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	Kommentare zu: Gedanken über Tango Unterricht &#124; 6.Teil	</title>
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	<description>Ein Tango Blog von Klaus Wendel</description>
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		<title>
		Von: Klaus Wendel		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-6-teil/#comment-297</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Wendel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2025 10:15:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gerhard Riedl, unser virtueller &quot;Pörnbacher Tango-Spezialist&quot;, hat eine kleine, relativ absurde Anspielung auf Christian Beyreuthers Kommentar zur Enrosque verfasst:
https://milongafuehrer.blogspot.com/2025/05/eine-verschraubung-locker.html
Ich möchte ihm noch folgendes dazu schreiben:

Gerhard, du bist echt ein Phänomen.

Da erklärst du ganz locker, dass du von dem Zeug eigentlich keine Ahnung hast – und legst dann trotzdem los, als wärst du der dienstälteste Enrosque-Inspekteur der Republik. Kaum mal selbst ausprobiert, nie ernsthaft geübt, aber Hauptsache, aus der bequemen Beobachterloge – wie Statler &amp; Waldorf,  nur nicht so witzig, aber dümmer – wird wieder kräftig der Rotstift gezückt. Natürlich gewürzt mit der altbekannten Ironie, die immer dann herhalten muss, wenn einem für echte Fachlichkeit die Praxis fehlt.

Und das Beste: Während andere jahrelang schwitzen, üben, scheitern und irgendwann vielleicht stolz ihre erste saubere Drehung hinstellen, reicht bei dir ein kleiner geistiger Muskelkater aus dem Anatomie-Buch – und schon ist klar, wie der Hase (oder besser: der Schraubenzieher) läuft.

Aber ich sag’s mal so: Wer den Enrosque nur vom Hörensagen kennt, sollte vielleicht nicht ganz so eifrig erklären, wie überflüssig oder eitel das alles ist. Denn von außen sieht jede Bewegung irgendwie sinnlos aus – bis man mal versucht, sie wirklich zu können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerhard Riedl, unser virtueller &#8222;Pörnbacher Tango-Spezialist&#8220;, hat eine kleine, relativ absurde Anspielung auf Christian Beyreuthers Kommentar zur Enrosque verfasst:<br />
<a href="https://milongafuehrer.blogspot.com/2025/05/eine-verschraubung-locker.html" rel="nofollow ugc">https://milongafuehrer.blogspot.com/2025/05/eine-verschraubung-locker.html</a><br />
Ich möchte ihm noch folgendes dazu schreiben:</p>
<p>Gerhard, du bist echt ein Phänomen.</p>
<p>Da erklärst du ganz locker, dass du von dem Zeug eigentlich keine Ahnung hast – und legst dann trotzdem los, als wärst du der dienstälteste Enrosque-Inspekteur der Republik. Kaum mal selbst ausprobiert, nie ernsthaft geübt, aber Hauptsache, aus der bequemen Beobachterloge – wie Statler &#038; Waldorf,  nur nicht so witzig, aber dümmer – wird wieder kräftig der Rotstift gezückt. Natürlich gewürzt mit der altbekannten Ironie, die immer dann herhalten muss, wenn einem für echte Fachlichkeit die Praxis fehlt.</p>
<p>Und das Beste: Während andere jahrelang schwitzen, üben, scheitern und irgendwann vielleicht stolz ihre erste saubere Drehung hinstellen, reicht bei dir ein kleiner geistiger Muskelkater aus dem Anatomie-Buch – und schon ist klar, wie der Hase (oder besser: der Schraubenzieher) läuft.</p>
<p>Aber ich sag’s mal so: Wer den Enrosque nur vom Hörensagen kennt, sollte vielleicht nicht ganz so eifrig erklären, wie überflüssig oder eitel das alles ist. Denn von außen sieht jede Bewegung irgendwie sinnlos aus – bis man mal versucht, sie wirklich zu können.		</p>
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		<title>
		Von: Klaus Wendel		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-6-teil/#comment-294</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Wendel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 May 2025 13:34:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=3438#comment-294</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-6-teil/#comment-293&quot;&gt;Christian Beyreuther&lt;/a&gt;.

Die ausführliche Diskussion zum Thema „Enrosques“ in dieser Kommentarreihe inspiriert mich zu einem neuen Beitrag:
&lt;strong&gt;„Offene und versteckte Eitelkeiten auf der Milonga-Tanzpiste“&lt;/strong&gt;.
&lt;strong&gt;
Warum?&lt;/strong&gt;

Eigentlich trägt diese Blogreihe den Titel &lt;strong&gt;„Gedanken über Tango-Unterricht“&lt;/strong&gt;. Und tatsächlich geht es mir hier darum, Ideen und Anreize zu sammeln, wie man Tangounterricht klarer, präziser und vor allem zugänglicher für einen möglichst breiten Kreis Interessierter gestalten kann.

In meinem aktuellen Artikel habe ich mich auf den funktionalen Sinn von ad-hoc-Figuren konzentriert, speziell im Kontext der Navigation auf gut gefüllten Tanzpisten. Das Thema „Enrosques“ tauchte darin nur am Rande auf – in einer kritischen Anmerkung zu häufig beobachteten Show-Figuren, die im sozialen Tanz kaum sinnvoll einzusetzen sind.

Denn mal ehrlich: Im Milonga-Kontext sind Enrosques schlicht keine ad-hoc-Drehungen. Wer das Gegenteil behauptet, sollte sie bitte aus jedem beliebigen Schritt heraus spontan, im Einklang mit der Musik und angepasst an jede räumliche Situation sauber tanzen können. Und damit sind wir auch schon beim nächsten Punkt:

Didaktisch sind Enrosques denkbar ungeeignet. Der Lernaufwand ist enorm – selbst unter den ambitionierten „Hardcore-Fancy-Figure“-Fans dürfte eine ernstzunehmende Enrosque-Qualität selten innerhalb von fünf Jahren entstehen. Und das setzt voraus, dass man überhaupt eine Tanzpartnerin findet, die diese präzisen Drehungen sauber ausführen (und vor allem zulassen) kann. Nach meiner Erfahrung ist der Kreis solcher „drehungsbefähigten Damen“ doch eher begrenzt.

Also stellt sich die Frage: &lt;strong&gt;Wozu dient diese Figur eigentlich?&lt;/strong&gt;

Wenn wir ehrlich sind, doch vor allem der Selbstdarstellung des Führenden, oder der puren Lust an &quot;fancy-moves&quot;. Denn rein funktional betrachtet bringt eine Enrosque auf der Milonga keinen Mehrwert für Navigation oder musikalische Interpretation. Und seien wir ehrlich: Eine einfache, sauber geführte Drehung wäre oft musikalischer und eleganter – aber eben nicht spektakulär genug, um Eindruck zu schinden.

Entschuldigt, liebe Enrosque-Enthusiasten, wenn ich das so direkt sage – aber ich sehe das nun mal so!

Ich möchte aber Christian Beyreuter und allen anderen Enrosque-Fans keineswegs unterstellen, dass sein/ihr ausgiebiges Üben bloß der Selbstdarstellung dient. Vielmehr kann der reine Spaß an der Weiterentwicklung der Bewegung – als autotelisches Verhalten, gewissermaßen ein l’art pour l’art – oft ein anderes Motiv für solche aufwändigen Figuren sein.

Und damit sind wir beim eigentlichen Thema: &lt;strong&gt;Eitelkeit im Social Dance.&lt;/strong&gt;
Sie wird oft als Tabuthema behandelt, dabei beginnt Eitelkeit bekanntlich schon morgens beim Blick in den Spiegel. Wo aber genau verläuft die Grenze zwischen einer harmlosen Lust an der Selbstinszenierung und einem aufrichtigen, paarbezogenen, nach innen gewandten Tanzen?

Eine spannende Frage, die nach einem eigenen Blogartikel ruft. Ich nehme die Herausforderung an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-6-teil/#comment-293">Christian Beyreuther</a>.</p>
<p>Die ausführliche Diskussion zum Thema „Enrosques“ in dieser Kommentarreihe inspiriert mich zu einem neuen Beitrag:<br />
<strong>„Offene und versteckte Eitelkeiten auf der Milonga-Tanzpiste“</strong>.<br />
<strong><br />
Warum?</strong></p>
<p>Eigentlich trägt diese Blogreihe den Titel <strong>„Gedanken über Tango-Unterricht“</strong>. Und tatsächlich geht es mir hier darum, Ideen und Anreize zu sammeln, wie man Tangounterricht klarer, präziser und vor allem zugänglicher für einen möglichst breiten Kreis Interessierter gestalten kann.</p>
<p>In meinem aktuellen Artikel habe ich mich auf den funktionalen Sinn von ad-hoc-Figuren konzentriert, speziell im Kontext der Navigation auf gut gefüllten Tanzpisten. Das Thema „Enrosques“ tauchte darin nur am Rande auf – in einer kritischen Anmerkung zu häufig beobachteten Show-Figuren, die im sozialen Tanz kaum sinnvoll einzusetzen sind.</p>
<p>Denn mal ehrlich: Im Milonga-Kontext sind Enrosques schlicht keine ad-hoc-Drehungen. Wer das Gegenteil behauptet, sollte sie bitte aus jedem beliebigen Schritt heraus spontan, im Einklang mit der Musik und angepasst an jede räumliche Situation sauber tanzen können. Und damit sind wir auch schon beim nächsten Punkt:</p>
<p>Didaktisch sind Enrosques denkbar ungeeignet. Der Lernaufwand ist enorm – selbst unter den ambitionierten „Hardcore-Fancy-Figure“-Fans dürfte eine ernstzunehmende Enrosque-Qualität selten innerhalb von fünf Jahren entstehen. Und das setzt voraus, dass man überhaupt eine Tanzpartnerin findet, die diese präzisen Drehungen sauber ausführen (und vor allem zulassen) kann. Nach meiner Erfahrung ist der Kreis solcher „drehungsbefähigten Damen“ doch eher begrenzt.</p>
<p>Also stellt sich die Frage: <strong>Wozu dient diese Figur eigentlich?</strong></p>
<p>Wenn wir ehrlich sind, doch vor allem der Selbstdarstellung des Führenden, oder der puren Lust an &#8222;fancy-moves&#8220;. Denn rein funktional betrachtet bringt eine Enrosque auf der Milonga keinen Mehrwert für Navigation oder musikalische Interpretation. Und seien wir ehrlich: Eine einfache, sauber geführte Drehung wäre oft musikalischer und eleganter – aber eben nicht spektakulär genug, um Eindruck zu schinden.</p>
<p>Entschuldigt, liebe Enrosque-Enthusiasten, wenn ich das so direkt sage – aber ich sehe das nun mal so!</p>
<p>Ich möchte aber Christian Beyreuter und allen anderen Enrosque-Fans keineswegs unterstellen, dass sein/ihr ausgiebiges Üben bloß der Selbstdarstellung dient. Vielmehr kann der reine Spaß an der Weiterentwicklung der Bewegung – als autotelisches Verhalten, gewissermaßen ein l’art pour l’art – oft ein anderes Motiv für solche aufwändigen Figuren sein.</p>
<p>Und damit sind wir beim eigentlichen Thema: <strong>Eitelkeit im Social Dance.</strong><br />
Sie wird oft als Tabuthema behandelt, dabei beginnt Eitelkeit bekanntlich schon morgens beim Blick in den Spiegel. Wo aber genau verläuft die Grenze zwischen einer harmlosen Lust an der Selbstinszenierung und einem aufrichtigen, paarbezogenen, nach innen gewandten Tanzen?</p>
<p>Eine spannende Frage, die nach einem eigenen Blogartikel ruft. Ich nehme die Herausforderung an.		</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian Beyreuther		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-6-teil/#comment-293</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Beyreuther]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 May 2025 11:49:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=3438#comment-293</guid>

					<description><![CDATA[Der Enrosque im Tango – Eine persönliche Annäherung
Von Christian Beyreuther

Der Enrosque gehört für mich zu den faszinierendsten Elementen im Tango – technisch anspruchsvoll, körperlich fordernd und in seiner Ästhetik einzigartig. Ich tanze ihn heute in verschiedenen Variationen und auf beiden Seiten. Doch besonders die rechte Seite – vom Mann aus gesehen – empfinde ich nach wie vor als deutlich schwieriger.

Körperarbeit und Haltung
Oft wird vom „muskulären Anspruch“ gesprochen – aber beim Enrosque geht es nicht um rohe Kraft. Entscheidend ist gezielte Stabilität: Es gilt, Beckenboden, Adduktoren, unteren Rücken, Hals, Schultern und Brust in feiner Abstimmung zu aktivieren. Diese Muskelgruppen tragen zur Aufrichtung und Kontrolle bei – ohne sichtbare Anstrengung.

Ein zentrales Prinzip: absolute Aufrichtung. Wer beim Drehen den Kopf „nach unten“ neigt – als würde er Pilze suchen – verliert nicht nur Haltung, sondern auch die Funktion des Enrosque. Die Drehung entsteht aufrechter und zentrierter, als es oft vermutet wird.

Führen – und geführt werden
Ein Enrosque ist klar geführt. Es ist keine Soloeinlage des Mannes – und wer glaubt, die Tänzerin würde „den Mann drehen“, der irrt. Die Initiative liegt beim Führenden, auch wenn es Momente gibt, in denen die Partnerin – meist unbewusst – Energie „spendet“. Besonders im Back Step der Frau innerhalb des Giros kann der Führende diese Energie aufgreifen und für den Enrosque nutzen – vorausgesetzt, die Bewegung ist eindeutig und sauber ausgeführt.

Homework für die Frauen: Gerade dieser rückwärts gesetzte Schritt im Giro muss präzise, klar und bewusst getanzt sein – je nach musikalischem Kontext entweder im einfachen Tempo oder in der Verdoppelung. Nur so entsteht der nötige Fluss, den der Führende aufnehmen und in den Enrosque übersetzen kann.

Wichtig: Die Energie beider Tänzer bleibt in der Verbindung – aber nicht im Sinne von Passivität. Besonders in diesem Moment braucht es von der Folgenden volle Präsenz und Körperwahrnehmung. Wer hier mit geschlossenen Augen tanzt – wie im Tango oft üblich – riskiert, den Impuls zu verpassen. In diesem Fall heißt es: Augen auf, aktiv folgen und spüren, wann sich der Moment öffnet.

Es braucht keine demonstrative Kraft – sondern Klarheit, Ruhe und gegenseitiges Verstehen. Nur so kann der Enrosque als echtes Dialogelement gelingen – geführt, empfangen, getragen.

Zur Klarstellung: Wenn die Frau den Mann tatsächlich aktiv dreht, sprechen wir nicht mehr vom Enrosque, sondern von einer Calesita – also einem Rollentausch und einem anderen tänzerischen Prinzip. Ich glaube, das hat ein Kollege aus einem Nachbarblog bis heute nicht verstanden!

Einstiegsmöglichkeiten
Ein klassischer Zugang zum Enrosque erfolgt über eine Sakada – allerdings ist das für viele Tänzer:innen herausfordernd. Eine saubere Sakada ist Millimeterarbeit und verlangt präzise Führung und Timing.

Ich selbst bevorzuge den Einstieg über einen Lápiz auf der linken Seite, kombiniert mit einem Back-Ocho und einer Hinterkreuzung am Standbein. Diese Variante erscheint mir für Einsteiger verständlicher und körperlich klarer steuerbar.

Schwieriger wird es beim Einstieg aus dem gekreuzten Grundschritt – hier geht leicht die Dynamik verloren. Was dann gefragt ist: maximale Körperbeherrschung und musikalisches Bewusstsein. Noch anspruchsvoller ist der direkte Einstieg während des Giros der Frau: Wer in diesem Moment eine einzige kontrollierte Drehung ausführen kann, hat den Enrosque wirklich verinnerlicht.

Sehr dynamisch funktioniert auch eine Variante mit gegenläufigen Ochos – die Frau geht vorwärts, der Mann rückwärts. Schwierig im Einstieg, aber kraftvoll und musikalisch reizvoll in der Ausführung.

Raum auf der Tanzfläche
Ein Enrosque braucht Platz. Ich empfehle, ihn vorzugsweise in den Ecken der Tanzfläche zu tanzen – dort ist meist mehr Raum vorhanden. Alternativ eignet sich die zweite Reihe der Ronda, sofern diese auf der Milonga strukturiert funktioniert. Vorteil: geringere Kollisionsgefahr mit Stühlen oder sitzenden Personen.

Langer Weg – große Freude
Ich selbst habe mehr als fünf Jahre gebraucht, bis der Enrosque bei mir zuverlässig funktionierte. Der Schlüssel war für mich: konsequentes Techniktraining, um meine eigene Achse und Stabilität zu schulen. Danach folgte die Anwendung – mit Partnerinnen auf ganz unterschiedlichem Niveau. Gerade dabei lässt sich gut erkennen, wie verlässlich die eigene Bewegung geworden ist.

Heute ist der Enrosque ein fester Bestandteil meines Tanzens. Auf der linken Seite deutlich stabiler, auf der rechten noch in Arbeit, aber er funkioniert. Aber ich weiß genau, woran ich arbeiten muss – und genau das ist für mich das Schöne am Tango: Es gibt immer Entwicklung, immer neue Tiefe.

Mit besten Grüßen
Christian Beyreuther]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Enrosque im Tango – Eine persönliche Annäherung<br />
Von Christian Beyreuther</p>
<p>Der Enrosque gehört für mich zu den faszinierendsten Elementen im Tango – technisch anspruchsvoll, körperlich fordernd und in seiner Ästhetik einzigartig. Ich tanze ihn heute in verschiedenen Variationen und auf beiden Seiten. Doch besonders die rechte Seite – vom Mann aus gesehen – empfinde ich nach wie vor als deutlich schwieriger.</p>
<p>Körperarbeit und Haltung<br />
Oft wird vom „muskulären Anspruch“ gesprochen – aber beim Enrosque geht es nicht um rohe Kraft. Entscheidend ist gezielte Stabilität: Es gilt, Beckenboden, Adduktoren, unteren Rücken, Hals, Schultern und Brust in feiner Abstimmung zu aktivieren. Diese Muskelgruppen tragen zur Aufrichtung und Kontrolle bei – ohne sichtbare Anstrengung.</p>
<p>Ein zentrales Prinzip: absolute Aufrichtung. Wer beim Drehen den Kopf „nach unten“ neigt – als würde er Pilze suchen – verliert nicht nur Haltung, sondern auch die Funktion des Enrosque. Die Drehung entsteht aufrechter und zentrierter, als es oft vermutet wird.</p>
<p>Führen – und geführt werden<br />
Ein Enrosque ist klar geführt. Es ist keine Soloeinlage des Mannes – und wer glaubt, die Tänzerin würde „den Mann drehen“, der irrt. Die Initiative liegt beim Führenden, auch wenn es Momente gibt, in denen die Partnerin – meist unbewusst – Energie „spendet“. Besonders im Back Step der Frau innerhalb des Giros kann der Führende diese Energie aufgreifen und für den Enrosque nutzen – vorausgesetzt, die Bewegung ist eindeutig und sauber ausgeführt.</p>
<p>Homework für die Frauen: Gerade dieser rückwärts gesetzte Schritt im Giro muss präzise, klar und bewusst getanzt sein – je nach musikalischem Kontext entweder im einfachen Tempo oder in der Verdoppelung. Nur so entsteht der nötige Fluss, den der Führende aufnehmen und in den Enrosque übersetzen kann.</p>
<p>Wichtig: Die Energie beider Tänzer bleibt in der Verbindung – aber nicht im Sinne von Passivität. Besonders in diesem Moment braucht es von der Folgenden volle Präsenz und Körperwahrnehmung. Wer hier mit geschlossenen Augen tanzt – wie im Tango oft üblich – riskiert, den Impuls zu verpassen. In diesem Fall heißt es: Augen auf, aktiv folgen und spüren, wann sich der Moment öffnet.</p>
<p>Es braucht keine demonstrative Kraft – sondern Klarheit, Ruhe und gegenseitiges Verstehen. Nur so kann der Enrosque als echtes Dialogelement gelingen – geführt, empfangen, getragen.</p>
<p>Zur Klarstellung: Wenn die Frau den Mann tatsächlich aktiv dreht, sprechen wir nicht mehr vom Enrosque, sondern von einer Calesita – also einem Rollentausch und einem anderen tänzerischen Prinzip. Ich glaube, das hat ein Kollege aus einem Nachbarblog bis heute nicht verstanden!</p>
<p>Einstiegsmöglichkeiten<br />
Ein klassischer Zugang zum Enrosque erfolgt über eine Sakada – allerdings ist das für viele Tänzer:innen herausfordernd. Eine saubere Sakada ist Millimeterarbeit und verlangt präzise Führung und Timing.</p>
<p>Ich selbst bevorzuge den Einstieg über einen Lápiz auf der linken Seite, kombiniert mit einem Back-Ocho und einer Hinterkreuzung am Standbein. Diese Variante erscheint mir für Einsteiger verständlicher und körperlich klarer steuerbar.</p>
<p>Schwieriger wird es beim Einstieg aus dem gekreuzten Grundschritt – hier geht leicht die Dynamik verloren. Was dann gefragt ist: maximale Körperbeherrschung und musikalisches Bewusstsein. Noch anspruchsvoller ist der direkte Einstieg während des Giros der Frau: Wer in diesem Moment eine einzige kontrollierte Drehung ausführen kann, hat den Enrosque wirklich verinnerlicht.</p>
<p>Sehr dynamisch funktioniert auch eine Variante mit gegenläufigen Ochos – die Frau geht vorwärts, der Mann rückwärts. Schwierig im Einstieg, aber kraftvoll und musikalisch reizvoll in der Ausführung.</p>
<p>Raum auf der Tanzfläche<br />
Ein Enrosque braucht Platz. Ich empfehle, ihn vorzugsweise in den Ecken der Tanzfläche zu tanzen – dort ist meist mehr Raum vorhanden. Alternativ eignet sich die zweite Reihe der Ronda, sofern diese auf der Milonga strukturiert funktioniert. Vorteil: geringere Kollisionsgefahr mit Stühlen oder sitzenden Personen.</p>
<p>Langer Weg – große Freude<br />
Ich selbst habe mehr als fünf Jahre gebraucht, bis der Enrosque bei mir zuverlässig funktionierte. Der Schlüssel war für mich: konsequentes Techniktraining, um meine eigene Achse und Stabilität zu schulen. Danach folgte die Anwendung – mit Partnerinnen auf ganz unterschiedlichem Niveau. Gerade dabei lässt sich gut erkennen, wie verlässlich die eigene Bewegung geworden ist.</p>
<p>Heute ist der Enrosque ein fester Bestandteil meines Tanzens. Auf der linken Seite deutlich stabiler, auf der rechten noch in Arbeit, aber er funkioniert. Aber ich weiß genau, woran ich arbeiten muss – und genau das ist für mich das Schöne am Tango: Es gibt immer Entwicklung, immer neue Tiefe.</p>
<p>Mit besten Grüßen<br />
Christian Beyreuther		</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Klaus Wendel		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-6-teil/#comment-292</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Wendel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 May 2025 08:28:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=3438#comment-292</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-6-teil/#comment-288&quot;&gt;Yokoito&lt;/a&gt;.

Jetzt hat er sogar nochmal nachgelegt: https://milongafuehrer.blogspot.com/2025/05/tango-technisch-gesehen.html
Nachdem er sich zuerst mit seinem Lob für meinen Artikel garnicht zurückhalten konnte, versucht er sich nun an den Kommentaren, die wohl ziemlich an seinem Selbstbewusstsein genagt haben müssen, indem er zwar offen zugibt sie nicht zu verstehen, aber deshalb umso heftiger darum ringt satirisch zu wirken. Klingt aber eher nach: &quot;Ich verstehe zwar nix, aber hört sich alles ziemlich blöd an, wenn Erwachsene reden.&quot; Und natürlich - weil die technischen Details seinen Tangoverstand offensichtlich überfordern - bezeichnet er unsere Kommentare als &quot;Gebalze&quot;. Also aufpassen, Ihr Auerhähne, haltet Euch einfach und verständlich, Opa liest mit. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-6-teil/#comment-288">Yokoito</a>.</p>
<p>Jetzt hat er sogar nochmal nachgelegt: <a href="https://milongafuehrer.blogspot.com/2025/05/tango-technisch-gesehen.html" rel="nofollow ugc">https://milongafuehrer.blogspot.com/2025/05/tango-technisch-gesehen.html</a><br />
Nachdem er sich zuerst mit seinem Lob für meinen Artikel garnicht zurückhalten konnte, versucht er sich nun an den Kommentaren, die wohl ziemlich an seinem Selbstbewusstsein genagt haben müssen, indem er zwar offen zugibt sie nicht zu verstehen, aber deshalb umso heftiger darum ringt satirisch zu wirken. Klingt aber eher nach: &#8222;Ich verstehe zwar nix, aber hört sich alles ziemlich blöd an, wenn Erwachsene reden.&#8220; Und natürlich &#8211; weil die technischen Details seinen Tangoverstand offensichtlich überfordern &#8211; bezeichnet er unsere Kommentare als &#8222;Gebalze&#8220;. Also aufpassen, Ihr Auerhähne, haltet Euch einfach und verständlich, Opa liest mit. 		</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Klaus Wendel		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-6-teil/#comment-289</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Wendel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 May 2025 18:05:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=3438#comment-289</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-6-teil/#comment-288&quot;&gt;Yokoito&lt;/a&gt;.

Schon vernommen, aber habe jetzt Deinen Kommentar veröffentlicht, weil er so goldig war.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-6-teil/#comment-288">Yokoito</a>.</p>
<p>Schon vernommen, aber habe jetzt Deinen Kommentar veröffentlicht, weil er so goldig war.		</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Yokoito		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-6-teil/#comment-288</link>

		<dc:creator><![CDATA[Yokoito]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 May 2025 13:41:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schon gesehen? Der kleine Gerhard möchte mal wieder aus dem Bällebad abgeholt werden. Was mich angeht, kann er da aber gerne noch eine Weile bleiben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon gesehen? Der kleine Gerhard möchte mal wieder aus dem Bällebad abgeholt werden. Was mich angeht, kann er da aber gerne noch eine Weile bleiben.		</p>
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		<title>
		Von: Yokoito		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-6-teil/#comment-287</link>

		<dc:creator><![CDATA[Yokoito]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 May 2025 09:39:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=3438#comment-287</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-6-teil/#comment-282&quot;&gt;Klaus Wendel&lt;/a&gt;.

Was neuronale Netze angeht - da kann ich jetzt nicht widerstehen. KI-Experte oder -Forscher bin ich nicht, nur interessierter Laie. Ich habe allerdings 1990 ein Jahr lang bei Mitsubishi Electric in Osaka an neuronalen Netzen geforscht. Dazu gehörten auch Basics, also der Blick auf biologische Systeme. Gezieltes &quot;Unlearning&quot; ist bei Menschen wie auch bei Maschinen ein Problem, man kann es eigentlich nur allmählich überschreiben. Und unter Streß will das System dann doch lange Zeit noch, wie es mal bei &quot;Jagd auf Roter Oktober&quot; hieß, heim zu Mama.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-6-teil/#comment-282">Klaus Wendel</a>.</p>
<p>Was neuronale Netze angeht &#8211; da kann ich jetzt nicht widerstehen. KI-Experte oder -Forscher bin ich nicht, nur interessierter Laie. Ich habe allerdings 1990 ein Jahr lang bei Mitsubishi Electric in Osaka an neuronalen Netzen geforscht. Dazu gehörten auch Basics, also der Blick auf biologische Systeme. Gezieltes &#8222;Unlearning&#8220; ist bei Menschen wie auch bei Maschinen ein Problem, man kann es eigentlich nur allmählich überschreiben. Und unter Streß will das System dann doch lange Zeit noch, wie es mal bei &#8222;Jagd auf Roter Oktober&#8220; hieß, heim zu Mama.		</p>
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		<title>
		Von: Klaus Wendel		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-6-teil/#comment-286</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Wendel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 May 2025 09:11:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=3438#comment-286</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-6-teil/#comment-281&quot;&gt;Yokoito&lt;/a&gt;.

Das Prinzip beim Lernen ist sowieso &quot;fehlerorientiert&quot; - wie Du es nennst vom &quot;Großen zum Kleinen&quot;, weil man sich als Lernender immer nur über Fehler dem Ziel nähert. Ein Kind lernt durch das Fallen die Grenzen des Gleichgewichts und tastet sich langsam an den aufrechten Stand heran, die unzähligen kleinen Unfälle gehören dazu. Ich habe im Unterricht oft das Problem, dass Tanzschüler das &quot;Wackeln&quot; vermeiden wollen, zum Beispiel bei langsamen Bewegungen. Sie sind dabei so angespannt, dass die winzigen Muskel und deren Antagonisten nicht das Gleichgewicht austarieren können. Der Körper regelt das &quot;autoreflexiv&quot;, die Vermeidung ist deshalb kontraproduktiv.
Ich sage dann immer &quot;vermeidet nicht das Wackeln, sondern lasst es zu.&quot;  Erstaunlicherweise ist dann nach 2-3 Versuchen verschwunden, der &quot;Körper&quot;, der motorische Cortex, hat&#039;s gelernt. Insofern stimmt Deine Beobachtung. 
Und üben in der Küche ist nicht gerade motivierend. Ich brauche auch eine &quot;Tanzumgebung&quot;. Was Prácticas angeht, habe ich ja schon darüber geschrieben. Die sollte man auch wirklich nutzen und nicht nur zum Tanzen im üblichen Muster missbrauchen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-6-teil/#comment-281">Yokoito</a>.</p>
<p>Das Prinzip beim Lernen ist sowieso &#8222;fehlerorientiert&#8220; &#8211; wie Du es nennst vom &#8222;Großen zum Kleinen&#8220;, weil man sich als Lernender immer nur über Fehler dem Ziel nähert. Ein Kind lernt durch das Fallen die Grenzen des Gleichgewichts und tastet sich langsam an den aufrechten Stand heran, die unzähligen kleinen Unfälle gehören dazu. Ich habe im Unterricht oft das Problem, dass Tanzschüler das &#8222;Wackeln&#8220; vermeiden wollen, zum Beispiel bei langsamen Bewegungen. Sie sind dabei so angespannt, dass die winzigen Muskel und deren Antagonisten nicht das Gleichgewicht austarieren können. Der Körper regelt das &#8222;autoreflexiv&#8220;, die Vermeidung ist deshalb kontraproduktiv.<br />
Ich sage dann immer &#8222;vermeidet nicht das Wackeln, sondern lasst es zu.&#8220;  Erstaunlicherweise ist dann nach 2-3 Versuchen verschwunden, der &#8222;Körper&#8220;, der motorische Cortex, hat&#8217;s gelernt. Insofern stimmt Deine Beobachtung.<br />
Und üben in der Küche ist nicht gerade motivierend. Ich brauche auch eine &#8222;Tanzumgebung&#8220;. Was Prácticas angeht, habe ich ja schon darüber geschrieben. Die sollte man auch wirklich nutzen und nicht nur zum Tanzen im üblichen Muster missbrauchen.		</p>
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		<title>
		Von: Tangovifzack		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-6-teil/#comment-285</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tangovifzack]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 May 2025 23:02:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=3438#comment-285</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-6-teil/#comment-283&quot;&gt;Tangovifzack&lt;/a&gt;.

Lieber Klaus Wendel,

Du weisst doch selbst, dass ein Caballero nicht den vollständigen Namen einer Dame preisgibt.

Aber ich widerspreche Dir auch nicht. ;-)

Eine gute Nacht wünscht aus dem 1. Bezirk

Tangovifzack]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-6-teil/#comment-283">Tangovifzack</a>.</p>
<p>Lieber Klaus Wendel,</p>
<p>Du weisst doch selbst, dass ein Caballero nicht den vollständigen Namen einer Dame preisgibt.</p>
<p>Aber ich widerspreche Dir auch nicht. 😉</p>
<p>Eine gute Nacht wünscht aus dem 1. Bezirk</p>
<p>Tangovifzack		</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Klaus Wendel		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-6-teil/#comment-284</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Wendel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 May 2025 22:09:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=3438#comment-284</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-6-teil/#comment-283&quot;&gt;Tangovifzack&lt;/a&gt;.

<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f602.png" alt="😂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Danke für diese unterhaltsame &quot;Schnurre&quot;. (habe dieses Wort lange nicht gehört, aber in diesem Fall passt es perfekt. 
Liebe Grüße vom II. Stadtbezirk Essen 
Klaus Wendel
P.S. Ich nehme an, die junge Dame hieß mit Nachnamen Rojas, oder?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-6-teil/#comment-283">Tangovifzack</a>.</p>
<p>😂 Danke für diese unterhaltsame &#8222;Schnurre&#8220;. (habe dieses Wort lange nicht gehört, aber in diesem Fall passt es perfekt.<br />
Liebe Grüße vom II. Stadtbezirk Essen<br />
Klaus Wendel<br />
P.S. Ich nehme an, die junge Dame hieß mit Nachnamen Rojas, oder?		</p>
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