<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: In eigener Sache und Sonstiges	</title>
	<atom:link href="https://www.tangocompas.co/in-eigener-sache-und-sonstiges/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.tangocompas.co/in-eigener-sache-und-sonstiges/</link>
	<description>Ein Tango Blog von Klaus Wendel</description>
	<lastBuildDate>Sun, 11 Jan 2026 11:06:35 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Klaus Wendel		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/in-eigener-sache-und-sonstiges/#comment-843</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Wendel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2026 13:09:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=8640#comment-843</guid>

					<description><![CDATA[Die Ehefrau unseres geliebten Bloggers hat mir &lt;a href=&quot;https://milongafuehrer.blogspot.com/2026/01/die-welt-im-video.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow ugc&quot;&gt;auf seinem Blog&lt;/a&gt; einen Kommentar gewidmet: 
Liebe Frau Law Robinson-Riedl,
ich bin verwundert über Ihren Kommentar – und, ich gestehe, nicht nur verwundert, sondern durchaus amüsiert. Selten habe ich eine derart vollständige Verkennung der Lage und der tatsächlichen Vorgänge rund um den Blog Ihres Mannes gelesen.
Es drängt sich der Eindruck auf, dass Ihnen die jahrelangen Hintergründe und die kontinuierlichen Schmähungen vieler Kritiker Ihres Ehemannes nicht wirklich bekannt sind. Mein „Radio Riedl-Wahn“ ist keine Laune, kein Angriff aus dem Nichts, sondern eine Konsequenz aus zahlreichen Versuchen, Ihrem Mann zu vermitteln, was seit Jahren Kern der Kritik ist: Nicht seine angebliche Aufdeckung von Missständen, die, wohlgemerkt, fast ausschließlich in Ihrem gemeinsamen Weltbild eine dramatische Größe besitzen, sondern sein Umgangston und sein Verhalten gegenüber anderen Menschen.
Sie schreiben, ich würde die „Substanz“ seiner Texte übersehen. Dazu nur eines: Die „Substanz“ wurde in der Tango-Szene längst und vielfach diskutiert – vor allem in den frühen Jahren seines Bloggens. Jedes Thema, jede angebliche „Missstandsbeschreibung“, wurde gefühlt zwei Dutzend Male durchgekaut. Ihr Mann beharrte stets auf denselben, unverrückbaren Positionen. Das ist sein gutes Recht; wir leben glücklicherweise in einem Land mit Meinungsfreiheit.
Aber: Widerspruch gegen seinen Tonfall ist ebenso Teil dieser Meinungsfreiheit.
Denn kritisiert wird nicht seine Meinung, sondern seine Form. Seine Angriffe. Seine Lust am Abwerten. Und die – nennen wir es beim Namen – persönliche Verächtlichmachung derjenigen, die nicht in sein Schema passen. Was Sie „Satire“ nennen, wird von den Betroffenen völlig zu Recht als Beleidigung empfunden.
Damit Sie verstehen, worüber wir überhaupt sprechen, erlaube ich mir eine kleine Auswahl jener Formulierungen, die Ihr Mann seit Jahren für völlig legitim hält:
„Er hat zur Sprache das Verhältnis wie der Zuhälter zur Dirne.“
„… was ihm schwerfällt, da er nicht zu den Meistern sprachlicher Gewandtheit zählt.“
„Wenn das Herrn Wendel geistig überfordert, ist das sein Problem.“
„Seine Tragik ist …“
„ins Proll-Deutsch verfallen“ und das war nur ein Bruchteil der harmlosesten Sorte an Schmähungen dessen, was man in den vielen Kommentaren Ihres Mannes finden kann. 
Das ist kein Tonfall einer gesellschaftskritischen Stimme. Das ist reine Herablassung.
Hinzu kommt: Ihr Mann belässt es nicht bei einer Auseinandersetzung über Tango oder über Missstände. Er durchforstet das Netz nach fremden Kommentaren, sammelt Namen, zitiert aus dem Zusammenhang gerissen und macht sich dann über Menschen lustig – oft über deren Sprache, Ausdruck oder schlicht über deren Existenz. Das hat nichts mit Satire zu tun. Das ist ein persönliches Herabwürdigen anderer, die sich nicht wehren können oder wollen.

Und nun kommen Sie, Jahre später, und stilisieren ausgerechnet mein kleines satirisches „Radio Riedl-Wahn“ zum eigentlichen Problem. Dabei ist es, im Vergleich zur Wucht der Ausfälle Ihres Mannes, ein milder, humoristischer Reflex – eine Art Entspannungstechnik für Leserinnen und Leser, die das Grobianische seines Stils satt haben.
Sie fragen, wo bei mir „der differenzierte Blick aufs Ganze“ bleibe. Ich darf zurückfragen:
Wo bleibt dieser differenzierte Blick, wenn man ausschließlich dann Empörung zeigt, wenn endlich einmal jemand auf die gleiche Weise zurückschreibt?

Und nun zu Ihrem Versuch, „Radio Eriwan“ in eine problematische Ecke zu rücken:
Einen unangenehmen Beigeschmack hat in Wahrheit nur der Versuch, ausgerechnet „Radio Eriwan“ in eine propagandistische Richtung umzudeuten. Sie wissen ebenso gut wie ich, dass damit selbstverständlich die bekannten Dissidenten-Witze gemeint sind – systemkritische Satire, die sich über staatliche Doppelsprache lustig macht. Die historische Verdrehung, diese Tradition plötzlich mit späteren Medien wie „Sputnik“ zu vermengen, wirkt daher eher wie ein Ausweichmanöver, das mir eine fragwürdige Nähe andichten soll. Wer sich je mit diesen Witzen beschäftigt hat, weiß genau, worauf sie sich beziehen.
Dass Sie diesen Punkt ins Feld führen, zeigt eher, wie dünn die Argumentationslage auf Ihrer Seite inzwischen geworden ist.

Dass Sie sich nun schützend vor Ihren Mann stellen – geschenkt. Loyalität ist ehrenwert. Aber Loyalität ersetzt keine Analyse, und sie ändert nichts daran, dass Herr Riedl seit Jahren austeilt und sich erst dann verletzt gibt, wenn einmal jemand reagiert.
Ich werde weiterhin schreiben, was ich für angemessen halte. Und ich werde weiterhin Satire nutzen, um auf Absurditäten hinzuweisen – so, wie Ihr Mann es für sich ja permanent reklamiert.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wendel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ehefrau unseres geliebten Bloggers hat mir <a href="https://milongafuehrer.blogspot.com/2026/01/die-welt-im-video.html" target="_blank" rel="nofollow ugc">auf seinem Blog</a> einen Kommentar gewidmet:<br />
Liebe Frau Law Robinson-Riedl,<br />
ich bin verwundert über Ihren Kommentar – und, ich gestehe, nicht nur verwundert, sondern durchaus amüsiert. Selten habe ich eine derart vollständige Verkennung der Lage und der tatsächlichen Vorgänge rund um den Blog Ihres Mannes gelesen.<br />
Es drängt sich der Eindruck auf, dass Ihnen die jahrelangen Hintergründe und die kontinuierlichen Schmähungen vieler Kritiker Ihres Ehemannes nicht wirklich bekannt sind. Mein „Radio Riedl-Wahn“ ist keine Laune, kein Angriff aus dem Nichts, sondern eine Konsequenz aus zahlreichen Versuchen, Ihrem Mann zu vermitteln, was seit Jahren Kern der Kritik ist: Nicht seine angebliche Aufdeckung von Missständen, die, wohlgemerkt, fast ausschließlich in Ihrem gemeinsamen Weltbild eine dramatische Größe besitzen, sondern sein Umgangston und sein Verhalten gegenüber anderen Menschen.<br />
Sie schreiben, ich würde die „Substanz“ seiner Texte übersehen. Dazu nur eines: Die „Substanz“ wurde in der Tango-Szene längst und vielfach diskutiert – vor allem in den frühen Jahren seines Bloggens. Jedes Thema, jede angebliche „Missstandsbeschreibung“, wurde gefühlt zwei Dutzend Male durchgekaut. Ihr Mann beharrte stets auf denselben, unverrückbaren Positionen. Das ist sein gutes Recht; wir leben glücklicherweise in einem Land mit Meinungsfreiheit.<br />
Aber: Widerspruch gegen seinen Tonfall ist ebenso Teil dieser Meinungsfreiheit.<br />
Denn kritisiert wird nicht seine Meinung, sondern seine Form. Seine Angriffe. Seine Lust am Abwerten. Und die – nennen wir es beim Namen – persönliche Verächtlichmachung derjenigen, die nicht in sein Schema passen. Was Sie „Satire“ nennen, wird von den Betroffenen völlig zu Recht als Beleidigung empfunden.<br />
Damit Sie verstehen, worüber wir überhaupt sprechen, erlaube ich mir eine kleine Auswahl jener Formulierungen, die Ihr Mann seit Jahren für völlig legitim hält:<br />
„Er hat zur Sprache das Verhältnis wie der Zuhälter zur Dirne.“<br />
„… was ihm schwerfällt, da er nicht zu den Meistern sprachlicher Gewandtheit zählt.“<br />
„Wenn das Herrn Wendel geistig überfordert, ist das sein Problem.“<br />
„Seine Tragik ist …“<br />
„ins Proll-Deutsch verfallen“ und das war nur ein Bruchteil der harmlosesten Sorte an Schmähungen dessen, was man in den vielen Kommentaren Ihres Mannes finden kann.<br />
Das ist kein Tonfall einer gesellschaftskritischen Stimme. Das ist reine Herablassung.<br />
Hinzu kommt: Ihr Mann belässt es nicht bei einer Auseinandersetzung über Tango oder über Missstände. Er durchforstet das Netz nach fremden Kommentaren, sammelt Namen, zitiert aus dem Zusammenhang gerissen und macht sich dann über Menschen lustig – oft über deren Sprache, Ausdruck oder schlicht über deren Existenz. Das hat nichts mit Satire zu tun. Das ist ein persönliches Herabwürdigen anderer, die sich nicht wehren können oder wollen.</p>
<p>Und nun kommen Sie, Jahre später, und stilisieren ausgerechnet mein kleines satirisches „Radio Riedl-Wahn“ zum eigentlichen Problem. Dabei ist es, im Vergleich zur Wucht der Ausfälle Ihres Mannes, ein milder, humoristischer Reflex – eine Art Entspannungstechnik für Leserinnen und Leser, die das Grobianische seines Stils satt haben.<br />
Sie fragen, wo bei mir „der differenzierte Blick aufs Ganze“ bleibe. Ich darf zurückfragen:<br />
Wo bleibt dieser differenzierte Blick, wenn man ausschließlich dann Empörung zeigt, wenn endlich einmal jemand auf die gleiche Weise zurückschreibt?</p>
<p>Und nun zu Ihrem Versuch, „Radio Eriwan“ in eine problematische Ecke zu rücken:<br />
Einen unangenehmen Beigeschmack hat in Wahrheit nur der Versuch, ausgerechnet „Radio Eriwan“ in eine propagandistische Richtung umzudeuten. Sie wissen ebenso gut wie ich, dass damit selbstverständlich die bekannten Dissidenten-Witze gemeint sind – systemkritische Satire, die sich über staatliche Doppelsprache lustig macht. Die historische Verdrehung, diese Tradition plötzlich mit späteren Medien wie „Sputnik“ zu vermengen, wirkt daher eher wie ein Ausweichmanöver, das mir eine fragwürdige Nähe andichten soll. Wer sich je mit diesen Witzen beschäftigt hat, weiß genau, worauf sie sich beziehen.<br />
Dass Sie diesen Punkt ins Feld führen, zeigt eher, wie dünn die Argumentationslage auf Ihrer Seite inzwischen geworden ist.</p>
<p>Dass Sie sich nun schützend vor Ihren Mann stellen – geschenkt. Loyalität ist ehrenwert. Aber Loyalität ersetzt keine Analyse, und sie ändert nichts daran, dass Herr Riedl seit Jahren austeilt und sich erst dann verletzt gibt, wenn einmal jemand reagiert.<br />
Ich werde weiterhin schreiben, was ich für angemessen halte. Und ich werde weiterhin Satire nutzen, um auf Absurditäten hinzuweisen – so, wie Ihr Mann es für sich ja permanent reklamiert.<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Klaus Wendel		</p>
<div class="wpulike wpulike-default ">
<div class="wp_ulike_general_class wp_ulike_is_restricted"><button type="button"
					aria-label="Gefällt mir-Button"
					data-ulike-id="843"
					data-ulike-nonce="412dd8a151"
					data-ulike-type="comment"
					data-ulike-template="wpulike-default"
					data-ulike-display-likers="0"
					data-ulike-likers-style="popover"
					class="wp_ulike_btn wp_ulike_put_image wp_comment_btn_843"></button><span class="count-box wp_ulike_counter_up" data-ulike-counter-value="0"></span>			</div>
</div>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
