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	Kommentare zu: Tango-Wettbewerbe – Warum auch nicht?	</title>
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	<description>Ein Tango Blog von Klaus Wendel</description>
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		<title>
		Von: Welcome back &#8211; tangoblogblog		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/tango-wettbewerbe-warum-auch-nicht/#comment-518</link>

		<dc:creator><![CDATA[Welcome back &#8211; tangoblogblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jun 2025 12:24:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] slow, only locally visible progress of regular milongas. Klaus Wendel explores this in German here: https://www.tangocompas.co/tango-wettbewerbe-warum-auch-nicht/, which could explain the rise in [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] slow, only locally visible progress of regular milongas. Klaus Wendel explores this in German here: <a href="https://www.tangocompas.co/tango-wettbewerbe-warum-auch-nicht/" rel="ugc">https://www.tangocompas.co/tango-wettbewerbe-warum-auch-nicht/</a>, which could explain the rise in [&#8230;]		</p>
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		<title>
		Von: Interview: Bruna Lavaroni &#38; Franco Lus &#124; TANGOcompas		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/tango-wettbewerbe-warum-auch-nicht/#comment-501</link>

		<dc:creator><![CDATA[Interview: Bruna Lavaroni &#38; Franco Lus &#124; TANGOcompas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jun 2025 10:14:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] meinem einleitenden Artikel über Tango Wettbewerbe hatte ich ein Interview versprochen. Und jetzt befinden wir uns  im Studio N in Duisburg, dem [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] meinem einleitenden Artikel über Tango Wettbewerbe hatte ich ein Interview versprochen. Und jetzt befinden wir uns  im Studio N in Duisburg, dem [&#8230;]		</p>
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		<title>
		Von: Klaus Wendel		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/tango-wettbewerbe-warum-auch-nicht/#comment-499</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Wendel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jun 2025 22:33:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/tango-wettbewerbe-warum-auch-nicht/#comment-498&quot;&gt;Tangovifzack&lt;/a&gt;.

Lieber Tango Vifzack,
zu den hiesigen Paaren, die in der Rhein-Ruhr-Region, in diesem Fall in Duisburg, wohnen, gehören ja auch Buna Lavaroni &amp; Franco Lus. Mit den beiden habe ich vorletzten Donnerstag ein Interview gemacht, das ich nächste Woche hier veröffentlichen werde. 
Beste Grüße 
Klaus Wendel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tangocompas.co/tango-wettbewerbe-warum-auch-nicht/#comment-498">Tangovifzack</a>.</p>
<p>Lieber Tango Vifzack,<br />
zu den hiesigen Paaren, die in der Rhein-Ruhr-Region, in diesem Fall in Duisburg, wohnen, gehören ja auch Buna Lavaroni &#038; Franco Lus. Mit den beiden habe ich vorletzten Donnerstag ein Interview gemacht, das ich nächste Woche hier veröffentlichen werde.<br />
Beste Grüße<br />
Klaus Wendel		</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Tangovifzack		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/tango-wettbewerbe-warum-auch-nicht/#comment-498</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tangovifzack]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jun 2025 22:07:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=4589#comment-498</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/tango-wettbewerbe-warum-auch-nicht/#comment-482&quot;&gt;Klaus Wendel&lt;/a&gt;.

Lieber Klaus Wendel,

Vielen Dank für Deine Sicht der Dinge.

Zur letzten Mundial möchte ich anmerken, dass die Teilnehmerzahl, insbesondere der argentinischen Paare, auch auf die gerade verschärften ökonomischen Bedingungen in Argentinien zurückzuführen sein könnte, da die Teilnehmer hoffen, durch einen Erfolg einen Zugang zu Auslandstourneen, mehr Studenten und Auftritte zu erlangen, um die eigene finanzielle Situation zu verbessern. Das wurde mir von einigen auch persönlich bestätigt. 

Dass Tanz und das Streben nach einer verbesserten Einkommenssituation durchaus Hand in Hand gehen ist nichts neues, ich möchte hier auf die Biographie von Antonio Gades verweisen, der geäußert hatte, dass er früh wusste, dass er sich aus seinen prekären Lebensumständen nur mittels Fussball, Boxen oder Tanz befreien können würde.

Abgesehen von diesen Aspekten, die eher traurig stimmen, begrüsse ich trotzdem die Wettbewerbe. Wer sich ernsthaft bemüht, um dort mitzuhalten, wird die Erfahrung machen, dass die Qualität des eigenen Tanzes sich immens verbessert - unabhängig von der erreichten Wertungspunktzahl.

Dass sich aber auch langjährige Tanzlehrer einem Wettbewerb stellen, finde ich durchaus recht mutig, denn das Risiko eines Reputationsverlustes ist nicht auszuschliessen. Trotzdem fände ich es durchaus hilfreich wenn wenigstens jene, die Tangolehrer-Ausbildungen anbieten, eine qualifizierte Wertung (mind. Semifinal) in einem Wettbewerb wie dem Mundial vorweisen könnten.

Noch eine Anmerkung zu Marusas Kommentar: Die Bezeichnung &quot;international anerkannter Tango-Maestro&quot; für Tangolehrer, die vor einer kleinen Milonga in Galizien oder in Polen eine kleine Tanz- Einführung gehalten haben scheint mir nicht ganz angemessen. 

Zum Thema &quot;local heroes&quot; sollte nicht unerwähnt bleiben, dass sich die Rhein-Ruhr-Region der Anwesenheit eines (m.W. des einzigen dort ansässigen) Paares  erfreut, das auch wirklich ein Finale der Mundial erreicht hat: Ricardo &#038; Raquel aus Köln, die 2009 diesen Erfolg erzielen konnten.

Beste Grüsse aus dem 1. Bezirk

Tangovifzack]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tangocompas.co/tango-wettbewerbe-warum-auch-nicht/#comment-482">Klaus Wendel</a>.</p>
<p>Lieber Klaus Wendel,</p>
<p>Vielen Dank für Deine Sicht der Dinge.</p>
<p>Zur letzten Mundial möchte ich anmerken, dass die Teilnehmerzahl, insbesondere der argentinischen Paare, auch auf die gerade verschärften ökonomischen Bedingungen in Argentinien zurückzuführen sein könnte, da die Teilnehmer hoffen, durch einen Erfolg einen Zugang zu Auslandstourneen, mehr Studenten und Auftritte zu erlangen, um die eigene finanzielle Situation zu verbessern. Das wurde mir von einigen auch persönlich bestätigt. </p>
<p>Dass Tanz und das Streben nach einer verbesserten Einkommenssituation durchaus Hand in Hand gehen ist nichts neues, ich möchte hier auf die Biographie von Antonio Gades verweisen, der geäußert hatte, dass er früh wusste, dass er sich aus seinen prekären Lebensumständen nur mittels Fussball, Boxen oder Tanz befreien können würde.</p>
<p>Abgesehen von diesen Aspekten, die eher traurig stimmen, begrüsse ich trotzdem die Wettbewerbe. Wer sich ernsthaft bemüht, um dort mitzuhalten, wird die Erfahrung machen, dass die Qualität des eigenen Tanzes sich immens verbessert &#8211; unabhängig von der erreichten Wertungspunktzahl.</p>
<p>Dass sich aber auch langjährige Tanzlehrer einem Wettbewerb stellen, finde ich durchaus recht mutig, denn das Risiko eines Reputationsverlustes ist nicht auszuschliessen. Trotzdem fände ich es durchaus hilfreich wenn wenigstens jene, die Tangolehrer-Ausbildungen anbieten, eine qualifizierte Wertung (mind. Semifinal) in einem Wettbewerb wie dem Mundial vorweisen könnten.</p>
<p>Noch eine Anmerkung zu Marusas Kommentar: Die Bezeichnung &#8222;international anerkannter Tango-Maestro&#8220; für Tangolehrer, die vor einer kleinen Milonga in Galizien oder in Polen eine kleine Tanz- Einführung gehalten haben scheint mir nicht ganz angemessen. </p>
<p>Zum Thema &#8222;local heroes&#8220; sollte nicht unerwähnt bleiben, dass sich die Rhein-Ruhr-Region der Anwesenheit eines (m.W. des einzigen dort ansässigen) Paares  erfreut, das auch wirklich ein Finale der Mundial erreicht hat: Ricardo &amp; Raquel aus Köln, die 2009 diesen Erfolg erzielen konnten.</p>
<p>Beste Grüsse aus dem 1. Bezirk</p>
<p>Tangovifzack		</p>
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		<title>
		Von: Klaus Wendel		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/tango-wettbewerbe-warum-auch-nicht/#comment-482</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Wendel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2025 12:02:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=4589#comment-482</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/tango-wettbewerbe-warum-auch-nicht/#comment-481&quot;&gt;Marusa&lt;/a&gt;.

&lt;strong&gt;Bei diesen Wettbewerben sind eben nur die jeweiligen Gewinner aus den Teilnehmern der Wettbewerbe die entsprechenden Meister. Das bedeutet nicht, dass andere Tänzer, also Nicht-Teilnehmer, schlechtere Tänzer sind.&lt;/strong&gt; Und ich glaube, dass deren Reputation und Können auch ohne Meistertitel anerkannt sind. Zum Beispiel die von &lt;strong&gt;Pablo Inza, Noelia Hurtado, Alejandra Martiñan, Carlitos Espinoza, Mariana Montes und vielen anderen&lt;/strong&gt;, die aus Prinzip nicht teilnehmen wollen. Einige Gewinner dieser Wettbewerbe, wie zum Beispiel &lt;strong&gt;Walter Reetz&lt;/strong&gt; (Bochum), der während der Corona-Zeit den 3. Platz im Bereich &quot;Escenario&quot; belegte, sind nicht unbedingt automatisch wirklich gute Tänzer, die objektiv diese Preise auch wirklich verdient hätten. Vor allen Dingen dann nicht, wenn an diesem besagten Contest (Europameisterschaft 2022 oder 2023 in Münster) nur 3 Paare teilnahmen, also der dritte Platz schon allein schon durch Teilnahme automatisch erreicht werden konnte. Dass Walter kein sehr wettbewerbsfähiger Tänzer gewesen sein kann, beweist allein die Tatsache, dass er im parallelen Wettbewerb „Tango de Pista“ unter 14 Teilnehmerpaaren auch nur den 14ten, also letzten Platz belegte. Hier allerdings muss man den Veranstaltern einen dicken Rüffel erteilen, die so einen fragwürdigen &quot;Wettbewerb&quot;, trotz dieses Umstandes, stattfinden ließen. Denn unter solchen Voraussetzungen einen Europameister-Titel zu vergeben, ist respektlos gegenüber wirklichen Könnern, die diesen Preis wirklich verdient hätten, aber durch die Corona-Gefahr vorsorglich nicht teilnehmen wollten. 
Übrigens halte ich persönlich auch die Bezeichnung dieser Gewinner:innen als „Weltmeister“ für fragwürdig. Denn sie haben lediglich einen bestimmten Wettbewerb gewonnen – das macht sie nicht automatisch zu den besten Tänzer:innen weltweit. Ein ähnliches Phänomen kennt man auch im Fußball: Nationalmannschaften, die Weltmeister werden, sind nicht zwangsläufig besser als eingespielte Clubmannschaften wie z. B. Real Madrid beim UEFA Champions League Finale. Noch deutlicher wird das im Boxsport, wo es mehrere Verbände gibt, die jeweils eigene Weltmeistertitel vergeben.

&lt;strong&gt;Der Titel &quot;Weltmeister:in&quot; ist aber nur ein zeitlich, für ein Jahr, &lt;em&gt;verliehener&lt;/em&gt; Titel und die Sieger dürfen sich auch nur im Zusammenhang mit der &quot;Mundial [Jahreszahl]&quot; so bezeichnen. &lt;/strong&gt;

Die Veranstalter solcher Wettbewerbe berufen sich auf ein einfaches Prinzip: „Jede:r kann teilnehmen, wenn er oder sie öffentliche Anerkennung sucht.“ Das mag formal korrekt sein, doch ob das auch wirklich legitim ist, bleibt fraglich.

In diesem Punkt stimme ich dir grundsätzlich zu. Allerdings teile ich deine Einschätzung zu den von dir genannten Personen nicht ganz: Sie gelten in Deutschland vielleicht als bekannte Größen im Tango – insbesondere im Raum Köln oder Wuppertal – doch international sind sie kaum präsent. Selbst Nicole Nau, die gelegentlich als international bekannt gilt, tourt laut ihrer aktuellen Terminliste fast ausschließlich in Deutschland. Ein Beispiel: Wenn man in Frankfurt nach Luis Rodriguez fragt, kennt man ihn wahrscheinlich eher als Betreiber eines Tango-Cafés denn als herausragenden Tänzer. Und ja – wahre Qualität braucht keine Wettbewerbe, um sich durchzusetzen.
Aber Du hast bei Deiner Aufzählung lokaler Größen leider zwei Namen vergessen, die immerhin bei der letzten &quot;Mundial 2024&quot; auf Platz 40 lagen und fast ins Finale gekommen wären: &lt;strong&gt;Bruna Lavaroni &amp; Franco Lus&lt;/strong&gt;. Sie genießen allerdings internationale Anerkennung. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tangocompas.co/tango-wettbewerbe-warum-auch-nicht/#comment-481">Marusa</a>.</p>
<p><strong>Bei diesen Wettbewerben sind eben nur die jeweiligen Gewinner aus den Teilnehmern der Wettbewerbe die entsprechenden Meister. Das bedeutet nicht, dass andere Tänzer, also Nicht-Teilnehmer, schlechtere Tänzer sind.</strong> Und ich glaube, dass deren Reputation und Können auch ohne Meistertitel anerkannt sind. Zum Beispiel die von <strong>Pablo Inza, Noelia Hurtado, Alejandra Martiñan, Carlitos Espinoza, Mariana Montes und vielen anderen</strong>, die aus Prinzip nicht teilnehmen wollen. Einige Gewinner dieser Wettbewerbe, wie zum Beispiel <strong>Walter Reetz</strong> (Bochum), der während der Corona-Zeit den 3. Platz im Bereich &#8222;Escenario&#8220; belegte, sind nicht unbedingt automatisch wirklich gute Tänzer, die objektiv diese Preise auch wirklich verdient hätten. Vor allen Dingen dann nicht, wenn an diesem besagten Contest (Europameisterschaft 2022 oder 2023 in Münster) nur 3 Paare teilnahmen, also der dritte Platz schon allein schon durch Teilnahme automatisch erreicht werden konnte. Dass Walter kein sehr wettbewerbsfähiger Tänzer gewesen sein kann, beweist allein die Tatsache, dass er im parallelen Wettbewerb „Tango de Pista“ unter 14 Teilnehmerpaaren auch nur den 14ten, also letzten Platz belegte. Hier allerdings muss man den Veranstaltern einen dicken Rüffel erteilen, die so einen fragwürdigen &#8222;Wettbewerb&#8220;, trotz dieses Umstandes, stattfinden ließen. Denn unter solchen Voraussetzungen einen Europameister-Titel zu vergeben, ist respektlos gegenüber wirklichen Könnern, die diesen Preis wirklich verdient hätten, aber durch die Corona-Gefahr vorsorglich nicht teilnehmen wollten.<br />
Übrigens halte ich persönlich auch die Bezeichnung dieser Gewinner:innen als „Weltmeister“ für fragwürdig. Denn sie haben lediglich einen bestimmten Wettbewerb gewonnen – das macht sie nicht automatisch zu den besten Tänzer:innen weltweit. Ein ähnliches Phänomen kennt man auch im Fußball: Nationalmannschaften, die Weltmeister werden, sind nicht zwangsläufig besser als eingespielte Clubmannschaften wie z. B. Real Madrid beim UEFA Champions League Finale. Noch deutlicher wird das im Boxsport, wo es mehrere Verbände gibt, die jeweils eigene Weltmeistertitel vergeben.</p>
<p><strong>Der Titel &#8222;Weltmeister:in&#8220; ist aber nur ein zeitlich, für ein Jahr, <em>verliehener</em> Titel und die Sieger dürfen sich auch nur im Zusammenhang mit der &#8222;Mundial [Jahreszahl]&#8220; so bezeichnen. </strong></p>
<p>Die Veranstalter solcher Wettbewerbe berufen sich auf ein einfaches Prinzip: „Jede:r kann teilnehmen, wenn er oder sie öffentliche Anerkennung sucht.“ Das mag formal korrekt sein, doch ob das auch wirklich legitim ist, bleibt fraglich.</p>
<p>In diesem Punkt stimme ich dir grundsätzlich zu. Allerdings teile ich deine Einschätzung zu den von dir genannten Personen nicht ganz: Sie gelten in Deutschland vielleicht als bekannte Größen im Tango – insbesondere im Raum Köln oder Wuppertal – doch international sind sie kaum präsent. Selbst Nicole Nau, die gelegentlich als international bekannt gilt, tourt laut ihrer aktuellen Terminliste fast ausschließlich in Deutschland. Ein Beispiel: Wenn man in Frankfurt nach Luis Rodriguez fragt, kennt man ihn wahrscheinlich eher als Betreiber eines Tango-Cafés denn als herausragenden Tänzer. Und ja – wahre Qualität braucht keine Wettbewerbe, um sich durchzusetzen.<br />
Aber Du hast bei Deiner Aufzählung lokaler Größen leider zwei Namen vergessen, die immerhin bei der letzten &#8222;Mundial 2024&#8220; auf Platz 40 lagen und fast ins Finale gekommen wären: <strong>Bruna Lavaroni &#038; Franco Lus</strong>. Sie genießen allerdings internationale Anerkennung. 		</p>
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		<title>
		Von: Marusa		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/tango-wettbewerbe-warum-auch-nicht/#comment-481</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marusa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2025 10:35:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Obwohl ich diesen Blog  sehr oft mit Vergnügen lese, muss ich doch etwas Kritik loswerden:

Wozu taugt denn ein solcher Wettbewerb?

Nicole Nau, Melina Sedo,  Ina Greiner und Luis Rodríguez z.B. sind international anerkannte Tango-Maestros, ohne einmal bei einem Wettbewerb votanzen zu müssen.

Qualität setzt sich also auch ohne diese Wettbewerbe durch. 

LG

Marusa]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl ich diesen Blog  sehr oft mit Vergnügen lese, muss ich doch etwas Kritik loswerden:</p>
<p>Wozu taugt denn ein solcher Wettbewerb?</p>
<p>Nicole Nau, Melina Sedo,  Ina Greiner und Luis Rodríguez z.B. sind international anerkannte Tango-Maestros, ohne einmal bei einem Wettbewerb votanzen zu müssen.</p>
<p>Qualität setzt sich also auch ohne diese Wettbewerbe durch. </p>
<p>LG</p>
<p>Marusa		</p>
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