant es ist, ob dieses Wissen aus der Primärquelle stammt oder auch nicht. </p>
<p>Weil dieser Beitrag zunächst den Beginner Unterricht behandelte, würde ich die Frage nach der Qualifikation zunächst hinten anstellen, bis wir wissen, welche Ansprüche an den Fortgeschrittenen und Amateur/Profi/Master Unterricht gestellt werden.</p>
<p>Aber vorweg: ohne die eigene Erfahrung einer Kultur, kann diese nicht wirklich weiter vermittelt werden, denke ich.<br />
Als Lehrende:r für Lehrende wird es nicht ausreichen, immer mal wieder Argentinische Gäste bei sich zuhause zu haben.</p>
<p>Oder es ist einem egal, wenn der Tango in der eigenen Kultur assimiliert wurde und man „nur“ diese Essenz noch weiter trägt bzw. sich vermitteln lassen möchte!?!</p>
<p>LG		</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Daniel		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-teil-1/#comment-228</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Apr 2025 10:39:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-teil-1/#comment-221&quot;&gt;Markus Betz&lt;/a&gt;.

Echt, Markus?

Der letzte Stand war, daß seine Frau gerne mit Christian Beyreuther einen Kurs bei einem Welmeisterpaar gemacht hätte, während er zuhause hätte bleiben müssen.


Wenn diese Peinlichkeit bei ihm eine Katharsis ausgelöst hat, wird er dazu sicher einen Post auf seinem Blog schreiben, wo Du es dann nachlesen kannst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-teil-1/#comment-221">Markus Betz</a>.</p>
<p>Echt, Markus?</p>
<p>Der letzte Stand war, daß seine Frau gerne mit Christian Beyreuther einen Kurs bei einem Welmeisterpaar gemacht hätte, während er zuhause hätte bleiben müssen.</p>
<p>Wenn diese Peinlichkeit bei ihm eine Katharsis ausgelöst hat, wird er dazu sicher einen Post auf seinem Blog schreiben, wo Du es dann nachlesen kannst.		</p>
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