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	Kommentare zu: Gedanken über Tango Unterricht &#124; 44. Teil	</title>
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	<description>Ein Tango Blog von Klaus Wendel</description>
	<lastBuildDate>Fri, 06 Mar 2026 09:03:58 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Klaus Wendel		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-44-teil/#comment-1004</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Wendel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2026 09:03:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-44-teil/#comment-1003&quot;&gt;Helge Schütt&lt;/a&gt;.

Das Lernen über &quot;Zeitlupe, also mit sehr langsamen Bewegungen, habe ich ja bereits in einem &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-33-teil/&quot; rel=&quot;ugc&quot;&gt;Extra-Beitrag&lt;/a&gt; beschrieben. 
1. denke ich, dass es &lt;strong&gt;nicht&lt;/strong&gt; sehr zum Ziel führt, beim Tanzen über Achsen nachzudenken. Es geht allein um das Gleichgewicht.
Und da &quot;arbeitet&quot; der Körper sehr autark, ohne &quot;verkopfte&quot; Hilfe durch theoretische Achsen-Modelle. 
2. sollte man immer über Referenzen von außen zugreifen, wie Video, Spiegel und natürlich gute Tangolehrer. 
3. rate ich seit Beginn meiner Reihe &quot;Gedanken über Tango Unterricht&quot; dazu, sich mal das Modell von Castro &quot;Struktur des Tangos&quot; anzueignen. 
Wer nicht immer die ganze Figur abtanzen möchte, um an einer bestimmten Stelle etwas zu verändern, benötigt dringend mehr Wissen über die choreografische Struktur der einzelnen Sequenzen oder Figuren. 
PS: Viellicht ist es bei meinem Artikel über Achsen nicht klar ersichtlich: er soll eine Abschreckung sein, zu viel über Achsen nachzudenken, weil es nur theoretische Modelle sind, die so verwirrend sein können, dass man beim Beispiel &quot;Stabhochsprung&quot; ein ganzes Buch über die Bewegungsabläufe schreiben könnte. Ich glaube ich muss diesen Artikel über Achsen nochmal dahingehend korrigieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-44-teil/#comment-1003">Helge Schütt</a>.</p>
<p>Das Lernen über &#8222;Zeitlupe, also mit sehr langsamen Bewegungen, habe ich ja bereits in einem <a href="https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-33-teil/" rel="ugc">Extra-Beitrag</a> beschrieben.<br />
1. denke ich, dass es <strong>nicht</strong> sehr zum Ziel führt, beim Tanzen über Achsen nachzudenken. Es geht allein um das Gleichgewicht.<br />
Und da &#8222;arbeitet&#8220; der Körper sehr autark, ohne &#8222;verkopfte&#8220; Hilfe durch theoretische Achsen-Modelle.<br />
2. sollte man immer über Referenzen von außen zugreifen, wie Video, Spiegel und natürlich gute Tangolehrer.<br />
3. rate ich seit Beginn meiner Reihe &#8222;Gedanken über Tango Unterricht&#8220; dazu, sich mal das Modell von Castro &#8222;Struktur des Tangos&#8220; anzueignen.<br />
Wer nicht immer die ganze Figur abtanzen möchte, um an einer bestimmten Stelle etwas zu verändern, benötigt dringend mehr Wissen über die choreografische Struktur der einzelnen Sequenzen oder Figuren.<br />
PS: Viellicht ist es bei meinem Artikel über Achsen nicht klar ersichtlich: er soll eine Abschreckung sein, zu viel über Achsen nachzudenken, weil es nur theoretische Modelle sind, die so verwirrend sein können, dass man beim Beispiel &#8222;Stabhochsprung&#8220; ein ganzes Buch über die Bewegungsabläufe schreiben könnte. Ich glaube ich muss diesen Artikel über Achsen nochmal dahingehend korrigieren.		</p>
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		<title>
		Von: Helge Schütt		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-44-teil/#comment-1003</link>

		<dc:creator><![CDATA[Helge Schütt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 22:04:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=10564#comment-1003</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Klaus,
wieder ein sehr, sehr guter Artikel!

Allerdings kommt für meinen Geschmack ein Punkt zu kurz. Du sprichst über die Bausteine einer Figur und wie man sie analysiert und gezielt verbessert. Alles, was Du schreibst, ist richtig. Aber: Diese Vorgehensweise setzt voraus, dass man diese Bausteine (a) versteht, (b) entsprechend detailliert spürt und (c) weiß, was man machen muss, um sie zu verändern. Und diese drei Voraussetzungen bringen nach meinen Beobachtungen die wenigsten (Hobby-) Tänzer mit.

Beispiel: Man spürt relativ leicht, wenn sich eine Drehung wackelig anfühlt. Aber wie geht es nun weiter? Die wenigsten Tänzer wissen, dass ein entscheidender Unterschied darin besteht, ob ich auf der Innenseite (stabil) oder der Außenseite (instabil) des Fußes drehe. Und noch weniger Tänzer können den Drehpunkt bewusst verändern und spüren den Unterschied.

Anderes Beispiel: Du hast in einem anderen Beitrag die verschiedenen Bewegungsachsen beschrieben. Wie viele Tänzer können auf Anhieb sagen, wo die eigene Achse, die Achse der Tanzpartnerin und die Drehachse bei jedem Schritt einer Figur sind (bzw. sein sollten)? Und was sie genau verändern müssen, damit die Achsen dort hinkommen, wo man sie braucht? Das erfordert sowohl entsprechende analytische Fähigkeiten als auch das Gespür für die Achsen und die Stabilität als auch die Erfahrung, wie ich die Achsen verändern kann, und welche Auswirkungen das auf die Figur hat.

Wenn dieses Gespür noch nicht ausreichend entwickelt ist und noch zu wenig Erfahrung vorhanden ist, wie man einzelne Bausteine bewusst verändern kann: Was bleibt den Leute anderes übrig als mit &quot;Trial &#038; Error&quot; die Figur wieder und wieder zu probieren?

Oder, anders formuliert: Wie schaffst Du es in Deinem Unterricht genau dieses Gespür bewusst zu machen und zu trainieren?

Eine zweite Ergänzung: 
Die Idee mit dem Zeitlupentanzen finde ich sehr gut!
Mir hat an dieser Stelle sehr geholfen, immer mal wieder auf eine Neotango Veranstaltung zu gehen. Durch die raumgreifenden und langsamen Figuren, die dort üblicherweise getanzt werden, habe ich sehr viel über Stabilität und Dynamik gelernt.

Liebe Grüße,
Helge]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Klaus,<br />
wieder ein sehr, sehr guter Artikel!</p>
<p>Allerdings kommt für meinen Geschmack ein Punkt zu kurz. Du sprichst über die Bausteine einer Figur und wie man sie analysiert und gezielt verbessert. Alles, was Du schreibst, ist richtig. Aber: Diese Vorgehensweise setzt voraus, dass man diese Bausteine (a) versteht, (b) entsprechend detailliert spürt und (c) weiß, was man machen muss, um sie zu verändern. Und diese drei Voraussetzungen bringen nach meinen Beobachtungen die wenigsten (Hobby-) Tänzer mit.</p>
<p>Beispiel: Man spürt relativ leicht, wenn sich eine Drehung wackelig anfühlt. Aber wie geht es nun weiter? Die wenigsten Tänzer wissen, dass ein entscheidender Unterschied darin besteht, ob ich auf der Innenseite (stabil) oder der Außenseite (instabil) des Fußes drehe. Und noch weniger Tänzer können den Drehpunkt bewusst verändern und spüren den Unterschied.</p>
<p>Anderes Beispiel: Du hast in einem anderen Beitrag die verschiedenen Bewegungsachsen beschrieben. Wie viele Tänzer können auf Anhieb sagen, wo die eigene Achse, die Achse der Tanzpartnerin und die Drehachse bei jedem Schritt einer Figur sind (bzw. sein sollten)? Und was sie genau verändern müssen, damit die Achsen dort hinkommen, wo man sie braucht? Das erfordert sowohl entsprechende analytische Fähigkeiten als auch das Gespür für die Achsen und die Stabilität als auch die Erfahrung, wie ich die Achsen verändern kann, und welche Auswirkungen das auf die Figur hat.</p>
<p>Wenn dieses Gespür noch nicht ausreichend entwickelt ist und noch zu wenig Erfahrung vorhanden ist, wie man einzelne Bausteine bewusst verändern kann: Was bleibt den Leute anderes übrig als mit &#8222;Trial &amp; Error&#8220; die Figur wieder und wieder zu probieren?</p>
<p>Oder, anders formuliert: Wie schaffst Du es in Deinem Unterricht genau dieses Gespür bewusst zu machen und zu trainieren?</p>
<p>Eine zweite Ergänzung:<br />
Die Idee mit dem Zeitlupentanzen finde ich sehr gut!<br />
Mir hat an dieser Stelle sehr geholfen, immer mal wieder auf eine Neotango Veranstaltung zu gehen. Durch die raumgreifenden und langsamen Figuren, die dort üblicherweise getanzt werden, habe ich sehr viel über Stabilität und Dynamik gelernt.</p>
<p>Liebe Grüße,<br />
Helge		</p>
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		<title>
		Von: Christian Beyreuther		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-44-teil/#comment-1001</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Beyreuther]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 14:52:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=10564#comment-1001</guid>

					<description><![CDATA[Ich habe relativ früh aufgehört, mich stark an Choreografien oder feste Sequenzen zu halten. Stattdessen habe ich angefangen, einzelne Elemente isoliert zu betrachten und zu üben. Dabei habe ich versucht, für jede Bewegung unterschiedliche Ein- und Ausgänge zu finden. Wenn ich etwas Neues gelernt habe, lag mein Fokus auf diesem neuen Aspekt, während ich alles andere möglichst einfach gehalten habe.

Mit der Zeit habe ich begonnen, Bewegungen im eigenen Körper differenzierter wahrzunehmen. Ich wollte verstehen, was mein Körper eigentlich macht und wie sich einzelne Bewegungen voneinander trennen lassen. Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass man viel Kapazität gewinnt, wenn man sowohl den eigenen Körper als auch die Bewegung der Tanzpartnerin wirklich lesen und spüren kann.

Langsames Tanzen hilft dabei enorm. Viele Dinge werden erst verständlich, wenn man sie bewusst verlangsamt. Es gibt allerdings auch Bewegungen, bei denen man stark die Dynamik des Partners aufnehmen muss. Das kann man zwar ebenfalls üben, aber der Erfolg stellt sich oft erst später ein.

Interessant finde ich auch, dass manche Follower ein großes Talent haben, Sequenzen sehr schnell zu erfassen und sie scheinbar „auf Knopfdruck“ abzutanzen. Solange die Sequenz vollständig bleibt, funktioniert das hervorragend. Sobald aber nur ein Teil daraus isoliert wird oder der Einstieg anders ist, wird das Folgen plötzlich deutlich schwieriger.

Viele schauen Bewegungen einfach ab, ohne wirklich zu verstehen, was passiert. Für mich ist ein guter Maßstab: Wenn man jede Bewegung unabhängig von der gezeigten Sequenz individuell tanzen kann, dann ist man auf einem guten Weg, seinen eigenen Tango zu entwickeln.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe relativ früh aufgehört, mich stark an Choreografien oder feste Sequenzen zu halten. Stattdessen habe ich angefangen, einzelne Elemente isoliert zu betrachten und zu üben. Dabei habe ich versucht, für jede Bewegung unterschiedliche Ein- und Ausgänge zu finden. Wenn ich etwas Neues gelernt habe, lag mein Fokus auf diesem neuen Aspekt, während ich alles andere möglichst einfach gehalten habe.</p>
<p>Mit der Zeit habe ich begonnen, Bewegungen im eigenen Körper differenzierter wahrzunehmen. Ich wollte verstehen, was mein Körper eigentlich macht und wie sich einzelne Bewegungen voneinander trennen lassen. Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass man viel Kapazität gewinnt, wenn man sowohl den eigenen Körper als auch die Bewegung der Tanzpartnerin wirklich lesen und spüren kann.</p>
<p>Langsames Tanzen hilft dabei enorm. Viele Dinge werden erst verständlich, wenn man sie bewusst verlangsamt. Es gibt allerdings auch Bewegungen, bei denen man stark die Dynamik des Partners aufnehmen muss. Das kann man zwar ebenfalls üben, aber der Erfolg stellt sich oft erst später ein.</p>
<p>Interessant finde ich auch, dass manche Follower ein großes Talent haben, Sequenzen sehr schnell zu erfassen und sie scheinbar „auf Knopfdruck“ abzutanzen. Solange die Sequenz vollständig bleibt, funktioniert das hervorragend. Sobald aber nur ein Teil daraus isoliert wird oder der Einstieg anders ist, wird das Folgen plötzlich deutlich schwieriger.</p>
<p>Viele schauen Bewegungen einfach ab, ohne wirklich zu verstehen, was passiert. Für mich ist ein guter Maßstab: Wenn man jede Bewegung unabhängig von der gezeigten Sequenz individuell tanzen kann, dann ist man auf einem guten Weg, seinen eigenen Tango zu entwickeln.		</p>
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