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	Kommentare zu: Gedanken über Tango-Musik &#124; 1. Teil	</title>
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	<description>Ein Tango Blog von Klaus Wendel</description>
	<lastBuildDate>Thu, 29 Jan 2026 20:53:48 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Yokoito		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-musik-1-teil/#comment-901</link>

		<dc:creator><![CDATA[Yokoito]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 20:53:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=9203#comment-901</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-musik-1-teil/#comment-897&quot;&gt;Klaus Wendel&lt;/a&gt;.

Endlich mal eine Gelegenheit für ein wenig &quot;smart-assing&quot;. Der Elektroingenieur in mir gibt Protest gegen die Metapher von den durchgeknallten Sicherungen zu Protokoll. Wenn eine Sicherung rausfliegt, ist das elektrische Gerät - auch wenn es vielleicht etwas streng riecht - danach inaktiv. Google bietet auf die Frage nach Synonymen folgendes an: 
Die Redewendung beschreibt den völligen Verlust der Selbstbeherrschung oder einen plötzlichen Wutausbruch. Synonyme sind u.a. ausflippen, durchdrehen, die Pferde gehen mit jemandem durch, außer Kontrolle geraten, die Beherrschung verlieren, ausrasten, einen Rappel bekommen, durchknallen oder von allen guten Geistern verlassen sein. 
Hier sind weitere Synonyme nach Nuancen sortiert:
Wut/Kontrollverlust: Ausrasten, austicken, explodieren, einen Kurzschluss bekommen, am Rad drehen.
Verrücktheit/Verwirrung: Von allen guten Geistern verlassen, den Verstand verloren haben, neben der Rolle stehen, übergeschnappt.
Umgangssprachlich: Einen Vogel haben, nicht mehr alle Tassen im Schrank haben, spinnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-musik-1-teil/#comment-897">Klaus Wendel</a>.</p>
<p>Endlich mal eine Gelegenheit für ein wenig &#8222;smart-assing&#8220;. Der Elektroingenieur in mir gibt Protest gegen die Metapher von den durchgeknallten Sicherungen zu Protokoll. Wenn eine Sicherung rausfliegt, ist das elektrische Gerät &#8211; auch wenn es vielleicht etwas streng riecht &#8211; danach inaktiv. Google bietet auf die Frage nach Synonymen folgendes an:<br />
Die Redewendung beschreibt den völligen Verlust der Selbstbeherrschung oder einen plötzlichen Wutausbruch. Synonyme sind u.a. ausflippen, durchdrehen, die Pferde gehen mit jemandem durch, außer Kontrolle geraten, die Beherrschung verlieren, ausrasten, einen Rappel bekommen, durchknallen oder von allen guten Geistern verlassen sein.<br />
Hier sind weitere Synonyme nach Nuancen sortiert:<br />
Wut/Kontrollverlust: Ausrasten, austicken, explodieren, einen Kurzschluss bekommen, am Rad drehen.<br />
Verrücktheit/Verwirrung: Von allen guten Geistern verlassen, den Verstand verloren haben, neben der Rolle stehen, übergeschnappt.<br />
Umgangssprachlich: Einen Vogel haben, nicht mehr alle Tassen im Schrank haben, spinnen.		</p>
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		<title>
		Von: Christian Beyreuther		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-musik-1-teil/#comment-900</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Beyreuther]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 11:54:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-musik-1-teil/#comment-899&quot;&gt;Klaus Wendel&lt;/a&gt;.

Nachtrag:
https://milongafuehrer.blogspot.com/2026/01/wider-den-tango-ungeist.html

Was Riedl hier erneut betreibt, ist kein Missverständnis, sondern selektives Zitieren mit klarer Absicht. Er greift einzelne Passagen heraus, löst sie vollständig aus ihrem Kontext und verschweigt dabei konsequent, dass die betreffende Buchkritik explizit, mehrfach und unmissverständlich als Satire gekennzeichnet war.

Bereits die Einleitung lautete unübersehbar:

https://tangoblogblog.wordpress.com/2025/04/14/gastbeitrag-von-christian-beyreuther-der-grose-riedl-tango-fuhrer/

„Willkommen beim großen Riedl-Tango-Führer – ein satirisch-scharfes Handbuch für alle, die sich fragen: Wer ist dieser Mann eigentlich? Und warum redet er so viel über andere?“

Wer diesen Rahmen ignoriert, will ihn ignorieren. Satire ist kein Geheimcode, sondern ein literarisches Stilmittel, das Riedl selbst seit Jahren nutzt, um andere herabzusetzen, zu karikieren und zu diskreditieren – nur nennt er es dann „Meinungsfreiheit“, „Ironie“ oder „kritische Zuspitzung“.

Die Reduktion einer satirischen Buchkritik auf den Vorwurf einer Nähe zu historischen Verbrechen ist daher keine inhaltliche Auseinandersetzung, sondern ein Ausweichmanöver. Sie ersetzt Argumente durch moralische Eskalation und verschiebt die Diskussion bewusst weg vom eigentlichen Punkt: der inhaltlichen Kritik an Texten, Auftreten und Selbstinszenierung.

Niemand hat zu Bücherverbrennungen aufgerufen. Niemand hat historische Gewalt legitimiert.
Der Vergleich wird allein von Riedl gezogen – und zwar nachträglich, strategisch und ausschließlich zur Selbstviktimisierung.

Dass ausgerechnet jemand, der seit Jahren andere pauschal abwertet, verspottet und delegitimiert, nun jede satirische Zuspitzung als moralischen Skandal rahmt, spricht nicht für Sensibilität, sondern für argumentative Erschöpfung.

Kurz gesagt:
Wer Satire nur dann erkennt, wenn sie von ihm selbst stammt, und sie bei anderen zur „Entgleisung“ erklärt, zeigt nicht moralische Größe – sondern intellektuelle Unredlichkeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-musik-1-teil/#comment-899">Klaus Wendel</a>.</p>
<p>Nachtrag:<br />
<a href="https://milongafuehrer.blogspot.com/2026/01/wider-den-tango-ungeist.html" rel="nofollow ugc">https://milongafuehrer.blogspot.com/2026/01/wider-den-tango-ungeist.html</a></p>
<p>Was Riedl hier erneut betreibt, ist kein Missverständnis, sondern selektives Zitieren mit klarer Absicht. Er greift einzelne Passagen heraus, löst sie vollständig aus ihrem Kontext und verschweigt dabei konsequent, dass die betreffende Buchkritik explizit, mehrfach und unmissverständlich als Satire gekennzeichnet war.</p>
<p>Bereits die Einleitung lautete unübersehbar:</p>
<p><a href="https://tangoblogblog.wordpress.com/2025/04/14/gastbeitrag-von-christian-beyreuther-der-grose-riedl-tango-fuhrer/" rel="nofollow ugc">https://tangoblogblog.wordpress.com/2025/04/14/gastbeitrag-von-christian-beyreuther-der-grose-riedl-tango-fuhrer/</a></p>
<p>„Willkommen beim großen Riedl-Tango-Führer – ein satirisch-scharfes Handbuch für alle, die sich fragen: Wer ist dieser Mann eigentlich? Und warum redet er so viel über andere?“</p>
<p>Wer diesen Rahmen ignoriert, will ihn ignorieren. Satire ist kein Geheimcode, sondern ein literarisches Stilmittel, das Riedl selbst seit Jahren nutzt, um andere herabzusetzen, zu karikieren und zu diskreditieren – nur nennt er es dann „Meinungsfreiheit“, „Ironie“ oder „kritische Zuspitzung“.</p>
<p>Die Reduktion einer satirischen Buchkritik auf den Vorwurf einer Nähe zu historischen Verbrechen ist daher keine inhaltliche Auseinandersetzung, sondern ein Ausweichmanöver. Sie ersetzt Argumente durch moralische Eskalation und verschiebt die Diskussion bewusst weg vom eigentlichen Punkt: der inhaltlichen Kritik an Texten, Auftreten und Selbstinszenierung.</p>
<p>Niemand hat zu Bücherverbrennungen aufgerufen. Niemand hat historische Gewalt legitimiert.<br />
Der Vergleich wird allein von Riedl gezogen – und zwar nachträglich, strategisch und ausschließlich zur Selbstviktimisierung.</p>
<p>Dass ausgerechnet jemand, der seit Jahren andere pauschal abwertet, verspottet und delegitimiert, nun jede satirische Zuspitzung als moralischen Skandal rahmt, spricht nicht für Sensibilität, sondern für argumentative Erschöpfung.</p>
<p>Kurz gesagt:<br />
Wer Satire nur dann erkennt, wenn sie von ihm selbst stammt, und sie bei anderen zur „Entgleisung“ erklärt, zeigt nicht moralische Größe – sondern intellektuelle Unredlichkeit.		</p>
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		<title>
		Von: Klaus Wendel		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-musik-1-teil/#comment-897</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Wendel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 11:07:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=9203#comment-897</guid>

					<description><![CDATA[&lt;a href=&quot;https://milongafuehrer.blogspot.com/2026/01/wider-den-tango-ungeist.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow ugc&quot;&gt;&lt;strong&gt;Gerhard Riedl hat es wieder einmal geschafft: Aufmerksamkeit durch Erhöhung des Bullshit-Grades.&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;
Der lag bisher bei 10. Diesmal vergeben wir eine glatte 20.
Was ist passiert?
Christian Beyreuther hat Riedls Buch kritisiert. Etwas ungeschickt, na gut. Er riet dazu, es in den Kachelofen zu werfen. &lt;strong&gt;Riedls Schnappatmung: Alarm! Bücherverbrennung!&lt;/strong&gt; Wenn man einen Skandal hochkochen möchte und ihn mit der &quot;Bücherverbrennung&quot; assoziiert. Die Nazikeule scheint Riedl immer noch als Mittel zur Diskreditierung recht zu sein!  
&lt;strong&gt;Schon der Titel „WIDER DEN TANGO-GEIST“ verrät das eigentliche Problem:
Offenbar hält sich Riedl selbst für den Hüter dieses ominösen „Tango-Geistes“ – und erklärt Kritiker kurzerhand zu dessen Feinden.&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;Aber, um es mal deutlich zu sagen: Daraus einen Vergleich mit der Bücherverbrennung von 1933 zu machen, ist keine bloße Polemik mehr, sondern ein missbräuchliche, hochstilisierte Assoziation. Man möchte hier seinem Kritiker eine Nähe zum Nazitum anheften.&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;Sich obendrein selbst und seinen „Großen Milongaführer“ in eine Reihe mit &lt;em&gt;Erich Kästner, Heinrich Mann, Sigmund Freud, Kurt Tucholsky und Erich Maria Remarque&lt;/em&gt; zu stellen, ist eine Selbstüberschätzung von beeindruckender Größenordnung. Und obendrein ein oberpeinlicher Versuch der eigenen Opferstilisierung.&lt;/strong&gt;

Hier wird ein Kritiker in die Nähe von Nazis gerückt, nur weil er ein Buch harsch ablehnt.
Das geht eindeutig zu weit.
Man darf Bücher verreißen – besonders solche, die sich als Sachbuch ausgeben und nicht halten, was sie versprechen.
In diesem „Großen Milongaführer“ wird schließlich keine Gesinnung bekämpft, sondern ein Text kritisiert.
Außerdem darf jeder mit seinem Eigentum tun, was er will.
Man darf dieses Machwerk polemisch ablehnen.
Und man darf seinen Nutzwert auf Wärmeerzeugung reduzieren, um wenigstens noch etwas davon zu haben.
Dafür die „Bücherverbrennung von 1933“ zu bemühen, überschreitet jede Grenze.
Das ist keine Debatte mehr. Das ist eine Entgleisung.
&lt;strong&gt;Aber das macht Riedl gerne: Er greift notfalls in die Historienkiste mit Opfervergleichen – meisten mit großen Namen  – ein billiger, dämlicher Empörungstrick! &lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;Dieses Mal kann ich es mir nicht verkneifen, aber ich muss wirklich fragen, ob bei diesem Mann nicht alle Sicherungen durchgeknallt sind. &lt;/strong&gt;
Übrigens, ich habe das Problem anders gelöst: Ich habe den &quot;Großen Milongaführer&quot; aus Umweltgründen im Altpapier entsorgt. Denn Riedl weigerte sich mir den Kaufpreis wegen &quot;Täuschung&quot; zurückzuzahlen. Und ich vermute, dass er beim Titel des Buches wohl an sich gedacht hat. 

PS: Wer Christian Beyreuthers Buchkritik wirklich für eine Entgleisung des Tonfalls hält, wie es Riedl &lt;a href=&quot;https://milongafuehrer.blogspot.com/2026/01/wider-den-tango-ungeist.html?showComment=1769686260326#c3175611477319447966&quot; rel=&quot;nofollow ugc&quot;&gt;in seinem jüngsten Kommentar&lt;/a&gt; versucht, sollte sich mal diese &lt;a href=&quot;https://youtu.be/GycuF_3bXX0?si=zj91trg_F6YvxCsw&quot; rel=&quot;nofollow ugc&quot;&gt;Buchkritik von Denis Scheck&lt;/a&gt; ansehen. Dagegen ist Christians Kritik noch eine warme Dusche. 
Mal sehen, ob Riedl jetzt wieder einen verzwickten Zusammenhang zwischen dem von Scheck kritisiertem, rechtsgesinnten Buch von Grosz und Nazitum konstruiert. Zutrauen tue ich ihm mittlerweile alles. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://milongafuehrer.blogspot.com/2026/01/wider-den-tango-ungeist.html" target="_blank" rel="nofollow ugc"><strong>Gerhard Riedl hat es wieder einmal geschafft: Aufmerksamkeit durch Erhöhung des Bullshit-Grades.</strong></a><br />
Der lag bisher bei 10. Diesmal vergeben wir eine glatte 20.<br />
Was ist passiert?<br />
Christian Beyreuther hat Riedls Buch kritisiert. Etwas ungeschickt, na gut. Er riet dazu, es in den Kachelofen zu werfen. <strong>Riedls Schnappatmung: Alarm! Bücherverbrennung!</strong> Wenn man einen Skandal hochkochen möchte und ihn mit der &#8222;Bücherverbrennung&#8220; assoziiert. Die Nazikeule scheint Riedl immer noch als Mittel zur Diskreditierung recht zu sein!<br />
<strong>Schon der Titel „WIDER DEN TANGO-GEIST“ verrät das eigentliche Problem:<br />
Offenbar hält sich Riedl selbst für den Hüter dieses ominösen „Tango-Geistes“ – und erklärt Kritiker kurzerhand zu dessen Feinden.</strong></p>
<p><strong>Aber, um es mal deutlich zu sagen: Daraus einen Vergleich mit der Bücherverbrennung von 1933 zu machen, ist keine bloße Polemik mehr, sondern ein missbräuchliche, hochstilisierte Assoziation. Man möchte hier seinem Kritiker eine Nähe zum Nazitum anheften.</strong></p>
<p><strong>Sich obendrein selbst und seinen „Großen Milongaführer“ in eine Reihe mit <em>Erich Kästner, Heinrich Mann, Sigmund Freud, Kurt Tucholsky und Erich Maria Remarque</em> zu stellen, ist eine Selbstüberschätzung von beeindruckender Größenordnung. Und obendrein ein oberpeinlicher Versuch der eigenen Opferstilisierung.</strong></p>
<p>Hier wird ein Kritiker in die Nähe von Nazis gerückt, nur weil er ein Buch harsch ablehnt.<br />
Das geht eindeutig zu weit.<br />
Man darf Bücher verreißen – besonders solche, die sich als Sachbuch ausgeben und nicht halten, was sie versprechen.<br />
In diesem „Großen Milongaführer“ wird schließlich keine Gesinnung bekämpft, sondern ein Text kritisiert.<br />
Außerdem darf jeder mit seinem Eigentum tun, was er will.<br />
Man darf dieses Machwerk polemisch ablehnen.<br />
Und man darf seinen Nutzwert auf Wärmeerzeugung reduzieren, um wenigstens noch etwas davon zu haben.<br />
Dafür die „Bücherverbrennung von 1933“ zu bemühen, überschreitet jede Grenze.<br />
Das ist keine Debatte mehr. Das ist eine Entgleisung.<br />
<strong>Aber das macht Riedl gerne: Er greift notfalls in die Historienkiste mit Opfervergleichen – meisten mit großen Namen  – ein billiger, dämlicher Empörungstrick! </strong></p>
<p><strong>Dieses Mal kann ich es mir nicht verkneifen, aber ich muss wirklich fragen, ob bei diesem Mann nicht alle Sicherungen durchgeknallt sind. </strong><br />
Übrigens, ich habe das Problem anders gelöst: Ich habe den &#8222;Großen Milongaführer&#8220; aus Umweltgründen im Altpapier entsorgt. Denn Riedl weigerte sich mir den Kaufpreis wegen &#8222;Täuschung&#8220; zurückzuzahlen. Und ich vermute, dass er beim Titel des Buches wohl an sich gedacht hat. </p>
<p>PS: Wer Christian Beyreuthers Buchkritik wirklich für eine Entgleisung des Tonfalls hält, wie es Riedl <a href="https://milongafuehrer.blogspot.com/2026/01/wider-den-tango-ungeist.html?showComment=1769686260326#c3175611477319447966" rel="nofollow ugc">in seinem jüngsten Kommentar</a> versucht, sollte sich mal diese <a href="https://youtu.be/GycuF_3bXX0?si=zj91trg_F6YvxCsw" rel="nofollow ugc">Buchkritik von Denis Scheck</a> ansehen. Dagegen ist Christians Kritik noch eine warme Dusche.<br />
Mal sehen, ob Riedl jetzt wieder einen verzwickten Zusammenhang zwischen dem von Scheck kritisiertem, rechtsgesinnten Buch von Grosz und Nazitum konstruiert. Zutrauen tue ich ihm mittlerweile alles. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Klaus Wendel		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-musik-1-teil/#comment-899</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Wendel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 10:29:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=9203#comment-899</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-musik-1-teil/#comment-898&quot;&gt;Christian Beyreuther&lt;/a&gt;.

Das wollte ich gerade noch meinem Kommentar hinzufügen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-musik-1-teil/#comment-898">Christian Beyreuther</a>.</p>
<p>Das wollte ich gerade noch meinem Kommentar hinzufügen.		</p>
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		<title>
		Von: Christian Beyreuther		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-musik-1-teil/#comment-898</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Beyreuther]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 10:25:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=9203#comment-898</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-musik-1-teil/#comment-897&quot;&gt;Klaus Wendel&lt;/a&gt;.

Dies ist eine Antwort auf Gerhard Riedls Beitrag &lt;a href=&quot;https://milongafuehrer.blogspot.com/2026/01/wider-den-tango-ungeist.html&quot; rel=&quot;nofollow ugc&quot;&gt;&quot;WIDER DEN TANGO-UNGEIST&quot;&lt;/a&gt; 
Der Vergleich hinkt nicht nur – er ist historisch falsch und moralisch missbräuchlich.
Die nationalsozialistischen Bücherverbrennungen fanden am 10. Mai 1933 statt, unter anderem auf dem Berliner Opernplatz (heute Bebelplatz). Sie waren staatlich organisiert, ideologisch motiviert und richteten sich systematisch gegen Autorinnen und Autoren wie Erich Kästner, Heinrich Mann, Sigmund Freud, Kurt Tucholsky und Erich Maria Remarque. Sie waren Teil eines totalitären Projekts, das wenige Jahre später im Holocaust gipfelte.

Davon zu sprechen, wenn jemand polemisch einen Kachelofen oder Holzofen erwähnt, ist keine historische Sensibilität, sondern eine dramatisierende Verzerrung. In Deutschland – wie in vielen anderen Ländern – werden seit Jahrzehnten Zeitungen, Altpapier oder alte Bücher zum Anfeuern privater Öfen genutzt, ohne dass damit auch nur entfernt eine Nähe zu nationalsozialistischen Verbrechen hergestellt wird.

Wer solche Vergleiche dennoch zieht, instrumentalisiert die Geschichte, um Kritik moralisch zu diskreditieren. Das ist keine Aufarbeitung, sondern Relativierung durch Überhöhung. Der Holocaust und die Bücherverbrennungen von 1933 sind keine rhetorischen Werkzeuge, die man auspackt, wenn einem die Argumente ausgehen.

Gerade angesichts der deutschen Geschichte ist Zurückhaltung geboten:
Nicht jede geschmacklose Metapher ist ein politisches Verbrechen – aber jede leichtfertige Nazianalogie ist eine Verharmlosung der tatsächlichen Verbrechen.

Die eigentliche Entgleisung liegt daher nicht in einer polemischen Formulierung, sondern im Versuch, jede Kritik durch historische Maximalvergleiche mundtot zu machen. Das hilft weder der Debatte noch dem Gedenken – und schon gar nicht dem Tango.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-musik-1-teil/#comment-897">Klaus Wendel</a>.</p>
<p>Dies ist eine Antwort auf Gerhard Riedls Beitrag <a href="https://milongafuehrer.blogspot.com/2026/01/wider-den-tango-ungeist.html" rel="nofollow ugc">&#8222;WIDER DEN TANGO-UNGEIST&#8220;</a><br />
Der Vergleich hinkt nicht nur – er ist historisch falsch und moralisch missbräuchlich.<br />
Die nationalsozialistischen Bücherverbrennungen fanden am 10. Mai 1933 statt, unter anderem auf dem Berliner Opernplatz (heute Bebelplatz). Sie waren staatlich organisiert, ideologisch motiviert und richteten sich systematisch gegen Autorinnen und Autoren wie Erich Kästner, Heinrich Mann, Sigmund Freud, Kurt Tucholsky und Erich Maria Remarque. Sie waren Teil eines totalitären Projekts, das wenige Jahre später im Holocaust gipfelte.</p>
<p>Davon zu sprechen, wenn jemand polemisch einen Kachelofen oder Holzofen erwähnt, ist keine historische Sensibilität, sondern eine dramatisierende Verzerrung. In Deutschland – wie in vielen anderen Ländern – werden seit Jahrzehnten Zeitungen, Altpapier oder alte Bücher zum Anfeuern privater Öfen genutzt, ohne dass damit auch nur entfernt eine Nähe zu nationalsozialistischen Verbrechen hergestellt wird.</p>
<p>Wer solche Vergleiche dennoch zieht, instrumentalisiert die Geschichte, um Kritik moralisch zu diskreditieren. Das ist keine Aufarbeitung, sondern Relativierung durch Überhöhung. Der Holocaust und die Bücherverbrennungen von 1933 sind keine rhetorischen Werkzeuge, die man auspackt, wenn einem die Argumente ausgehen.</p>
<p>Gerade angesichts der deutschen Geschichte ist Zurückhaltung geboten:<br />
Nicht jede geschmacklose Metapher ist ein politisches Verbrechen – aber jede leichtfertige Nazianalogie ist eine Verharmlosung der tatsächlichen Verbrechen.</p>
<p>Die eigentliche Entgleisung liegt daher nicht in einer polemischen Formulierung, sondern im Versuch, jede Kritik durch historische Maximalvergleiche mundtot zu machen. Das hilft weder der Debatte noch dem Gedenken – und schon gar nicht dem Tango.		</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian Beyreuther		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-musik-1-teil/#comment-892</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Beyreuther]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 19:37:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=9203#comment-892</guid>

					<description><![CDATA[Gerhard Riedl – Meinung ohne Fundament

Gerhard Riedl darf mit seinem Blog alt werden. Das steht ihm zu. Er kann schreiben, kommentieren, kritisieren und polemisieren, so viel er möchte. Niemand will ihm das nehmen. Meinungsfreiheit gilt auch dann, wenn man sie unerquicklich findet.

Das eigentliche Problem liegt woanders.

Riedl kritisiert seit Jahren Unterricht, Veranstalter, Lehrer, Tänzerinnen und Tänzer. Er weiß angeblich, wie es besser geht. Er weiß, was falsch läuft. Er weiß, was Tango „wirklich“ ist. Was jedoch auffällt: Er hat es nie geliefert.

Keine belegbare Praxis,
keine Verantwortung,
keine realen Beispiele,
keine Umsetzung dessen, was er anderen abspricht.

Er hat eine Meinung – aber kein Fundament.

Kritik ohne eigene Bewährung bleibt Behauptung. Wer anderen dauerhaft Kompetenz abspricht, müsste irgendwann zeigen, worauf sich die eigene Überlegenheit stützt. Genau das ist nie geschehen. Es gibt keine belastbare Referenz, keine nachprüfbare Leistung, kein Werk, das über das Kommentieren hinausgeht.

Riedl weiß angeblich, wie Veranstaltungen günstiger, besser, ehrlicher funktionieren. Er hat es nie vorgerechnet.
Er weiß angeblich, wie Tango ohne Unterricht besser gelernt wird. Er hat es nie gezeigt.
Er weiß angeblich, wie Musik „richtig“ zu tanzen ist. Er hat es nie vorgelebt.

Besonders deutlich wird das am immer wieder bemühten Thema Astor Piazzolla. Riedl beruft sich gerne darauf, Piazzollas Musik „intellektuell“ zu verstehen und tänzerisch höher zu verorten. Ob das Ausdruck tiefer musikalischer Durchdringung ist – oder eher eine rhetorische Finte –, bleibt offen. Fakt ist: Niemand hat ihn je überzeugend zu Piazzolla tanzen gesehen. Die Behauptung lässt sich leicht aufstellen, wenn sie nie eingelöst werden muss.

Natürlich ist Piazzolla eine feste Größe im Tango. Und ja, es gibt Menschen, die seine Musik lieben. Manche auf dem Sofa, manche im Konzertsaal, manche auch auf der Tanzfläche. Wenn Riedl zu Piazzolla tanzen möchte, soll er das selbstverständlich tun. Das ist völlig legitim. Entscheidend wäre jedoch nicht die Behauptung, sondern die Umsetzung: Sieht es gut aus? Fühlt es sich stimmig an? Trägt es im sozialen Tanz? Genau diese Fragen bleiben unbeantwortet.

Stattdessen wird Piazzolla oft als Distinktionsmerkmal genutzt: Wer ihn nicht tanzt oder nicht mag, gilt als rückständig; wer ihn beschwört, als überlegen. Das ersetzt kein Können, sondern kaschiert dessen Abwesenheit.

Überhaupt folgt Riedls Auftreten einem vertrauten Muster: Abwertung ersetzt Argumente, Ironie ersetzt Belege, Meinung ersetzt Erfahrung. Das mag unterhaltsam sein, ist aber keine Kompetenz.

Die Tangoszene hat sich längst weiterentwickelt. Sie lebt von Menschen, die investieren: Zeit, Geld, Energie, Verantwortung. Von Lehrern, die unterrichten. Von Veranstaltern, die rechnen. Von Tänzerinnen und Tänzern, die lernen, scheitern, weitergehen. Riedl steht daneben und kommentiert – mehr nicht.

Das ist erlaubt. Aber es ist folgenlos.

Wer nie liefert, kann auf Dauer nicht überzeugen. Wer nie Verantwortung übernimmt, kann sie anderen schwerlich absprechen. Und wer nur weiß, „wie es besser ginge“, ohne es je zu zeigen, bleibt genau das: ein Kommentator ohne Nachweis.

Soll Riedl schreiben, solange er will.
Soll er kritisieren, solange er möchte.

Aber ohne Fundament wird daraus nichts.
Meinung ersetzt keine Kompetenz.

Wer glaubt, mit Wohnzimmer-Milongas einen relevanten Beitrag zur Tango-Szene geleistet zu haben, irrt: Bequem, kostenlos und ohne Risiko mag alles „da“ sein, doch ohne Herausforderung, Reisebereitschaft und überprüfbare Qualität bleibt es ein intellektuelles Wohlfühlarrangement – Leberkässemmel statt Anspruch, Interpretation statt Tanz.

Und was man von dem großen Riedl Tango Führer halten soll, bleibt jedem überlassen. Ich empfehle die Lektüre wärmstens zum anzünden des Kachelofens. Und im Hintergrund darf gerne Piazzolla Musik knistern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerhard Riedl – Meinung ohne Fundament</p>
<p>Gerhard Riedl darf mit seinem Blog alt werden. Das steht ihm zu. Er kann schreiben, kommentieren, kritisieren und polemisieren, so viel er möchte. Niemand will ihm das nehmen. Meinungsfreiheit gilt auch dann, wenn man sie unerquicklich findet.</p>
<p>Das eigentliche Problem liegt woanders.</p>
<p>Riedl kritisiert seit Jahren Unterricht, Veranstalter, Lehrer, Tänzerinnen und Tänzer. Er weiß angeblich, wie es besser geht. Er weiß, was falsch läuft. Er weiß, was Tango „wirklich“ ist. Was jedoch auffällt: Er hat es nie geliefert.</p>
<p>Keine belegbare Praxis,<br />
keine Verantwortung,<br />
keine realen Beispiele,<br />
keine Umsetzung dessen, was er anderen abspricht.</p>
<p>Er hat eine Meinung – aber kein Fundament.</p>
<p>Kritik ohne eigene Bewährung bleibt Behauptung. Wer anderen dauerhaft Kompetenz abspricht, müsste irgendwann zeigen, worauf sich die eigene Überlegenheit stützt. Genau das ist nie geschehen. Es gibt keine belastbare Referenz, keine nachprüfbare Leistung, kein Werk, das über das Kommentieren hinausgeht.</p>
<p>Riedl weiß angeblich, wie Veranstaltungen günstiger, besser, ehrlicher funktionieren. Er hat es nie vorgerechnet.<br />
Er weiß angeblich, wie Tango ohne Unterricht besser gelernt wird. Er hat es nie gezeigt.<br />
Er weiß angeblich, wie Musik „richtig“ zu tanzen ist. Er hat es nie vorgelebt.</p>
<p>Besonders deutlich wird das am immer wieder bemühten Thema Astor Piazzolla. Riedl beruft sich gerne darauf, Piazzollas Musik „intellektuell“ zu verstehen und tänzerisch höher zu verorten. Ob das Ausdruck tiefer musikalischer Durchdringung ist – oder eher eine rhetorische Finte –, bleibt offen. Fakt ist: Niemand hat ihn je überzeugend zu Piazzolla tanzen gesehen. Die Behauptung lässt sich leicht aufstellen, wenn sie nie eingelöst werden muss.</p>
<p>Natürlich ist Piazzolla eine feste Größe im Tango. Und ja, es gibt Menschen, die seine Musik lieben. Manche auf dem Sofa, manche im Konzertsaal, manche auch auf der Tanzfläche. Wenn Riedl zu Piazzolla tanzen möchte, soll er das selbstverständlich tun. Das ist völlig legitim. Entscheidend wäre jedoch nicht die Behauptung, sondern die Umsetzung: Sieht es gut aus? Fühlt es sich stimmig an? Trägt es im sozialen Tanz? Genau diese Fragen bleiben unbeantwortet.</p>
<p>Stattdessen wird Piazzolla oft als Distinktionsmerkmal genutzt: Wer ihn nicht tanzt oder nicht mag, gilt als rückständig; wer ihn beschwört, als überlegen. Das ersetzt kein Können, sondern kaschiert dessen Abwesenheit.</p>
<p>Überhaupt folgt Riedls Auftreten einem vertrauten Muster: Abwertung ersetzt Argumente, Ironie ersetzt Belege, Meinung ersetzt Erfahrung. Das mag unterhaltsam sein, ist aber keine Kompetenz.</p>
<p>Die Tangoszene hat sich längst weiterentwickelt. Sie lebt von Menschen, die investieren: Zeit, Geld, Energie, Verantwortung. Von Lehrern, die unterrichten. Von Veranstaltern, die rechnen. Von Tänzerinnen und Tänzern, die lernen, scheitern, weitergehen. Riedl steht daneben und kommentiert – mehr nicht.</p>
<p>Das ist erlaubt. Aber es ist folgenlos.</p>
<p>Wer nie liefert, kann auf Dauer nicht überzeugen. Wer nie Verantwortung übernimmt, kann sie anderen schwerlich absprechen. Und wer nur weiß, „wie es besser ginge“, ohne es je zu zeigen, bleibt genau das: ein Kommentator ohne Nachweis.</p>
<p>Soll Riedl schreiben, solange er will.<br />
Soll er kritisieren, solange er möchte.</p>
<p>Aber ohne Fundament wird daraus nichts.<br />
Meinung ersetzt keine Kompetenz.</p>
<p>Wer glaubt, mit Wohnzimmer-Milongas einen relevanten Beitrag zur Tango-Szene geleistet zu haben, irrt: Bequem, kostenlos und ohne Risiko mag alles „da“ sein, doch ohne Herausforderung, Reisebereitschaft und überprüfbare Qualität bleibt es ein intellektuelles Wohlfühlarrangement – Leberkässemmel statt Anspruch, Interpretation statt Tanz.</p>
<p>Und was man von dem großen Riedl Tango Führer halten soll, bleibt jedem überlassen. Ich empfehle die Lektüre wärmstens zum anzünden des Kachelofens. Und im Hintergrund darf gerne Piazzolla Musik knistern.		</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Klaus Wendel		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-musik-1-teil/#comment-888</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Wendel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 13:38:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=9203#comment-888</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-musik-1-teil/#comment-887&quot;&gt;Christian Beyreuther&lt;/a&gt;.

Was mich an dieser Reaktion am meisten verblüfft, ist, wie locker dabei die Realität von rund 80 % der Tango-Szene ausgeblendet wird – weltweit.
Das läuft am Ende darauf hinaus:
Ein Großteil der Tänzerinnen und Tänzer tanzt angeblich schlecht, hört Musik falsch und hat musikalisch sowieso nichts verstanden. Und zufällig ist genau derjenige, der das behauptet, der Einzige mit dem richtigen Durchblick: Ein pensionierter Chemie- und Biologielehrer mit mäßigen Tanzkenntnissen. Es gibt in der Psychologie Beschreibungen für solche Personen, die ich hier nicht nennen möchte.  
Das ist schon eine elegante Logik:
Aus persönlichem Musikgeschmack wird ein Qualitätsmaßstab für die ganze Szene, und aus individueller Vorliebe ein Urteil über zig-tausende von Tänzern.
Man könnte auch sagen: Wenn 80 % der Tango-Welt angeblich auf dem Holzweg sind, dann muss man selbst schon auf einem sehr hohen Podest stehen, um das von dort oben so sicher beurteilen zu können.
Nur leider ersetzt diese Selbstüberhöhung keine Argumente.
Sie produziert vor allem eines: ein bequemes Weltbild, in dem man immer recht hat – und alle anderen erklärungsbedürftig sind.
Oder noch einfacher formuliert:
Wenn so viele Menschen angeblich falsch tanzen, falsch hören und falsch fühlen, Tango-Lehrer falsch unterrichten, dann liegt das Problem vielleicht nicht zuerst bei der Szene.
Sondern bei der Vorstellung, man selbst sei der Maßstab für alle anderen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-musik-1-teil/#comment-887">Christian Beyreuther</a>.</p>
<p>Was mich an dieser Reaktion am meisten verblüfft, ist, wie locker dabei die Realität von rund 80 % der Tango-Szene ausgeblendet wird – weltweit.<br />
Das läuft am Ende darauf hinaus:<br />
Ein Großteil der Tänzerinnen und Tänzer tanzt angeblich schlecht, hört Musik falsch und hat musikalisch sowieso nichts verstanden. Und zufällig ist genau derjenige, der das behauptet, der Einzige mit dem richtigen Durchblick: Ein pensionierter Chemie- und Biologielehrer mit mäßigen Tanzkenntnissen. Es gibt in der Psychologie Beschreibungen für solche Personen, die ich hier nicht nennen möchte.<br />
Das ist schon eine elegante Logik:<br />
Aus persönlichem Musikgeschmack wird ein Qualitätsmaßstab für die ganze Szene, und aus individueller Vorliebe ein Urteil über zig-tausende von Tänzern.<br />
Man könnte auch sagen: Wenn 80 % der Tango-Welt angeblich auf dem Holzweg sind, dann muss man selbst schon auf einem sehr hohen Podest stehen, um das von dort oben so sicher beurteilen zu können.<br />
Nur leider ersetzt diese Selbstüberhöhung keine Argumente.<br />
Sie produziert vor allem eines: ein bequemes Weltbild, in dem man immer recht hat – und alle anderen erklärungsbedürftig sind.<br />
Oder noch einfacher formuliert:<br />
Wenn so viele Menschen angeblich falsch tanzen, falsch hören und falsch fühlen, Tango-Lehrer falsch unterrichten, dann liegt das Problem vielleicht nicht zuerst bei der Szene.<br />
Sondern bei der Vorstellung, man selbst sei der Maßstab für alle anderen.		</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christian Beyreuther		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-musik-1-teil/#comment-887</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christian Beyreuther]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 10:51:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=9203#comment-887</guid>

					<description><![CDATA[https://milongafuehrer.blogspot.com/2026/01/dem-reduktor-ist-nichts-zu-schwor.html

Riedl hat wieder geliefert – erwartbar, polemisch, selbstreferenziell. Inhaltlich bringt das nichts Neues: Statt sich ernsthaft mit Wendels Argumenten zur Tango-Musik auseinanderzusetzen, arbeitet er sich an Etiketten, Unterstellungen und seiner altbekannten Abneigung gegen alles ab, was nicht in sein persönliches Weltbild passt. Das Muster ist identisch mit dem vorherigen Text: viel Ironie, wenig Erkenntnis, keine Lust auf Differenzierung.

Genau deshalb ist es eigentlich nicht mehr sinnvoll, darauf einzugehen. Jede direkte Antwort adelt diesen Dauerkommentar mit mehr Aufmerksamkeit, als er verdient. Wer provoziert werden will, lebt davon, dass andere reagieren. Lieber Klaus, das muss man nicht bedienen!! 

Wenn überhaupt, dann reicht Radio Riedl-Wahn völlig aus: ein Ort für satirische Spiegelung, nicht für ernsthafte Debatte. Mehr Stellungnahme ist unnötig. Riedl ist kein Diskussionspartner auf Augenhöhe, sondern ein Blogger, der sich seit Jahren im Kreis dreht und dessen Texte vor allem eines zeigen: wie wenig Bereitschaft zur inhaltlichen Entwicklung vorhanden ist. 

Kurz gesagt: Nicht beachten, sich nicht provozieren lassen. Ein Voll-Honk erster Sahne, der keine Aufmerksamkeit verdient. Der Tango braucht Auseinandersetzung, Neugier und Offenheit – nicht das immer gleiche Gelaber, das mit der Zeit ohnehin niemanden mehr interessiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://milongafuehrer.blogspot.com/2026/01/dem-reduktor-ist-nichts-zu-schwor.html" rel="nofollow ugc">https://milongafuehrer.blogspot.com/2026/01/dem-reduktor-ist-nichts-zu-schwor.html</a></p>
<p>Riedl hat wieder geliefert – erwartbar, polemisch, selbstreferenziell. Inhaltlich bringt das nichts Neues: Statt sich ernsthaft mit Wendels Argumenten zur Tango-Musik auseinanderzusetzen, arbeitet er sich an Etiketten, Unterstellungen und seiner altbekannten Abneigung gegen alles ab, was nicht in sein persönliches Weltbild passt. Das Muster ist identisch mit dem vorherigen Text: viel Ironie, wenig Erkenntnis, keine Lust auf Differenzierung.</p>
<p>Genau deshalb ist es eigentlich nicht mehr sinnvoll, darauf einzugehen. Jede direkte Antwort adelt diesen Dauerkommentar mit mehr Aufmerksamkeit, als er verdient. Wer provoziert werden will, lebt davon, dass andere reagieren. Lieber Klaus, das muss man nicht bedienen!! </p>
<p>Wenn überhaupt, dann reicht Radio Riedl-Wahn völlig aus: ein Ort für satirische Spiegelung, nicht für ernsthafte Debatte. Mehr Stellungnahme ist unnötig. Riedl ist kein Diskussionspartner auf Augenhöhe, sondern ein Blogger, der sich seit Jahren im Kreis dreht und dessen Texte vor allem eines zeigen: wie wenig Bereitschaft zur inhaltlichen Entwicklung vorhanden ist. </p>
<p>Kurz gesagt: Nicht beachten, sich nicht provozieren lassen. Ein Voll-Honk erster Sahne, der keine Aufmerksamkeit verdient. Der Tango braucht Auseinandersetzung, Neugier und Offenheit – nicht das immer gleiche Gelaber, das mit der Zeit ohnehin niemanden mehr interessiert.		</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Das Phänomen Nicole Nau – Ein Medien-Profi (bearbeitet) &#124; TANGOcompas		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-musik-1-teil/#comment-886</link>

		<dc:creator><![CDATA[Das Phänomen Nicole Nau – Ein Medien-Profi (bearbeitet) &#124; TANGOcompas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 10:47:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] Tut mir leid, aber hier liegt ein Missverständnis vor. Improvisierter Tango lässt sich nicht mit dem Walzer vergleichen, der seine Form überhaupt erst aus einem klar definierten Grundschritt erhält, also ein rhythmus-gebundener Tanz ist. Tango allerdings ein rhythmisch ungebundener Tanz. (siehe hier) [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Tut mir leid, aber hier liegt ein Missverständnis vor. Improvisierter Tango lässt sich nicht mit dem Walzer vergleichen, der seine Form überhaupt erst aus einem klar definierten Grundschritt erhält, also ein rhythmus-gebundener Tanz ist. Tango allerdings ein rhythmisch ungebundener Tanz. (siehe hier) [&#8230;]		</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Klaus Wendel		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-musik-1-teil/#comment-885</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Wendel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2026 13:51:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=9203#comment-885</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-musik-1-teil/#comment-884&quot;&gt;Yokoito&lt;/a&gt;.

Dass Amenábar zum Irrglauben verführt, sich bei Wahrnehmung der Musik in einer Musik-Strukturanlalyse wie die auf seinen Workshops vorgefertigten Pattern zu vorbereiteten Musiktiteln und seinen Schautafeln verfangen zu müssen, ist nach wie vor ein entscheidender Nachteil seiner sonst plausiblen Methode. Dass er da nicht nacharbeiten möchte, antwortete er mir in einem Briefwechsel. In seiner Antwort sagte er mir, dass er für die vielen Blogartikel und Social Media Resonanzen keine Zeit habe. Keine Zeit für Rezensionen? Ja, selbstbewusst ist er ja bekanntlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tangocompas.co/gedanken-ueber-tango-musik-1-teil/#comment-884">Yokoito</a>.</p>
<p>Dass Amenábar zum Irrglauben verführt, sich bei Wahrnehmung der Musik in einer Musik-Strukturanlalyse wie die auf seinen Workshops vorgefertigten Pattern zu vorbereiteten Musiktiteln und seinen Schautafeln verfangen zu müssen, ist nach wie vor ein entscheidender Nachteil seiner sonst plausiblen Methode. Dass er da nicht nacharbeiten möchte, antwortete er mir in einem Briefwechsel. In seiner Antwort sagte er mir, dass er für die vielen Blogartikel und Social Media Resonanzen keine Zeit habe. Keine Zeit für Rezensionen? Ja, selbstbewusst ist er ja bekanntlich.		</p>
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