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	Kommentare zu: Gedanken über Tango Unterricht &#124; 41. Teil	</title>
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	<description>Ein Tango Blog von Klaus Wendel</description>
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		<title>
		Von: Klaus Wendel		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-41-teil/#comment-894</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Wendel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 10:06:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=9079#comment-894</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-41-teil/#comment-893&quot;&gt;Christian Beyreuther&lt;/a&gt;.

Ach Christian, 
wir kennen doch seine Spielchen. Wie solche: &lt;em&gt;&quot;Als Reaktion auf meinen Artikel hat Klaus Wendel nun einen ellenlangen „Nachtrag“ zu seinem Text veröffentlicht. Ein solches „Hinterherschieben“ (nicht zum ersten Mal) wirkt nicht sehr überzeugend. Ich rate stets dazu, sich seine Argumentationen zunächst gut zu überlegen und sie dann aufzuschreiben. Dann müsste man nicht hinterher Schadensbegrenzung betreiben.&quot;&lt;/em&gt;
Auch eine gewiefte Verdrehung. Ich lege nach, weil er zu dämlich ist, meinen Text zu verstehen und er verdreht es so, als wäre der erste Beitrag nicht eindeutig gewesen. Den Schaden hat also er verursacht. Er lügt wie gedruckt. Wenn er zu solchen Mitteln greift, muss er ziemlich verzweifelt sein. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-41-teil/#comment-893">Christian Beyreuther</a>.</p>
<p>Ach Christian,<br />
wir kennen doch seine Spielchen. Wie solche: <em>&#8222;Als Reaktion auf meinen Artikel hat Klaus Wendel nun einen ellenlangen „Nachtrag“ zu seinem Text veröffentlicht. Ein solches „Hinterherschieben“ (nicht zum ersten Mal) wirkt nicht sehr überzeugend. Ich rate stets dazu, sich seine Argumentationen zunächst gut zu überlegen und sie dann aufzuschreiben. Dann müsste man nicht hinterher Schadensbegrenzung betreiben.&#8220;</em><br />
Auch eine gewiefte Verdrehung. Ich lege nach, weil er zu dämlich ist, meinen Text zu verstehen und er verdreht es so, als wäre der erste Beitrag nicht eindeutig gewesen. Den Schaden hat also er verursacht. Er lügt wie gedruckt. Wenn er zu solchen Mitteln greift, muss er ziemlich verzweifelt sein. 		</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian Beyreuther		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-41-teil/#comment-893</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Beyreuther]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 09:55:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=9079#comment-893</guid>

					<description><![CDATA[Stellungnahme zu:
https://milongafuehrer.blogspot.com/2026/01/was-ihnen-ihr-tangolehrer-nicht-erzahlt.html

Riedls erneute Antwort bestätigt leider genau das, was kritisiert wurde: Er zieht sich auf die Behauptung zurück, all das „nicht gesagt“ zu haben, was seine Texte faktisch nahelegen. Die Wirkung seiner Beiträge entsteht jedoch nicht durch einzelne Sätze, sondern durch das wiederholte Muster: Unterricht wird relativiert, Expertise infrage gestellt, professionelle Strukturen als geistige Einengung dargestellt.

Dass keine wörtlichen Zitate angeführt werden, ist dabei kein Argument. Kritik richtet sich an Deutungsrahmen und Argumentationslinien – und die sind eindeutig. Persönliche Erfahrungen werden verallgemeinert und implizit zum Maßstab erhoben, während andere Lernwege systematisch abgewertet werden.

Kurz gesagt:
Riedl zeigt angeblich nur „Alternativen“, positioniert sie aber regelmäßig gegen alles, was nicht seinem eigenen Weg entspricht – und verweigert anschließend die Verantwortung für die Wirkung seiner Texte.

Das ist keine Missinterpretation, sondern ein wiederkehrendes Muster. 

Ich frage mich ernsthaft, ob dieser Mann noch in den Spiegel schauen kann, so konsequent wie er sich selbst belügt, Tatsachen verdreht, Schuld umkehrt und alles so lange verbiegt, bis es wieder ins eigene Weltbild passt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stellungnahme zu:<br />
<a href="https://milongafuehrer.blogspot.com/2026/01/was-ihnen-ihr-tangolehrer-nicht-erzahlt.html" rel="nofollow ugc">https://milongafuehrer.blogspot.com/2026/01/was-ihnen-ihr-tangolehrer-nicht-erzahlt.html</a></p>
<p>Riedls erneute Antwort bestätigt leider genau das, was kritisiert wurde: Er zieht sich auf die Behauptung zurück, all das „nicht gesagt“ zu haben, was seine Texte faktisch nahelegen. Die Wirkung seiner Beiträge entsteht jedoch nicht durch einzelne Sätze, sondern durch das wiederholte Muster: Unterricht wird relativiert, Expertise infrage gestellt, professionelle Strukturen als geistige Einengung dargestellt.</p>
<p>Dass keine wörtlichen Zitate angeführt werden, ist dabei kein Argument. Kritik richtet sich an Deutungsrahmen und Argumentationslinien – und die sind eindeutig. Persönliche Erfahrungen werden verallgemeinert und implizit zum Maßstab erhoben, während andere Lernwege systematisch abgewertet werden.</p>
<p>Kurz gesagt:<br />
Riedl zeigt angeblich nur „Alternativen“, positioniert sie aber regelmäßig gegen alles, was nicht seinem eigenen Weg entspricht – und verweigert anschließend die Verantwortung für die Wirkung seiner Texte.</p>
<p>Das ist keine Missinterpretation, sondern ein wiederkehrendes Muster. </p>
<p>Ich frage mich ernsthaft, ob dieser Mann noch in den Spiegel schauen kann, so konsequent wie er sich selbst belügt, Tatsachen verdreht, Schuld umkehrt und alles so lange verbiegt, bis es wieder ins eigene Weltbild passt.		</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian Beyreuther		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-41-teil/#comment-891</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Beyreuther]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 16:39:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=9079#comment-891</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-41-teil/#comment-890&quot;&gt;Klaus Wendel&lt;/a&gt;.

Lieber Klaus,

ich glaube, es macht inzwischen keinen Sinn mehr, auf Riedels Beiträge einzugehen. Seine Glaubwürdigkeit hat er über die Zeit selbst verspielt. Jedes Mal, wenn er andere angreift, provoziert oder abwertet, tappen wir in dieselbe Falle: Wir reagieren, wollen richtigstellen, einordnen, widerlegen – und genau davon lebt sein Blog.

Das Muster ist immer gleich. Er setzt auf Zuspitzung, persönliche Herabsetzung und bewusste Provokation, um Reaktionen zu erzeugen. Die inhaltliche Auseinandersetzung steht dabei längst nicht mehr im Vordergrund. Es geht um Aufmerksamkeit, um Bestätigung durch Widerspruch, um das Gefühl, relevant zu bleiben. Jede Antwort liefert ihm genau das.

Vielleicht ist es deshalb klüger, seinen Standpunkt einfach stehen zu lassen. Er kann schreiben, kommentieren und polemisieren, so viel er möchte. Die entscheidende Frage ist nicht, was er sagt, sondern: Wer glaubt ihm noch? Und da bin ich ziemlich sicher, dass die Tango-Gemeinschaft ihm längst nicht mehr folgt. Nicht aus Bosheit, sondern aus Ermüdung.

Deine Texte und Analysen haben Substanz und stehen für sich. Sie brauchen keine Spiegelung durch jemanden, der sich seit Jahren im Kreis dreht. Schweigen ist in diesem Fall kein Ausweichen, sondern eine bewusste Entscheidung, dem Spiel keine Bühne mehr zu geben.

Herzliche Grüße
Christian]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-41-teil/#comment-890">Klaus Wendel</a>.</p>
<p>Lieber Klaus,</p>
<p>ich glaube, es macht inzwischen keinen Sinn mehr, auf Riedels Beiträge einzugehen. Seine Glaubwürdigkeit hat er über die Zeit selbst verspielt. Jedes Mal, wenn er andere angreift, provoziert oder abwertet, tappen wir in dieselbe Falle: Wir reagieren, wollen richtigstellen, einordnen, widerlegen – und genau davon lebt sein Blog.</p>
<p>Das Muster ist immer gleich. Er setzt auf Zuspitzung, persönliche Herabsetzung und bewusste Provokation, um Reaktionen zu erzeugen. Die inhaltliche Auseinandersetzung steht dabei längst nicht mehr im Vordergrund. Es geht um Aufmerksamkeit, um Bestätigung durch Widerspruch, um das Gefühl, relevant zu bleiben. Jede Antwort liefert ihm genau das.</p>
<p>Vielleicht ist es deshalb klüger, seinen Standpunkt einfach stehen zu lassen. Er kann schreiben, kommentieren und polemisieren, so viel er möchte. Die entscheidende Frage ist nicht, was er sagt, sondern: Wer glaubt ihm noch? Und da bin ich ziemlich sicher, dass die Tango-Gemeinschaft ihm längst nicht mehr folgt. Nicht aus Bosheit, sondern aus Ermüdung.</p>
<p>Deine Texte und Analysen haben Substanz und stehen für sich. Sie brauchen keine Spiegelung durch jemanden, der sich seit Jahren im Kreis dreht. Schweigen ist in diesem Fall kein Ausweichen, sondern eine bewusste Entscheidung, dem Spiel keine Bühne mehr zu geben.</p>
<p>Herzliche Grüße<br />
Christian		</p>
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		<title>
		Von: Klaus Wendel		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-41-teil/#comment-890</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Wendel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 13:49:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-41-teil/#comment-889&quot;&gt;Christian Beyreuther&lt;/a&gt;.

Auf den Punkt gebracht!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-41-teil/#comment-889">Christian Beyreuther</a>.</p>
<p>Auf den Punkt gebracht!		</p>
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		<title>
		Von: Christian Beyreuther		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-41-teil/#comment-889</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Beyreuther]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 13:42:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=9079#comment-889</guid>

					<description><![CDATA[Mein Kommentar zu: Was ihr Tangolehrer nicht erzählt: 
https://milongafuehrer.blogspot.com/2026/01/was-ihnen-ihr-tangolehrer-nicht-erzahlt.html

Riedl diskreditiert mit diesem Text nicht einzelne Positionen, sondern pauschal tausende Tänzerinnen und Tänzer, Lehrerinnen und Lehrer sowie Veranstalter, die über Jahre hinweg Zeit, Geld, Energie und Verantwortung in ihren Tango investiert haben – mit Leidenschaft, Ausdauer und oft bis an die persönliche Belastungsgrenze. Was er dabei betreibt, ist keine Kritik, sondern Delegitimierung.

Der Kern des Problems ist nicht, dass Riedl Unterricht kritisch sieht oder Improvisation betont. Das darf man. Der Kern des Problems ist, dass er jede Form von Kompetenz, die nicht seiner eigenen Biografie entspricht, grundsätzlich entwertet. Wer gelernt hat, wer unterrichtet, wer organisiert, wer Strukturen aufbaut oder Verantwortung übernimmt, wird bei ihm automatisch verdächtig: verkrampft, kontrollierend, systemgläubig, unfrei.

Gleichzeitig erhebt er seine eigene Erfahrung zum Maßstab für alle – ohne sie jemals derselben Prüfung zu unterziehen, die er bei anderen anlegt. Unterricht sei überflüssig, Ausbildung führe in Sackgassen, Regeln verhinderten Lernen. Belege dafür bleibt er schuldig. Stattdessen liefert er Anekdoten, Selbstvergewisserung und ein permanentes „Ich habe es anders erlebt“. Das ist keine Analyse, das ist Selbsterzählung.

Besonders perfide ist dabei die Logik:
Weil es im Tango keine formalen Abschlüsse gibt, erklärt Riedl jede Form von Expertise für fragwürdig – außer der eigenen. Wer viel gelernt hat, hat angeblich nichts verstanden. Wer wenig gelernt hat, dafür aber überzeugt auftritt, gilt als authentisch. So immunisiert man sich elegant gegen jede fachliche Kritik.

Damit verschiebt er den Diskurs vollständig: Es geht nicht mehr um Inhalte, Qualität oder Praxis, sondern um Gesinnung. Wer nicht seiner Sicht folgt, hat „Angst vor Fehlern“, „Kontrollbedürfnis“ oder ein deformiertes Verhältnis zur Musik. Das ist kein Dialog, das ist Abwertung.

Der größte Widerspruch bleibt jedoch:
Riedl fordert Freiheit, Offenheit und Improvisation – verweigert sie aber konsequent allen, die zu anderen Schlüssen gekommen sind als er. Seine Freiheit endet dort, wo andere ihre anders erworbene Kompetenz ernst genommen wissen wollen.

Mit diesem Artikel hat er sich endgültig ins Abseits gestellt. Nicht, weil man seine Meinung nicht teilen dürfte, sondern weil er jede andere Erfahrung systematisch entwertet, während er selbst keinerlei belastbare Kompetenz nachweist. Wer Kompetenz abschafft, um sie exklusiv für sich zu beanspruchen, argumentiert nicht frei – er argumentiert bequem.

Kurz gesagt:
Riedl schreibt nicht über Lernen, er schreibt gegen Lernen.
Er schreibt nicht über Tango, er schreibt über sich.
Und wer so argumentiert, verspielt jede Glaubwürdigkeit als ernstzunehmender Diskussionspartner.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Kommentar zu: Was ihr Tangolehrer nicht erzählt:<br />
<a href="https://milongafuehrer.blogspot.com/2026/01/was-ihnen-ihr-tangolehrer-nicht-erzahlt.html" rel="nofollow ugc">https://milongafuehrer.blogspot.com/2026/01/was-ihnen-ihr-tangolehrer-nicht-erzahlt.html</a></p>
<p>Riedl diskreditiert mit diesem Text nicht einzelne Positionen, sondern pauschal tausende Tänzerinnen und Tänzer, Lehrerinnen und Lehrer sowie Veranstalter, die über Jahre hinweg Zeit, Geld, Energie und Verantwortung in ihren Tango investiert haben – mit Leidenschaft, Ausdauer und oft bis an die persönliche Belastungsgrenze. Was er dabei betreibt, ist keine Kritik, sondern Delegitimierung.</p>
<p>Der Kern des Problems ist nicht, dass Riedl Unterricht kritisch sieht oder Improvisation betont. Das darf man. Der Kern des Problems ist, dass er jede Form von Kompetenz, die nicht seiner eigenen Biografie entspricht, grundsätzlich entwertet. Wer gelernt hat, wer unterrichtet, wer organisiert, wer Strukturen aufbaut oder Verantwortung übernimmt, wird bei ihm automatisch verdächtig: verkrampft, kontrollierend, systemgläubig, unfrei.</p>
<p>Gleichzeitig erhebt er seine eigene Erfahrung zum Maßstab für alle – ohne sie jemals derselben Prüfung zu unterziehen, die er bei anderen anlegt. Unterricht sei überflüssig, Ausbildung führe in Sackgassen, Regeln verhinderten Lernen. Belege dafür bleibt er schuldig. Stattdessen liefert er Anekdoten, Selbstvergewisserung und ein permanentes „Ich habe es anders erlebt“. Das ist keine Analyse, das ist Selbsterzählung.</p>
<p>Besonders perfide ist dabei die Logik:<br />
Weil es im Tango keine formalen Abschlüsse gibt, erklärt Riedl jede Form von Expertise für fragwürdig – außer der eigenen. Wer viel gelernt hat, hat angeblich nichts verstanden. Wer wenig gelernt hat, dafür aber überzeugt auftritt, gilt als authentisch. So immunisiert man sich elegant gegen jede fachliche Kritik.</p>
<p>Damit verschiebt er den Diskurs vollständig: Es geht nicht mehr um Inhalte, Qualität oder Praxis, sondern um Gesinnung. Wer nicht seiner Sicht folgt, hat „Angst vor Fehlern“, „Kontrollbedürfnis“ oder ein deformiertes Verhältnis zur Musik. Das ist kein Dialog, das ist Abwertung.</p>
<p>Der größte Widerspruch bleibt jedoch:<br />
Riedl fordert Freiheit, Offenheit und Improvisation – verweigert sie aber konsequent allen, die zu anderen Schlüssen gekommen sind als er. Seine Freiheit endet dort, wo andere ihre anders erworbene Kompetenz ernst genommen wissen wollen.</p>
<p>Mit diesem Artikel hat er sich endgültig ins Abseits gestellt. Nicht, weil man seine Meinung nicht teilen dürfte, sondern weil er jede andere Erfahrung systematisch entwertet, während er selbst keinerlei belastbare Kompetenz nachweist. Wer Kompetenz abschafft, um sie exklusiv für sich zu beanspruchen, argumentiert nicht frei – er argumentiert bequem.</p>
<p>Kurz gesagt:<br />
Riedl schreibt nicht über Lernen, er schreibt gegen Lernen.<br />
Er schreibt nicht über Tango, er schreibt über sich.<br />
Und wer so argumentiert, verspielt jede Glaubwürdigkeit als ernstzunehmender Diskussionspartner.		</p>
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