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	Kommentare zu: Tango  bewerten …und wozu?	</title>
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	<description>Ein Tango Blog von Klaus Wendel</description>
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		<title>
		Von: Gerhard Riedls „Standpunkte“ – eine kritische Einordnung &#124; TANGOcompas		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/tango-bewerten-oder-abwerten/#comment-365</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Riedls „Standpunkte“ – eine kritische Einordnung &#124; TANGOcompas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 May 2025 19:51:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] Tango bewerten …und wozu? [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Tango bewerten …und wozu? [&#8230;]		</p>
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		<title>
		Von: Offener Brief von Christian Beyreuther an Gerhard Riedl &#8211; tangoblogblog		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/tango-bewerten-oder-abwerten/#comment-233</link>

		<dc:creator><![CDATA[Offener Brief von Christian Beyreuther an Gerhard Riedl &#8211; tangoblogblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Apr 2025 15:13:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] Klaus Wendel hat dazu kürzlich einen lesenswerten Blogtext veröffentlicht – vielleicht ein kleiner TangoCompass für alle, die bereit sind, sich ernsthaft mit der Tiefe und Bedeutung tänzerischer Begegnung auseinanderzusetzen. Auch für dich als Kritiker könnte das eine Anregung sein: https://www.tangocompas.co/tango-bewerten-oder-abwerten/ [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Klaus Wendel hat dazu kürzlich einen lesenswerten Blogtext veröffentlicht – vielleicht ein kleiner TangoCompass für alle, die bereit sind, sich ernsthaft mit der Tiefe und Bedeutung tänzerischer Begegnung auseinanderzusetzen. Auch für dich als Kritiker könnte das eine Anregung sein: <a href="https://www.tangocompas.co/tango-bewerten-oder-abwerten/" rel="ugc">https://www.tangocompas.co/tango-bewerten-oder-abwerten/</a> [&#8230;]		</p>
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		<title>
		Von: Klaus Wendel		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/tango-bewerten-oder-abwerten/#comment-226</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Wendel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Apr 2025 09:42:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/tango-bewerten-oder-abwerten/#comment-224&quot;&gt;Helge Schütt&lt;/a&gt;.

1. „In der Milonga tanzen wir […] mit ständiger Beobachtung.“ - das bedeutet doch nicht, dass alle Milonga-Gäste unentwegt die Tänzer auf der Piste anstarren und virtuell Bewertungsschilder hochhalten. Und natürlich ist es besonders für Anfänger:innen eine Überwindung, sich dieser scheinbaren Bewertung auszusetzen. Aber vor allem die erfahrenen Tänzer:innen schauen meistens auf die Paare, die interessant und außergewöhnlich erscheinen, und denken vielleicht darüber nach, ob eine/r in diesem Paar als mögliche/r Tanzpartner:in in Frage kommt. 
2. „Diese Figur sieht interessant aus. Hoffentlich tanzt er das noch einmal, damit ich es analysieren und nachtanzen kann.“ Vielleicht im Anfänger-Stadium, ich habe das sonst noch nicht wahrgenommen und auch das noch nie von anderen gehört. Denn Tanzschritte gibt&#039;s ja mittlerweile zuhauf auf dem YouTube-Figuren-Markt, und dort meistens ausführlich erklärt. 
Die Zeiten, in denen man sich Figuren auf der Tanzpiste abschaute, sind wohl vorbei. Das war die einzige Möglichkeit, als es noch kein YouTube gab. 
3. &quot;Der häufige Wechsel sollte aber eigentlich genau den gegenteiligen Effekt haben.&quot; 
Da verstehe ich Dich nicht, da vermischst du wohl Form &amp; Modus &amp; persönlichen Stil.
Jedes Paar tanzt natürlich etwas anders, und jede/r Tänzer:in hat eine individuelle &quot;Handschrift&quot; (persönlicher Stil genannt) - gewollt oder unbewusst - das ist auch gut so. Aber das Schrittrepertoire ist leider aus Gründen der Kompatibilität oft sehr gleich. Zum Beispiel der - gefühlt millionenfach getanzte - &quot;ocho cortado&quot;. Das sind meine nur Beobachtungen. Das Schrittrepertoire aller Tänzer:innen wird oft an die Gemeinschaft angeglichen, das haben Gesellschaftstänze so an sich. Das erleichtert vieles, besonders für die Frauen. Denn sie muss nicht gestresst zwischen etlichen verschiedenen Schritten der Führenden und deren tausend verschiedenen Führungsimpulsen herumrätseln - denn allgemein sind Führungsqualitäten nun mal noch nicht so ausgefeilt, dass das funktionieren könnte. Merke: &quot;Je ausgefeilter die Skills, umso kleiner die Zahl der möglichen Partnerinnen.&quot;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tangocompas.co/tango-bewerten-oder-abwerten/#comment-224">Helge Schütt</a>.</p>
<p>1. „In der Milonga tanzen wir […] mit ständiger Beobachtung.“ &#8211; das bedeutet doch nicht, dass alle Milonga-Gäste unentwegt die Tänzer auf der Piste anstarren und virtuell Bewertungsschilder hochhalten. Und natürlich ist es besonders für Anfänger:innen eine Überwindung, sich dieser scheinbaren Bewertung auszusetzen. Aber vor allem die erfahrenen Tänzer:innen schauen meistens auf die Paare, die interessant und außergewöhnlich erscheinen, und denken vielleicht darüber nach, ob eine/r in diesem Paar als mögliche/r Tanzpartner:in in Frage kommt.<br />
2. „Diese Figur sieht interessant aus. Hoffentlich tanzt er das noch einmal, damit ich es analysieren und nachtanzen kann.“ Vielleicht im Anfänger-Stadium, ich habe das sonst noch nicht wahrgenommen und auch das noch nie von anderen gehört. Denn Tanzschritte gibt&#8217;s ja mittlerweile zuhauf auf dem YouTube-Figuren-Markt, und dort meistens ausführlich erklärt.<br />
Die Zeiten, in denen man sich Figuren auf der Tanzpiste abschaute, sind wohl vorbei. Das war die einzige Möglichkeit, als es noch kein YouTube gab.<br />
3. &#8222;Der häufige Wechsel sollte aber eigentlich genau den gegenteiligen Effekt haben.&#8220;<br />
Da verstehe ich Dich nicht, da vermischst du wohl Form &#038; Modus &#038; persönlichen Stil.<br />
Jedes Paar tanzt natürlich etwas anders, und jede/r Tänzer:in hat eine individuelle &#8222;Handschrift&#8220; (persönlicher Stil genannt) &#8211; gewollt oder unbewusst &#8211; das ist auch gut so. Aber das Schrittrepertoire ist leider aus Gründen der Kompatibilität oft sehr gleich. Zum Beispiel der &#8211; gefühlt millionenfach getanzte &#8211; &#8222;ocho cortado&#8220;. Das sind meine nur Beobachtungen. Das Schrittrepertoire aller Tänzer:innen wird oft an die Gemeinschaft angeglichen, das haben Gesellschaftstänze so an sich. Das erleichtert vieles, besonders für die Frauen. Denn sie muss nicht gestresst zwischen etlichen verschiedenen Schritten der Führenden und deren tausend verschiedenen Führungsimpulsen herumrätseln &#8211; denn allgemein sind Führungsqualitäten nun mal noch nicht so ausgefeilt, dass das funktionieren könnte. Merke: &#8222;Je ausgefeilter die Skills, umso kleiner die Zahl der möglichen Partnerinnen.&#8220;		</p>
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		<title>
		Von: Helge Schütt		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/tango-bewerten-oder-abwerten/#comment-224</link>

		<dc:creator><![CDATA[Helge Schütt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Apr 2025 23:05:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;In der Milonga tanzen wir [...] mit ständiger Beobachtung.&quot;
Genau so ist es. Und damit hast Du wahrscheinlich den wichtigsten Punkt genannt, warum sich etliche Paare nicht auf eine Milonga trauen bzw., wenn sie sich endlich trauen, auf eine Milonga zu gehen, dann lieber nicht vor aller Augen mit einer unbekannten Tanzpartnerin tanzen möchten.

Neben den von Dir genannten Punkten sehe ich aber noch viele weitere Aspekte. Angefangen von ganz banalen Dingen: &quot;Kann ich mich per Augenkontakt mit einem Mann verständigen, wenn ich mich in die Ronda einfädeln möchte?&quot; bis hin zu: &quot;Diese Figur sieht interessant aus. Hoffentlich tanzt er das noch einmal, damit ich es analysieren und nachtanzen kann.&quot; 

Zum Thema: &quot;Viele Paare bewegen sich in einem ähnlichen Rhythmus, mit ähnlichen Schrittkombinationen.&quot; 
Ja, leider.
&quot;Vielleicht liegt es daran, dass die Partner:innen oft wechseln – man braucht eine Art gemeinsamen Nenner.&quot;
Der häufige Wechsel sollte aber eigentlich genau den gegenteiligen Effekt haben. Da jede Tanzpartnerin ihre eigenen Präferenzen und ihren eigenen Stil hat, besteht eine der Herausforderungen an mich als Führenden genau darin, eben nicht meinen eigenen bevorzugten Stil meiner Tanzpartnerin aufzuzwingen. Stattdessen sollte ich auf meine Tanzpartnerin individuell eingehen und mit jeder meiner Tanzpartnerinnen in einem eigenen Stil tanzen, der zu uns beiden (und der Musik) passt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;In der Milonga tanzen wir [&#8230;] mit ständiger Beobachtung.&#8220;<br />
Genau so ist es. Und damit hast Du wahrscheinlich den wichtigsten Punkt genannt, warum sich etliche Paare nicht auf eine Milonga trauen bzw., wenn sie sich endlich trauen, auf eine Milonga zu gehen, dann lieber nicht vor aller Augen mit einer unbekannten Tanzpartnerin tanzen möchten.</p>
<p>Neben den von Dir genannten Punkten sehe ich aber noch viele weitere Aspekte. Angefangen von ganz banalen Dingen: &#8222;Kann ich mich per Augenkontakt mit einem Mann verständigen, wenn ich mich in die Ronda einfädeln möchte?&#8220; bis hin zu: &#8222;Diese Figur sieht interessant aus. Hoffentlich tanzt er das noch einmal, damit ich es analysieren und nachtanzen kann.&#8220; </p>
<p>Zum Thema: &#8222;Viele Paare bewegen sich in einem ähnlichen Rhythmus, mit ähnlichen Schrittkombinationen.&#8220;<br />
Ja, leider.<br />
&#8222;Vielleicht liegt es daran, dass die Partner:innen oft wechseln – man braucht eine Art gemeinsamen Nenner.&#8220;<br />
Der häufige Wechsel sollte aber eigentlich genau den gegenteiligen Effekt haben. Da jede Tanzpartnerin ihre eigenen Präferenzen und ihren eigenen Stil hat, besteht eine der Herausforderungen an mich als Führenden genau darin, eben nicht meinen eigenen bevorzugten Stil meiner Tanzpartnerin aufzuzwingen. Stattdessen sollte ich auf meine Tanzpartnerin individuell eingehen und mit jeder meiner Tanzpartnerinnen in einem eigenen Stil tanzen, der zu uns beiden (und der Musik) passt.		</p>
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		<title>
		Von: Christian Birkholz		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/tango-bewerten-oder-abwerten/#comment-190</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Birkholz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2025 22:36:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[wenn ich hier von Euch höre wie differenziert und fein man das Tanzen der anderen Paare, vom Rand der Tanzfläche aus, wahrnehmen kann und was sich für unzählige Herangehensweisen zur Einschätzung ihrer Tanzkunst hinzu ziehen lassen, dann erscheint mir ein Beurteilungsversuch per YT  noch lächerlicher.
Zumal mir mehrere im Film vorgekommene Tänzer, als besonders kreativ und improvisierend vorgekommen sind als ich sie auf einer echten Piste sah.

Christian Birkholz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>wenn ich hier von Euch höre wie differenziert und fein man das Tanzen der anderen Paare, vom Rand der Tanzfläche aus, wahrnehmen kann und was sich für unzählige Herangehensweisen zur Einschätzung ihrer Tanzkunst hinzu ziehen lassen, dann erscheint mir ein Beurteilungsversuch per YT  noch lächerlicher.<br />
Zumal mir mehrere im Film vorgekommene Tänzer, als besonders kreativ und improvisierend vorgekommen sind als ich sie auf einer echten Piste sah.</p>
<p>Christian Birkholz		</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Yokoito		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/tango-bewerten-oder-abwerten/#comment-189</link>

		<dc:creator><![CDATA[Yokoito]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2025 18:07:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich erinnere mich, daß mir ganz am Anfang meines Tangolebens - 2008 - aufgefallen war, daß manche Leute sich beim Zuschauen eher auf das Negative konzentrieren. Ich hatte mir damals vorgenommen, das nicht zu tun und mich auf das Schöne, Beeindruckende zu konzentrieren. Inzwischen denke ich, daß dies auch der Modus ist, in dem die allermeisten unterwegs sind. 
Du schreibst, man kann von außen schwer, manchmal gar nicht, erkennen, welches Erlebnis zwei Tänzer gerade miteinander haben, wie groß ihr Genuß ist. Das sehe ich genauso. 
Wenn ich einer bislang unbekannten Frau zuschaue, kann ich mir vorstellen, wie die Umarmung und das Tanzen mit ihr sein könnte - ich würde sagen, die Trefferquote dabei ist vielleicht 50%, wenn es hoch kommt. Was natürlich auch daran liegt, daß das Erlebnis, wenn auch innerhalb einer gewissen Bandbreite, von Paar zu Paar verschieden ist und sehr stark auch davon abhängt, ob wir die Musik ähnlich hören oder nicht. Was nicht heißt, daß &quot;gleich hören&quot; die einzige Möglichkeit für Genuß ist - manchmal ist auch ein Dialog von Ungleichem spannend.
Wenn ich selbst nicht tanze, schaue ich einen Teil der Zeit auf bestimmte Paare, und den anderen Teil nehme ich die Musik und das ganze Geschehen im Weitwinkelmodus in mich auf. Wenn ich auf Paare schaue, dann meistens auf die Frauen, bei Unbekannten schon mit der Überlegung, auf wen könnte ich neugierig sein. Aber ich lasse mich auch von Männern inspirieren - unter dem Aspekt, wie sie mit einer bestimmten Musik umgehen. &quot;Bewerten&quot; im technischen Sinn würde ich es nicht nennen, aber eine Art Sortieren ist es natürlich schon.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich erinnere mich, daß mir ganz am Anfang meines Tangolebens &#8211; 2008 &#8211; aufgefallen war, daß manche Leute sich beim Zuschauen eher auf das Negative konzentrieren. Ich hatte mir damals vorgenommen, das nicht zu tun und mich auf das Schöne, Beeindruckende zu konzentrieren. Inzwischen denke ich, daß dies auch der Modus ist, in dem die allermeisten unterwegs sind.<br />
Du schreibst, man kann von außen schwer, manchmal gar nicht, erkennen, welches Erlebnis zwei Tänzer gerade miteinander haben, wie groß ihr Genuß ist. Das sehe ich genauso.<br />
Wenn ich einer bislang unbekannten Frau zuschaue, kann ich mir vorstellen, wie die Umarmung und das Tanzen mit ihr sein könnte &#8211; ich würde sagen, die Trefferquote dabei ist vielleicht 50%, wenn es hoch kommt. Was natürlich auch daran liegt, daß das Erlebnis, wenn auch innerhalb einer gewissen Bandbreite, von Paar zu Paar verschieden ist und sehr stark auch davon abhängt, ob wir die Musik ähnlich hören oder nicht. Was nicht heißt, daß &#8222;gleich hören&#8220; die einzige Möglichkeit für Genuß ist &#8211; manchmal ist auch ein Dialog von Ungleichem spannend.<br />
Wenn ich selbst nicht tanze, schaue ich einen Teil der Zeit auf bestimmte Paare, und den anderen Teil nehme ich die Musik und das ganze Geschehen im Weitwinkelmodus in mich auf. Wenn ich auf Paare schaue, dann meistens auf die Frauen, bei Unbekannten schon mit der Überlegung, auf wen könnte ich neugierig sein. Aber ich lasse mich auch von Männern inspirieren &#8211; unter dem Aspekt, wie sie mit einer bestimmten Musik umgehen. &#8222;Bewerten&#8220; im technischen Sinn würde ich es nicht nennen, aber eine Art Sortieren ist es natürlich schon.		</p>
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