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	Kommentare zu: Gedanken über Tango-Unterricht &#124; 32. Teil	</title>
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	<description>Ein Tango Blog von Klaus Wendel</description>
	<lastBuildDate>Thu, 11 Dec 2025 14:13:25 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Klaus Wendel		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-32-teil/#comment-815</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Wendel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2025 14:13:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-32-teil/#comment-813&quot;&gt;Theresa&lt;/a&gt;.

Liebe Theresa,
tut mir leid, dass ich Dir Lese-Stress verursache. Manchmal arbeite ich meine Ideenliste einfach etwas schneller ab – sonst verschwinden die Gedanken dazu wieder, und ich sitze dann vor der Überschrift und überlege, worum es eigentlich gehen sollte.
Ja, auch mir ist aufgefallen, dass rebotes inzwischen zu einer Art „Lückenfüller“ für ideenloses Tanzen geworden sind – der Verlegenheits-Standardschritt, sozusagen das „ähm“ des Tango. Dass es immer dieselben sind, war ja genau der Anlass meines Beitrags.
Deine Idee, sie bei Prácticas absichtlich zu verhindern, ist übrigens nicht neu: Ich rate schon lange davon ab, bei Di Sarli rebotes oder Verdopplungen zu verwenden. Wünschenswert wäre es aber, wenn sie dann wenigstens als 8tel-Synkope getanzt würden. 
Ich habe gehört, dass Carlos Espinosa sie sogar einmal in einem Workshop zum Thema Musikalität – bei Di Sarli! – ausdrücklich verboten hat und damit die ganze Gruppe zur Verzweiflung brachte. Ein schöner Beweis dafür, wie sehr Automatismen ohne musikalisches Bewusstsein verbreitet sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-32-teil/#comment-813">Theresa</a>.</p>
<p>Liebe Theresa,<br />
tut mir leid, dass ich Dir Lese-Stress verursache. Manchmal arbeite ich meine Ideenliste einfach etwas schneller ab – sonst verschwinden die Gedanken dazu wieder, und ich sitze dann vor der Überschrift und überlege, worum es eigentlich gehen sollte.<br />
Ja, auch mir ist aufgefallen, dass rebotes inzwischen zu einer Art „Lückenfüller“ für ideenloses Tanzen geworden sind – der Verlegenheits-Standardschritt, sozusagen das „ähm“ des Tango. Dass es immer dieselben sind, war ja genau der Anlass meines Beitrags.<br />
Deine Idee, sie bei Prácticas absichtlich zu verhindern, ist übrigens nicht neu: Ich rate schon lange davon ab, bei Di Sarli rebotes oder Verdopplungen zu verwenden. Wünschenswert wäre es aber, wenn sie dann wenigstens als 8tel-Synkope getanzt würden.<br />
Ich habe gehört, dass Carlos Espinosa sie sogar einmal in einem Workshop zum Thema Musikalität – bei Di Sarli! – ausdrücklich verboten hat und damit die ganze Gruppe zur Verzweiflung brachte. Ein schöner Beweis dafür, wie sehr Automatismen ohne musikalisches Bewusstsein verbreitet sind.		</p>
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		<title>
		Von: Theresa		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-unterricht-32-teil/#comment-813</link>

		<dc:creator><![CDATA[Theresa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Dec 2025 21:42:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lieber Klaus, du veröffentlichst ja zur Zeit in atemberaubendem Rhythmus, so dass man (ich) kaum mit dem Lesen nachkommt, geschweige denn mit dem Aufnehmen und Kommentieren.

Der Artikel über Rebotes ist hervorragend und benennt genau das, worauf es ankommt und was so selten bei den Leuten ankommt: die Vielfalt der Rebotes in Bezug auf Richtung, Position im Paar, Timing, Feinheiten in der Auführung. 

In der realen Milonga-Praxis ist ein Rebote fast immer ein &quot;Verlegenheits-Schritt&quot;, um von einer Figur zur anderen überzuleiten oder, im besten Fall, um die Tanzrichtung wiederzufinden. Und sehr sehr häufig ist die sehr ärgerliche Variante, dass an das Ende einer gedrehten Figur flugs ein Rebote angehängt wird, ohne der Folgenden die Möglichkeit zu geben, überhaupt anzukommen und zum Beispiel den Pivot, in dem sie gerade ist, zu Ende zu tanzen. Und zwar ein Rebote, bei dem man in den überhasteten Schritt hineinfällt bzw. als Folgende hineingedrängt wird. Danach geht es natürlich ohne jede Pause weiter in die nächste &quot;Figur&quot;. 

Ich mache in meiner Práctica manchmal die Vorgabe, eine Tanda lang oder wenigstens ein Stück lang keinen Rebote zu tanzen. (Abgeschaut habe ich mir das bei den baskischen Lehrern Joseba und Bakartxo.). Das fällt den Leuten unglaublich schwer wegen der festgefahrenen Gewohnheit. Aber es macht auch klar, dass man den Rebote als &quot;Verlegenheitsschritt&quot; viel weniger braucht als gedacht, oder genau genommen gar nicht. Umso mehr kann man sich dann solchen Rebotes widmen, die von der Musik inspiriert mit der Elastizität spielen.

Herzliche Grüße, Theresa]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Klaus, du veröffentlichst ja zur Zeit in atemberaubendem Rhythmus, so dass man (ich) kaum mit dem Lesen nachkommt, geschweige denn mit dem Aufnehmen und Kommentieren.</p>
<p>Der Artikel über Rebotes ist hervorragend und benennt genau das, worauf es ankommt und was so selten bei den Leuten ankommt: die Vielfalt der Rebotes in Bezug auf Richtung, Position im Paar, Timing, Feinheiten in der Auführung. </p>
<p>In der realen Milonga-Praxis ist ein Rebote fast immer ein &#8222;Verlegenheits-Schritt&#8220;, um von einer Figur zur anderen überzuleiten oder, im besten Fall, um die Tanzrichtung wiederzufinden. Und sehr sehr häufig ist die sehr ärgerliche Variante, dass an das Ende einer gedrehten Figur flugs ein Rebote angehängt wird, ohne der Folgenden die Möglichkeit zu geben, überhaupt anzukommen und zum Beispiel den Pivot, in dem sie gerade ist, zu Ende zu tanzen. Und zwar ein Rebote, bei dem man in den überhasteten Schritt hineinfällt bzw. als Folgende hineingedrängt wird. Danach geht es natürlich ohne jede Pause weiter in die nächste &#8222;Figur&#8220;. </p>
<p>Ich mache in meiner Práctica manchmal die Vorgabe, eine Tanda lang oder wenigstens ein Stück lang keinen Rebote zu tanzen. (Abgeschaut habe ich mir das bei den baskischen Lehrern Joseba und Bakartxo.). Das fällt den Leuten unglaublich schwer wegen der festgefahrenen Gewohnheit. Aber es macht auch klar, dass man den Rebote als &#8222;Verlegenheitsschritt&#8220; viel weniger braucht als gedacht, oder genau genommen gar nicht. Umso mehr kann man sich dann solchen Rebotes widmen, die von der Musik inspiriert mit der Elastizität spielen.</p>
<p>Herzliche Grüße, Theresa		</p>
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