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	Kommentare zu: Epoca de Oro	</title>
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	<description>Ein Tango Blog von Klaus Wendel</description>
	<lastBuildDate>Fri, 11 Nov 2022 15:38:55 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Jochen Lüders		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/epoca-de-oro-welche/#comment-142</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jochen Lüders]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2022 15:38:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#062; Warum sind die jeweiligen Tanzszenen [...] so getrennte Mikro-Universen?

Weil Tango-Tänzer im Normalfall nichts anderes können. Die Frauen haben meistens zumindest Yoga, Pilates oder etwas Ähnliches gemacht (und dadurch ein Minimum an Körperbewusstsein und Koordination) und immer mal wieder ein bisschen Standard/Latein, Salsa etc. getanzt. Die meisten Männer haben, wenn&#039;s hochkommt, mal in ihrer Jugend einen Tanzkurs gemacht und das war&#039;s dann meistens auch schon mit Koordination, Musik und Tanz. Und dann beschließen sie so um die 50 mit Tango anzufangen. Was soll da schon groß dabei rauskommen? Ist bzw. wäre ja auch nicht weiter schlimm, wenn viele / die meisten (?) nicht ernsthaft glauben würden, ihr jämmerliches Getrippel (vgl. deine Encuentro-Videos) wäre gutes Tanzen.

Ist Tango noch eine &quot;lebendige&quot; Tanzkultur? Da habe ich so meine Zweifel (und du offenbar ja auch) ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Warum sind die jeweiligen Tanzszenen [&#8230;] so getrennte Mikro-Universen?</p>
<p>Weil Tango-Tänzer im Normalfall nichts anderes können. Die Frauen haben meistens zumindest Yoga, Pilates oder etwas Ähnliches gemacht (und dadurch ein Minimum an Körperbewusstsein und Koordination) und immer mal wieder ein bisschen Standard/Latein, Salsa etc. getanzt. Die meisten Männer haben, wenn&#8217;s hochkommt, mal in ihrer Jugend einen Tanzkurs gemacht und das war&#8217;s dann meistens auch schon mit Koordination, Musik und Tanz. Und dann beschließen sie so um die 50 mit Tango anzufangen. Was soll da schon groß dabei rauskommen? Ist bzw. wäre ja auch nicht weiter schlimm, wenn viele / die meisten (?) nicht ernsthaft glauben würden, ihr jämmerliches Getrippel (vgl. deine Encuentro-Videos) wäre gutes Tanzen.</p>
<p>Ist Tango noch eine &#8222;lebendige&#8220; Tanzkultur? Da habe ich so meine Zweifel (und du offenbar ja auch) &#8230;		</p>
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		<title>
		Von: Jochen Lüders		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/epoca-de-oro-welche/#comment-141</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jochen Lüders]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2022 15:25:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#062; Wenn man nämlich heutzutage [...] war früher gar nicht die Zeit dazu. 

Was für ein Verständnis von &quot;musikalisch tanzen&quot; liegt dieser Aussage zugrunde? Können wir uns (für  Hobby-TänzerInnen!) auf das einigen, was ich in https://jochenlueders.de/?p=15837 beschreibe? 

Und zugegeben, dass ist noch weit weg von Amenabars hohen Ansprüchen (wie z.B. Verdoppelungen nur zu tanzen, wenn sie auch in der Musik &quot;angelegt&quot; sind). Aber deine Encuentro-Videos zeigen ja, wie wenige selbst die Grundlagen tänzerisch umsetzen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Wenn man nämlich heutzutage [&#8230;] war früher gar nicht die Zeit dazu. </p>
<p>Was für ein Verständnis von &#8222;musikalisch tanzen&#8220; liegt dieser Aussage zugrunde? Können wir uns (für  Hobby-TänzerInnen!) auf das einigen, was ich in <a href="https://jochenlueders.de/?p=15837" rel="nofollow ugc">https://jochenlueders.de/?p=15837</a> beschreibe? </p>
<p>Und zugegeben, dass ist noch weit weg von Amenabars hohen Ansprüchen (wie z.B. Verdoppelungen nur zu tanzen, wenn sie auch in der Musik &#8222;angelegt&#8220; sind). Aber deine Encuentro-Videos zeigen ja, wie wenige selbst die Grundlagen tänzerisch umsetzen können.		</p>
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		<title>
		Von: Jochen Lüders		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/epoca-de-oro-welche/#comment-140</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jochen Lüders]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2022 15:16:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tangocompas.co/?p=1265#comment-140</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/epoca-de-oro-welche/#comment-138&quot;&gt;Klaus Wendel&lt;/a&gt;.

&#062; während mir bei Pugliese der Rahmen sehr eng gesteckt wurde. (Schwer zu erklären)

Warum soll das &quot;schwer&quot; zu erklären sein? Bei einem typischen Troilo hast du ständig Dynamik- und Tempowechsel. Immer wieder verschwindet (oft unvorhersehbar) der Rhythmus bzw. die Akzente und man eiert mit einem Ritarando rum, bevor es irgendwann wieder weitergeht. Wie du ja selber richtig feststellst: &quot;Kriterien der Tanzqualität einer Musik sind nämlich keine Geschmackfrage, sondern sachlich zu begründen.&quot;

&#062; bei denn man sich hüten sollte, von „Gebrauchsmusik“ zu sprechen.

Ja, natürlich. Aber um diese anspruchsvolle Musik geht&#039;s dir doch in deinem Beitrag gerade nicht, oder?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tangocompas.co/epoca-de-oro-welche/#comment-138">Klaus Wendel</a>.</p>
<p>&gt; während mir bei Pugliese der Rahmen sehr eng gesteckt wurde. (Schwer zu erklären)</p>
<p>Warum soll das &#8222;schwer&#8220; zu erklären sein? Bei einem typischen Troilo hast du ständig Dynamik- und Tempowechsel. Immer wieder verschwindet (oft unvorhersehbar) der Rhythmus bzw. die Akzente und man eiert mit einem Ritarando rum, bevor es irgendwann wieder weitergeht. Wie du ja selber richtig feststellst: &#8222;Kriterien der Tanzqualität einer Musik sind nämlich keine Geschmackfrage, sondern sachlich zu begründen.&#8220;</p>
<p>&gt; bei denn man sich hüten sollte, von „Gebrauchsmusik“ zu sprechen.</p>
<p>Ja, natürlich. Aber um diese anspruchsvolle Musik geht&#8217;s dir doch in deinem Beitrag gerade nicht, oder?		</p>
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		<title>
		Von: Jochen Lüders		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/epoca-de-oro-welche/#comment-139</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jochen Lüders]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2022 15:09:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#062; Die Lager haben sich scheinbar mit einer Nichtvereinbarkeit zweier Tanz-Sparten abgefunden: Neo und EdO

Du verwendest &quot;Neo&quot; so selbstverständlich, als ob völlig klar wäre, was damit gemeint ist. Frag mal rum, was Leute unter &quot;Neo&quot; verstehen und du wirst völlig unterschiedliche Antworten bekommen. Die einen meinen damit alles, was nicht &quot;traditionell&quot; ist. Andere meinen &quot;Tango Nuevo&quot; (Piazzolla &#038; Co), wieder andere &quot;Coverversionen&quot; von modernen Orchestern. Die meisten meinen nach meiner Erfahrung Electro Tango (Gotan Project &#038; Co).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Die Lager haben sich scheinbar mit einer Nichtvereinbarkeit zweier Tanz-Sparten abgefunden: Neo und EdO</p>
<p>Du verwendest &#8222;Neo&#8220; so selbstverständlich, als ob völlig klar wäre, was damit gemeint ist. Frag mal rum, was Leute unter &#8222;Neo&#8220; verstehen und du wirst völlig unterschiedliche Antworten bekommen. Die einen meinen damit alles, was nicht &#8222;traditionell&#8220; ist. Andere meinen &#8222;Tango Nuevo&#8220; (Piazzolla &amp; Co), wieder andere &#8222;Coverversionen&#8220; von modernen Orchestern. Die meisten meinen nach meiner Erfahrung Electro Tango (Gotan Project &amp; Co).		</p>
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		<title>
		Von: Klaus Wendel		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/epoca-de-oro-welche/#comment-138</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Wendel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2022 17:48:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.tangocompas.co/epoca-de-oro-welche/#comment-137&quot;&gt;Jochen Lüders&lt;/a&gt;.

Danke, Jochen, eine mir bisher unbekannte, aber einleuchtende Sichtweise auf die EdO-Musik und ein möglicher Grund für das Taste-Freezing der Tango-Society. Nur werden das die eingefleischten Fans der EdO nicht gerne lesen, denn für den Begriff &quot;Gebrauchsmusik&quot; sind doch einige Aufnahmen musikalisch zu komplex. Seltsam ist doch, dass es nur wenige zeitgenössische - vorwiegend keine europäische - Musiker schaffen, diesen Tangos ihren besonderen Touch und den &quot;compás&quot; einzuhauchen, die ihn für Tänzer so attraktiv machen. Aber auch hier scheint für Tänzer:innen im Gewohnheitseffekt der Grund zu liegen. Wenn ich zum Beispiel Di Sarli tanze, scheint hier auf voller Tanzfläche die tänzerisch Freiheit für die Interpretationsmöglichkeiten unbegrenzt zu sein, während mir bei Pugliese der Rahmen sehr eng gesteckt wurde. (Schwer zu erklären). Es gab auch viele Musiker, die damals in den späten 40ern schon versuchten, aus dem Rahmen &quot;tanzbare Tangos&quot; auszubrechen und komplexere Tangos spielten (Troilo und Francini-Pointiere), bei denn man sich hüten sollte, von &quot;Gebrauchsmusik&quot; zu sprechen. Leider gibts es von Troilo kaum Tangos mit erträglicher Aufnahme-Qualität. Und dass es nach 5 Stücken langweilig wird, kann ich auch nicht bestätigen, denn bei jedem Stück sind die Phrasierungen und Akzente oft woanders (allerdings nicht für Ungeübte hörbar). Das ist auch der Grund, warum seit 70 Jahren immer noch gerne dazu getanzt wird, denn das ist bei allen anderen Tanzmusikrichtungen (Ausnahme Swing) anders.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.tangocompas.co/epoca-de-oro-welche/#comment-137">Jochen Lüders</a>.</p>
<p>Danke, Jochen, eine mir bisher unbekannte, aber einleuchtende Sichtweise auf die EdO-Musik und ein möglicher Grund für das Taste-Freezing der Tango-Society. Nur werden das die eingefleischten Fans der EdO nicht gerne lesen, denn für den Begriff &#8222;Gebrauchsmusik&#8220; sind doch einige Aufnahmen musikalisch zu komplex. Seltsam ist doch, dass es nur wenige zeitgenössische &#8211; vorwiegend keine europäische &#8211; Musiker schaffen, diesen Tangos ihren besonderen Touch und den &#8222;compás&#8220; einzuhauchen, die ihn für Tänzer so attraktiv machen. Aber auch hier scheint für Tänzer:innen im Gewohnheitseffekt der Grund zu liegen. Wenn ich zum Beispiel Di Sarli tanze, scheint hier auf voller Tanzfläche die tänzerisch Freiheit für die Interpretationsmöglichkeiten unbegrenzt zu sein, während mir bei Pugliese der Rahmen sehr eng gesteckt wurde. (Schwer zu erklären). Es gab auch viele Musiker, die damals in den späten 40ern schon versuchten, aus dem Rahmen &#8222;tanzbare Tangos&#8220; auszubrechen und komplexere Tangos spielten (Troilo und Francini-Pointiere), bei denn man sich hüten sollte, von &#8222;Gebrauchsmusik&#8220; zu sprechen. Leider gibts es von Troilo kaum Tangos mit erträglicher Aufnahme-Qualität. Und dass es nach 5 Stücken langweilig wird, kann ich auch nicht bestätigen, denn bei jedem Stück sind die Phrasierungen und Akzente oft woanders (allerdings nicht für Ungeübte hörbar). Das ist auch der Grund, warum seit 70 Jahren immer noch gerne dazu getanzt wird, denn das ist bei allen anderen Tanzmusikrichtungen (Ausnahme Swing) anders.		</p>
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		<title>
		Von: Jochen Lüders		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/epoca-de-oro-welche/#comment-137</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jochen Lüders]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2022 17:17:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#062; [...] aber wünsche mir neue Tangos in dieser Qualität der Epoca de Oro [...]

Fangen wir mal mit der &quot;Qualität&quot; an. Wenn man mit ausgebildeten Musikern spricht, bekommt man schon ganz andere Antworten. Wie man sich doch bereits an der enormen Anzahl der Tangos denken kann, handelte es sich zum Großteil um eine Massenproduktion von (meistens) ziemlich simpel gestrickter Unterhaltungsmusik nach dem Geschmack der Zeit. Daran ist ja auch gar nichts Verwerfliches, niemand erwartet von einem Rock&#039;n&#039;Roll, Swing oder WasAuchImmer Stück große künstlerische Qualität. Es war halt (Gebrauchs-) Musik zum TANZEN. Und egal welches der &quot;großen Orchester&quot; ich mir anhöre, nach spätestens fünf Stücken wird&#039;s doch schnell langweilig, weil alles so gleich klingt. (Nur deshalb erkennt man ja relativ leicht z.B. einen Di Sarli und kann ihn von d&#039;Arienzo unterscheiden.)

Zweitens: Es gibt durchaus &quot;neue Tangos&quot; wie z.B. von Walton / Van Duinen (https://waltonvanduinen.bandcamp.com), dem Alex Krebs Orchestra (https://alexkrebstangoorchestra.com) und dem Solo Tango Orquestra (https://www.youtube.com/watch?v=23QAoWkDNQE), nur werden die halt nicht gespielt. Es werden ja nicht mal neue, frischere Interpretationen (&quot;Coverversionen&quot;) der alten Stücke gespielt (vgl. https://jochenlueders.de/?p=15859). Deswegen gibt es für Musiker, Komponisten, Arrangeure etc. eigentlich keinen Grund neue Tango-Musik zu schaffen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; [&#8230;] aber wünsche mir neue Tangos in dieser Qualität der Epoca de Oro [&#8230;]</p>
<p>Fangen wir mal mit der &#8222;Qualität&#8220; an. Wenn man mit ausgebildeten Musikern spricht, bekommt man schon ganz andere Antworten. Wie man sich doch bereits an der enormen Anzahl der Tangos denken kann, handelte es sich zum Großteil um eine Massenproduktion von (meistens) ziemlich simpel gestrickter Unterhaltungsmusik nach dem Geschmack der Zeit. Daran ist ja auch gar nichts Verwerfliches, niemand erwartet von einem Rock&#8217;n&#8217;Roll, Swing oder WasAuchImmer Stück große künstlerische Qualität. Es war halt (Gebrauchs-) Musik zum TANZEN. Und egal welches der &#8222;großen Orchester&#8220; ich mir anhöre, nach spätestens fünf Stücken wird&#8217;s doch schnell langweilig, weil alles so gleich klingt. (Nur deshalb erkennt man ja relativ leicht z.B. einen Di Sarli und kann ihn von d&#8217;Arienzo unterscheiden.)</p>
<p>Zweitens: Es gibt durchaus &#8222;neue Tangos&#8220; wie z.B. von Walton / Van Duinen (<a href="https://waltonvanduinen.bandcamp.com" rel="nofollow ugc">https://waltonvanduinen.bandcamp.com</a>), dem Alex Krebs Orchestra (<a href="https://alexkrebstangoorchestra.com" rel="nofollow ugc">https://alexkrebstangoorchestra.com</a>) und dem Solo Tango Orquestra (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=23QAoWkDNQE" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=23QAoWkDNQE</a>), nur werden die halt nicht gespielt. Es werden ja nicht mal neue, frischere Interpretationen (&#8222;Coverversionen&#8220;) der alten Stücke gespielt (vgl. <a href="https://jochenlueders.de/?p=15859" rel="nofollow ugc">https://jochenlueders.de/?p=15859</a>). Deswegen gibt es für Musiker, Komponisten, Arrangeure etc. eigentlich keinen Grund neue Tango-Musik zu schaffen.		</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alles hat seine Zeit&#8230; &#8211; mYlonga		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/epoca-de-oro-welche/#comment-101</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alles hat seine Zeit&#8230; &#8211; mYlonga]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jun 2021 15:50:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] Die &#8220;Vielfalt des Tangos&#8221;,  mit der diese Schule im Untertitel wirbt, habe ich hier allerdings nicht erlebt. Dafür habe ich samstags das Kreuzberger &#8220;Bebop&#8221; http://kroestango.de/aktuelles/immer-wieder-samstags-bei-thomas-k-im-bebop/ , sonntags das &#8220;Tangoloft&#8221; im Wedding besucht http://kroestango.de/aktuelles/adios-tangoloft-hasta-luego/ .  Im Mala Junta wechselten zwar wöchentlich die DJs, aber nicht die grundsätzliche Stilrichtung. Alle durchaus wahrnehmbaren Nuancen beweg(t)en sich im Rahmen dessen, was ich &#8220;klassischen Tango&#8221; nenne &#8211;  also Musik, die in den goldigen Zeiten vor dem Ende der 1950er Jahre aufgenommen wurde.  Wer eine ausführliche Erörterung  des Begriffs der &#8220;&#8221;Epoca d&#8217; Oro&#8221; sucht, schlage im Blog von Klaus Wedel nach. https://www.tangocompas.co/epoca-de-oro-welche/   [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Die &#8220;Vielfalt des Tangos&#8221;,  mit der diese Schule im Untertitel wirbt, habe ich hier allerdings nicht erlebt. Dafür habe ich samstags das Kreuzberger &#8220;Bebop&#8221; <a href="http://kroestango.de/aktuelles/immer-wieder-samstags-bei-thomas-k-im-bebop/" rel="nofollow ugc">http://kroestango.de/aktuelles/immer-wieder-samstags-bei-thomas-k-im-bebop/</a> , sonntags das &#8220;Tangoloft&#8221; im Wedding besucht http://kroestango.de/aktuelles/adios-tangoloft-hasta-luego/ .  Im Mala Junta wechselten zwar wöchentlich die DJs, aber nicht die grundsätzliche Stilrichtung. Alle durchaus wahrnehmbaren Nuancen beweg(t)en sich im Rahmen dessen, was ich &#8220;klassischen Tango&#8221; nenne &#8211;  also Musik, die in den goldigen Zeiten vor dem Ende der 1950er Jahre aufgenommen wurde.  Wer eine ausführliche Erörterung  des Begriffs der &#8220;&#8221;Epoca d&#8217; Oro&#8221; sucht, schlage im Blog von Klaus Wedel nach. <a href="https://www.tangocompas.co/epoca-de-oro-welche/  " rel="ugc">https://www.tangocompas.co/epoca-de-oro-welche/  </a> [&#8230;]		</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thomas		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/epoca-de-oro-welche/#comment-99</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2021 04:30:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Leider hat es Corona unterbrochen. Freitags im Grugapark zur Milonga, danach in die Cuba Lounge ausgelassen Salsa tanzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider hat es Corona unterbrochen. Freitags im Grugapark zur Milonga, danach in die Cuba Lounge ausgelassen Salsa tanzen.		</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Martin Ziemer		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/epoca-de-oro-welche/#comment-73</link>

		<dc:creator><![CDATA[Martin Ziemer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 May 2021 07:07:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich halte es für wichtig, niemandem seinen Geschmack zu vermiesen, ihn an etwas zu hindern. Aber umgekehrt muss auch niemand weitere Tänze lernen sofern er kein Interesse daran hat.
Unser Tangoverein vermietet seine Räume auch für andere Tanzrichtungen, von Bachata bis Kinderballett. Vielleicht ergibt es sich ja mal, dass dann auf Milongas genügend geübte Salsatänzer sind. Einmal kam jemand und wollte Bachata tanzen. Na ja, ich hatte keinen Song parat und war in der Situation einer gut laufenden Milonga auch nicht bereit sein Smartphone anzukoppeln. Aber sollte er wieder kommen bin ich besser gerüstet. Wir werden sehen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich halte es für wichtig, niemandem seinen Geschmack zu vermiesen, ihn an etwas zu hindern. Aber umgekehrt muss auch niemand weitere Tänze lernen sofern er kein Interesse daran hat.<br />
Unser Tangoverein vermietet seine Räume auch für andere Tanzrichtungen, von Bachata bis Kinderballett. Vielleicht ergibt es sich ja mal, dass dann auf Milongas genügend geübte Salsatänzer sind. Einmal kam jemand und wollte Bachata tanzen. Na ja, ich hatte keinen Song parat und war in der Situation einer gut laufenden Milonga auch nicht bereit sein Smartphone anzukoppeln. Aber sollte er wieder kommen bin ich besser gerüstet. Wir werden sehen&#8230;		</p>
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		<title>
		Von: Theresa Faus		</title>
		<link>https://www.tangocompas.co/epoca-de-oro-welche/#comment-70</link>

		<dc:creator><![CDATA[Theresa Faus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 May 2021 23:46:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lieber Klaus,

die EdO ist ja ein vielschillernder Begriff, wie auch deinem Artikel zu entnehmen ist. Bei dir heißt es zuerst 1943-1955, später 1940-1955, dann ab 1939, und du zitierst die verbreitete Meinung, dass D&#039;Arienzo/Biagi, die 1936-1938 zusammen gespielt haben, die neue Blüte des Tangos begründet hätten - alles Zitierungen, du teilst ja die apodiktische Abgrenzung nicht, erfreulicherweise.

Und du hast recht mit deiner Bemerkung, dass der elektrisierende Beat schon viel früher als bei D&#039;Arienzo zu finden ist; du erwähnst das Sexteto Di Sarli, und insbesondere ist auch Eduardo Donatos Orchester zu erwähnen, das ab 1932 tolle rhythmische Musik zum Tanzen gespielt hat.

Ich kenne gar nicht so viele DJs, die sich dogmatisch auf die EdO festlegen, wie auch immer sie sie definieren.  Aber in der Tat, die frühere Musik kommt oft zu kurz, und das ist schade. 

In Encuentros wird übrigens auch viel Musik der 30er Jahre gespielt: vor allem Canaro mit Maida und Donato. Das ist dann die restriktive EdO Definition von manchem Encuentro-DJ. 

In Buenos Aires herrscht übrigens wirklich ein starker Dogmatismus über die zulässige Musik und eine strikte Definition, was dazu gehört - darüber vielleicht ein andermal mehr (und zwar mit viel BA-Erfahrung auf dem Buckel). Die Perteños sagen dazu nicht unbedingt EdO, sondern die reden davon, ob ein DJ sein Handwerk beherrscht oder nicht. 

Wie genau in der &quot;EdO&quot;-Zeit getanzt wurde, finde ich nicht wirklich wichtig. Wir sind ja kein Museum, wo die alten Zeiten originalgetreu dargestellt werden sollen. Der Tanz hat sich inzwischen dermaßen weiterentwickelt, dass es ein Krampf wäre, tanzen zu wollen wie in den Vierzigern. (Anmerkung: Vor allem in der Frauenrolle haben sich die Bewegungsmöglichkeiten enorm weiterentwickelt). Mit dem heutigen Wissen über über Körpermechanik und mit den heutigen Neuerungen in  diversen Stilen haben wir ein riesiges Repertoire von Bewegungsmöglichkeiten, mit dem wir auf Tango-Musik aus allen Jahrzehnten tanzen können. 

Ich glaube allerdings nicht, wie du, dass man nur musikalisch tanzen kann, wenn man die Stücke schon -zig- oder hunderte Male gehört hat. Die Struktur der Tangos ist, auch über die Jahrzehnte, doch ziemlich ähnlich, mit Teilen, die in Varianten und abwechselnd wiederholt werden - das heißt, dass man als Tänzer vielleicht nicht sofort, aber im Verlauf des Stückes darauf vorbereitet ist, was kommt. (Wenn es nicht gerade Eduardo Rovira aus den 60er Jahren ist, aber den rechne auch ich nicht zum Milonga-Repertoire). Erst recht innerhalb der Orchester: ein neues Stück von D&#039;Agostino/Vargas oder Caló/Berón ist nicht so eine große Herausforderung, wenn man vorher schon auf diese Orchester/Sänger getanzt hat. 

Über Pugliese/Chanel schreibe ich dann vielleicht ein andermal ....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Klaus,</p>
<p>die EdO ist ja ein vielschillernder Begriff, wie auch deinem Artikel zu entnehmen ist. Bei dir heißt es zuerst 1943-1955, später 1940-1955, dann ab 1939, und du zitierst die verbreitete Meinung, dass D&#8217;Arienzo/Biagi, die 1936-1938 zusammen gespielt haben, die neue Blüte des Tangos begründet hätten &#8211; alles Zitierungen, du teilst ja die apodiktische Abgrenzung nicht, erfreulicherweise.</p>
<p>Und du hast recht mit deiner Bemerkung, dass der elektrisierende Beat schon viel früher als bei D&#8217;Arienzo zu finden ist; du erwähnst das Sexteto Di Sarli, und insbesondere ist auch Eduardo Donatos Orchester zu erwähnen, das ab 1932 tolle rhythmische Musik zum Tanzen gespielt hat.</p>
<p>Ich kenne gar nicht so viele DJs, die sich dogmatisch auf die EdO festlegen, wie auch immer sie sie definieren.  Aber in der Tat, die frühere Musik kommt oft zu kurz, und das ist schade. </p>
<p>In Encuentros wird übrigens auch viel Musik der 30er Jahre gespielt: vor allem Canaro mit Maida und Donato. Das ist dann die restriktive EdO Definition von manchem Encuentro-DJ. </p>
<p>In Buenos Aires herrscht übrigens wirklich ein starker Dogmatismus über die zulässige Musik und eine strikte Definition, was dazu gehört &#8211; darüber vielleicht ein andermal mehr (und zwar mit viel BA-Erfahrung auf dem Buckel). Die Perteños sagen dazu nicht unbedingt EdO, sondern die reden davon, ob ein DJ sein Handwerk beherrscht oder nicht. </p>
<p>Wie genau in der &#8222;EdO&#8220;-Zeit getanzt wurde, finde ich nicht wirklich wichtig. Wir sind ja kein Museum, wo die alten Zeiten originalgetreu dargestellt werden sollen. Der Tanz hat sich inzwischen dermaßen weiterentwickelt, dass es ein Krampf wäre, tanzen zu wollen wie in den Vierzigern. (Anmerkung: Vor allem in der Frauenrolle haben sich die Bewegungsmöglichkeiten enorm weiterentwickelt). Mit dem heutigen Wissen über über Körpermechanik und mit den heutigen Neuerungen in  diversen Stilen haben wir ein riesiges Repertoire von Bewegungsmöglichkeiten, mit dem wir auf Tango-Musik aus allen Jahrzehnten tanzen können. </p>
<p>Ich glaube allerdings nicht, wie du, dass man nur musikalisch tanzen kann, wenn man die Stücke schon -zig- oder hunderte Male gehört hat. Die Struktur der Tangos ist, auch über die Jahrzehnte, doch ziemlich ähnlich, mit Teilen, die in Varianten und abwechselnd wiederholt werden &#8211; das heißt, dass man als Tänzer vielleicht nicht sofort, aber im Verlauf des Stückes darauf vorbereitet ist, was kommt. (Wenn es nicht gerade Eduardo Rovira aus den 60er Jahren ist, aber den rechne auch ich nicht zum Milonga-Repertoire). Erst recht innerhalb der Orchester: ein neues Stück von D&#8217;Agostino/Vargas oder Caló/Berón ist nicht so eine große Herausforderung, wenn man vorher schon auf diese Orchester/Sänger getanzt hat. </p>
<p>Über Pugliese/Chanel schreibe ich dann vielleicht ein andermal &#8230;.		</p>
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